(Winterthur ZH). Am Donnerstagabend,17. September 2026 brannte es im Dachaufbau eines Museums in Winterthur.
Verletzt worden ist niemand. Die Brandursache ist derzeit unbekannt.
(Kirchberg SG). Am Donnerstagabend (17.09.2026) ist es in einem Betrieb zu starker Rauchentwicklung gekommen.
Die aufgebotene Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich und entlüftete das Gebäude. Gemäss jetzigen Erkenntnissen entstand die Rauchentwicklung beim Erwärmen von Esswaren in einer Mikrowelle.
(Herznach AG). In einer Tiefgarage in Herznach brach am Donnerstagnachmittag ein Brand aus, der mehrere Fahrzeuge zerstörte und erheblichen Schaden anrichtete.
Verletzt wurde niemand. Mehrere Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind vorläufig nicht mehr bewohnbar.
(Mumpf AG). Am Donnerstagnachmittag fuhr ein Automobilist auf den A3-Rastplatz Mumpf und prallte dort mit grosser Wucht ins Heck eines Sattelzuges.
Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät. Die Umstände sind noch unklar.
Eine Öffentlichkeitsfahndung nach den Pyro-Vorfällen am Cupfinal, ein Raser mit 226 km/h auf der A1 und ein tödlicher Bauunfall mit zwei Todesopfern: Der 17. September 2026 brachte mehrere besonders brisante Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein tödlicher Verkehrsunfall im Kanton Waadt sowie die Aufklärung einer Serie von insgesamt 81 Delikten beschäftigten die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Lugano TI). Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz vor 14 Uhr in einem Mehrfamilienhaus am Corso Elvezia in Lugano ein Brand ausgebrochen ist.
Aus Gründen, die durch die polizeilichen Ermittlungen geklärt werden müssen, entwickelte sich das Feuer in der Küche einer Wohnung im vierten Stock.
(Villigen AG). Am Mittwoch, 21. Oktober 2026 findet ein Informationsabend der Feuerwehr statt.
Wie jedes Jahr suchen wir motivierte Personen, die bereit sind, in der Feuerwehr Geissberg engagiert mitzuarbeiten. – Treffpunkt für alle Interessierte ist um 19.30 Uhr im Feuerwehrmagazin in Villigen.
(Courchapoix JU). Am Mittwoch, 16. September 2026, gegen 19.40 Uhr wurde die Kantonspolizei Jura über eine Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus in Courchapoix informiert.
Der Brand, der den Technikraum des Hauses stark schwärzte, konnte vom SIS Val Terbi mit Unterstützung des CRISD rasch unter Kontrolle gebracht werden.
(Allschwil BL). Am Mittwochabend, 16. September 2026, kurz vor 19.00 Uhr, kam es auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma an der Kiesstrasse in Allschwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Brand führte zu einer starken Rauchentwicklung.
(Allschwil BL). Am Dienstagabend, 15. September 2026, um ca. 18.30 Uhr, kam es in der Montagehalle eines Pharma-Ausrüsters an der Kreuzstrasse in Allschwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
(Tuggen SZ). Am Dienstag, 15. September 2026, kurz vor 17 Uhr, kollidierten auf der Linthstrasse in Tuggen ein Personenwagen und ein Lastwagen.
Die 50-jährige Personenwagenlenkerin wurde lebensbedrohlich verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein ausserkantonales Spital geflogen.
(Lully FR). Am späten Nachmittag geriet ein Lastwagen auf dem Parkplatz der Raststätte Rose de la Broye in Lully in Brand.
Das Feuer griff auf weitere in der Nähe abgestellte Fahrzeuge über. Ein Mann wurde verletzt und in ein Spital gebracht. Die Brandursache ist unbekannt.
(Kriegstetten SO). Der Kantonspolizei Solothurn ist es am Dienstagmorgen, 15. September 2026, in Kriegstetten gelungen, zwei mutmassliche Autodiebe anzuhalten.
Diese stehen in dringendem Verdacht, im Verlauf der vergangenen Nacht im Kanton Schwyz einen Einbruch in eine Autogarage verübt und dabei zwei Autos gestohlen zu haben. Beim Versuch, die beiden flüchtigen Autos anzuhalten, wurde unter anderem ein Patrouillenfahrzeug beschädigt.
