Am Samstagabend, 8. August 2026, kurz nach 19.00 Uhr, erforderte ein Heckenbrand an der Bahnhofstrasse in Frenkendorf BL einen Feuerwehreinsatz.
Personen wurden keine verletzt.
Am Freitagabend ist es in Rüti bei Riggisberg zu einem Selbstunfall einer Motorradfahrerin gekommen.
Sie wurde verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Die Waldbrandgefahr im Kanton Luzern ist auf die höchste Gefahrenstufe 5 "sehr gross" gestiegen. Ab Donnerstag, 6. August 2026, 12 Uhr, gilt deshalb im ganzen Kanton – und damit auch in Emmen – ein absolutes Feuerverbot im Freien.
Verboten sind neu sämtliche Feuer im Freien, auch an offiziellen Feuerstellen, in Feuerschalen sowie mit Holzkohle- und Einweggrills.
Am Freitagvormittag ist es in Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt. Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Freitag, 7. August 2026, um kurz vor 10.35 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach es auf der Tiefenaustrasse in Bern zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Gestern hat sich im Luzerner Ortsteil Littau eine Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto ereignet.
Der 62-jährige Motorradfahrer wurde bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Bei einem Selbstunfall hat sich am frühen Freitagmorgen (7.8.2026) in Hinwil ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Kurz vor 4.30 Uhr fuhr ein 21-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der A15 von Dürnten in Richtung Betzholzkreisel.
Am Donnerstag, 6. August 2026, kurz nach 17.15 Uhr, kam es in einem Produktionsbetrieb der Pharmaindustrie in Bubendorf zu einem Zwischenfall.
Verletzt wurde niemand. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Auf der Grellingerstrasse in Himmelried hat sich am Donnerstagabend, 6. August 2026, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei kollidierte die Fahrzeuglenkerin aus noch zu klärenden Gründen mit der Strassenböschung, worauf das Auto auf die Seite kippte. Die Lenkerin wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Am Donnerstag (6.8.2026) kurz vor Mittag hat sich an der Beggingerstrasse in Schleitheim eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin ereignet. Dabei erlitt die Fussgängerin tödliche Verletzungen und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Der genaue Unfallhergang und die Unfallursache sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen (6.8.2026) sind in Oberengstringen zwei Männer mit einem gestohlenen Motorrad bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Kurz vor 6 Uhr fiel einem Mitarbeiter der Kantonspolizei Zürich auf der Autobahn A3 auf Höhe Urdorf ein Motorrad auf, welches andere Fahrzeuge links und rechts überholte und dessen Lenker keinen Helm trug.
Am Mittwochabend brach in einem Heustock ein Brand aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich als sehr schwierig und aufwendig. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Fünf Personen mussten vor Ort durch die Sanität begutachtet werden. Alle Tiere bis auf ein Kalb konnten lebend gerettet werden. An der Scheune entstand massiver Sachschaden. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Die aussergewöhnliche Trockenheit wirkt sich zunehmend auf Wald, Gewässer und Wasserlebewesen aus. Aufgrund der sehr grossen Waldbrandgefahr erlässt der Kanton auf dem ganzen Kantonsgebiet (inklusive Gewässer) ein absolutes Feuerverbot im Freien. Damit ist neu auch das Entzünden von Feuer in befestigten Feuerstellen und in Kohlegrills im ganzen Kantonsgebiet verboten. Die Bevölkerung wird zu grösster Vorsicht beim Umgang mit brennbaren Materialien sowie zu einem sorgsamen Umgang mit Trinkwasser aufgerufen. Für die Fische ist die Situation teilweise existenzbedrohend.
Die weiterhin anhaltende Trockenheit und Hitze in Kombination mit Wind verschärft die Waldbrandgefahr im Kanton Luzern weiter. Zudem ist auch die Situation hinsichtlich verfügbaren Löschwassers zunehmend angespannt. In Absprache mit dem Feuerwehrinspektorat der Gebäudeversicherung Luzern und der Umweltschutzpolizei Luzern erlässt der Kanton Luzern deshalb die höchstmögliche Waldbrand-Gefahrenstufe und verfügt ein absolutes Feuerverbot im Freien.
Am Dienstagabend ist in Bern ein Mann von Ästen umgestürzter Bäume getroffen worden.
Er wurde schwerverletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Heute Mittwoch, 5. August 2026, um 05.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein Personenwagen gemeldet, welcher sich im steilen Grasland zwischen der Gotthardstrasse und der alten Gotthardstrasse in Hospental befand, wobei kein Fahrzeuglenkender vor Ort sei.
Die umgehend ausgerückte Patrouille konnte dank dem ebenfalls aufgebotenen Diensthund Lua den Fahrzeuglenker des Autos mit Kontrollschildern aus Appenzell Ausserrhoden rasch aufspüren.
Am Mittwochmorgen ist es in Schattenhalb zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Drei Personen wurden dabei verletzt. Die Strasse wurde vorübergehend komplett gesperrt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Dienstagnachmittag (04.08.2026) hat ein Blitz in eine Scheune eingeschlagen und das Gebäude in Flammen gesetzt.
Es brannte vollständig nieder. Personen wurden keine verletzt. Vier Tiere konnten aus der Scheune gerettet werden und blieben unverletzt.
Im Verkehrshaus-Kreisel in der Stadt Luzern ist am Dienstag ein Lastwagen aus noch ungeklärten Gründen umgekippt.
Der Fahrer erlitt beim Unfall leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Wegen des Unfalls musste der Verkehr zeitweise örtlich umgeleitet werden.
Ende Juni ist ein Dachstock des Wohnteils eines Bauernhauses in Köniz in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Die Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen. Gemäss diesen ist der Brand auf eine technische Ursache zurückzuführen.
Am Montagabend ist in Bützberg ein Kind von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Ein Junge wurde verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (04.08.2026) ist in der Nähe einer Autobahnbrücke der A1 eine Hecke in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Gestern Montag, 3. August 2026, um 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Berner Kontrollschildern und einem Wohnanhänger, ebenfalls mit Berner Kontrollschild, von Wassen in Richtung Sustenpass.
Nach dem Sustenbrüggli im Bereich Rässegg stoppte der Lenker das Fahrzeug aufgrund der sich dort befindlichen Ampel.
Am Sonntagvormittag gingen bei der Landespolizei mehrere Meldungen über einen Brand auf dem Dach einer Schreinerei beim Tanzplatz in Schaan ein.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Dach bereits in Vollbrand.
Am Samstag (01.08.2026), kurz nach 21:00 Uhr, ereignete sich in Schaan an der Duxgasse ein Verkehrsunfall.
Eine Fahrzeuglenkerin verlor in nicht fahrfähigem Zustand die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
In einer Kurve verlor der Fahrer eines Lieferwagens in Buttwil die Kontrolle. Dieser kippte und blieb auf der Fahrbahn liegen. Verletzt wurde