Eine seit Samstag vermisste Frau wird schwer verletzt in einem Waldstück gefunden, Videos mit Gewaltdrohungen lösen Polizeieinsätze an mehreren Schulhäusern aus und eine 14-jährige Schülerin stürzt rund fünf Meter in die Tiefe: Der 15. September 2026 brachte mehrere besonders brisante Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein lebensbedrohlicher E-Bike-Unfall im Kanton St.Gallen sowie eine aussergewöhnliche Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Zug beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Wiedlisbach BE). Ein mutmasslich unter Alkoholeinfluss stehender Automobilist hat am Montagnachmittag, 14. September 2026, auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach in Fahrtrichtung Bern einen Selbstunfall verursacht.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei im Auto eingeklemmt. Nach der Bergung wurde er mit mittelschweren Verletzungen mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Aufgrund des Ereignisses kam es zu Verkehrsbehinderungen.
(Mantes-la-Ville, Frankreich). Bei einem verheerenden Fahrzeugbrand auf der Autobahn A13 sind am Samstagnachmittag (12. September 2026) eine hochschwangere Frau und ihr zweijähriger Sohn ums Leben gekommen.
Das elektrisch angetriebene Auto geriet kurz vor 17.50 Uhr in einem überdeckten Abschnitt der A13 bei Mantes-la-Ville im Département Yvelines in Brand. Das Fahrzeug war mit drei Personen in Richtung Paris unterwegs.
(Stüsslingen SO). Das Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe, an Fluss- und Seeufern sowie das grundsätzliche Feuerwerksverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet ist aufgehoben.
Aufgrund der flächendeckenden Niederschläge sowie den sinkenden Temperaturen der letzten Tage wurde die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn auf die Gefahrenstufe 3 (erheblich) zurückgestuft.
(Rüti ZH). Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Rüti zu einem Brandereignis in einer Tiefgarage alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Garage leicht verraucht.
Eine Trottinettfahrerin wird bei einem Sturz lebensgefährlich verletzt, bei einer Kollision zweier Autos müssen acht Menschen ins Spital und ein alkoholisierter Autofahrer schleudert einen Motorradfahrer von der Strasse: Der 14. September 2026 brachte mehrere schwere und aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch eine mutmassliche Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus sowie heftige Ausschreitungen am Bahnhof Lausanne beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Sarnen OW). Diverse Unfälle sowie ein Fahrzeugbrand beschäftigten die Kantonspolizei Obwalden über das Wochende.
Samstagnacht, 12.09.2026, 00:50 Uhr verursachte in Alpnachstad ein 36-jähriger Autolenker einen Selbstunfall.
(Kreuzlingen TG). Am Sonntagabend kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Kreuzlingen zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
(Pfaffnau LU). Ein alkoholisierter Autofahrer war am Sonntagmittag (13. September 2026, nach 11:00 Uhr) auf der Pfaffnauerstrasse in Richtung St. Urban unterwegs.
Der 25-jährige Lenker geriet mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer.
(Buchs SG). Am Sonntagnachmittag (13.09.2026) ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Es entstand Sachschaden von rund 200'000 Franken.
(Solothurn SO). In Solothurn kam es am Samstagmorgen, 5. September 2026, in einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand. Inzwischen konnten die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen werden. Im Vordergrund steht ein fahrlässiger Umgang mit Raucherwaren, der zum Brand geführt haben dürfte.
(Bern BE). Am Sonntagnachmittag rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Wohnungsbrand im Kleefeld im Westen von Bern aus.
Beim Eintreffen waren Flammen und schwarzer Rauch im 5. Stock auf dem Balkon eines Wohnblocks sichtbar.
(Winterthur ZH). Am Sonntag, 13.09.2026, kam es im Stadtteil Seen zu einem Brand im Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses.
In der Folge musste das Gebäude evakuiert werden.
Ein Mann stirbt nach einer Auseinandersetzung bei einer Tankstelle, zwei Arbeiter im Alter von 18 und 55 Jahren kommen bei einer Explosion in einem Wasserkraftwerk ums Leben und ein Grossbrand auf einem Bauernhof fordert rund 250 Tierleben: Der 13. September 2026 brachte mehrere besonders schwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein tödlicher Selbstunfall im Kanton St.Gallen sowie der rätselhafte Fund eines schwerst verletzten 26-Jährigen in einer Bahnhof-Unterführung beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Chur GR). In Chur hat ein Anwohner die Stadtpolizei Chur über eine hilflose Katze am Ufer der Plessur informiert.
Am Sonntagnachmittag (13.09.2026) ging bei der Stadtpolizei Chur die Meldung über eine hilflose Katze am Ufer der Plessur ein.
(Derendingen SO). Im Bereich der Coop-Tankstelle an der Luzernstrasse in Derendingen ist es am Samstagabend, 12. September 2026, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Ein Mann verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen noch vor Ort.
(Vättis SG). Am Samstagabend (12.09.2026) ist es auf der Vättnerstrasse zu einem tödlichen Selbstunfall gekommen.
Die eintreffenden Rettungskräfte konnten leider nur noch den Tod des 27-jährigen Autofahrers feststellen.
(Palézieux VD). Am Samstag, 12. September 2026, brach in den Scheunen eines Bauernhofs in Palézieux ein Brand aus.
Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Rund 250 Tiere, mehrheitlich Kälber, kamen ums Leben oder mussten wegen ihrer Verletzungen eingeschläfert werden.
Am Freitagabend (11.09.2026) ist es auf der Strasse Auen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Autofahrer wurde nicht verletzt, der Motorradfahrer wurde mit erheblichen Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Schifffahrtsbrigade der Kantonspolizei Genf hat vor Corsier eine grossangelegte Rettungsübung auf dem Genfersee durchgeführt.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen regionalen Einsatzorganisationen bei einem Unglück mit zahlreichen Opfern auf dem See zu trainieren.
Fünf Menschen sterben bei einem schweren Reisecar-Unfall im Engadin, zwei Männer werden bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt und in Kreuzlingen läuft eine Strafuntersuchung wegen versuchter Tötung: Der 11. September 2026 brachte mehrere besonders schwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein folgenschwerer Bahnunfall im Zürcher Hauptbahnhof, neue Entwicklungen nach einem schweren Angriff in Riehen sowie ein grosser Drogenfund in Bern beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
Aufgrund der flächendeckenden Niederschläge sowie der sinkenden Temperaturen der letzten Tage wurde die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn auf die Gefahrenstufe 3 (erheblich) zurückgestuft.
Die zuständigen Behörden haben deshalb beschlossen, das seit dem 3. Juli 2026 gültige Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe sowie an Fluss- und Seeufern und das grundsätzliche Feuerwerksverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet mit sofortiger Wirkung aufzuheben.
Die Stadt Bülach hebt das allgemeine Feuer- und Feuerwerksverbot auf dem Stadtgebiet per 11. September 2026 auf.
Die Brandgefahr hat sich aufgrund der Niederschläge in den letzten Tagen reduziert.
Die Niederschläge der vergangenen Tage und die gestiegene Luftfeuchtigkeit haben das Waldbrandrisiko kurzfristig gesenkt. Das absolute Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe wird deshalb per Freitag, 11. September 2026, um 12.00 Uhr aufgehoben. Ab diesem Zeitpunkt gilt im gesamten Kanton Basel-Stadt ein bedingtes Feuerentfachungsverbot im Wald und in Waldesnähe. Feuer darf weiterhin nur an fest eingerichteten Feuerstellen entfacht werden. Das Entfachen von Feuer im Wald und an Waldrändern ist ansonsten verboten.
Die Niederschläge der vergangenen Tage und die gestiegene Luftfeuchtigkeit haben das Waldbrandrisiko kurzfristig gesenkt.
Dank den verbreiteten Niederschlägen ist die Waldbrandgefahr im Kanton Zürich deutlich gesunken.
Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ist deshalb ab heute Donnerstag aufgehoben.
Am Mittwochnachmittag ist in Saint-Imier in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen.
Das Feuer breitete sich auf das Gebäude aus, das stark beschädigt wurde und nicht mehr bewohnbar ist. Eine Person wurde leicht verletzt. Eine Untersuchung ist im Gang.
Am Sonntagmorgen, 30. August 2026, brach in einem Schnitzelbunker einer Sägerei ein Brand aus.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache konnte inzwischen geklärt werden.
In der Nacht auf Donnerstag, 10. September 2026, kam es am Baselmattweg in Allschwil zu einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand.
Die Niederschläge, die erhöhte Luftfeuchtigkeit sowie die kühleren Temperaturen trugen dazu bei, die Waldbrandgefahr zu entschärfen.
In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen und dem Feuerwehrinspektorat stuft der Kanton Luzern die Waldbrandgefahr deshalb von gross auf erheblich zurück.
Am Mittwochmorgen (9.9.2026) ist es in Embrach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Töff gekommen.
Der Töfffahrer wurde dabei schwer verletzt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.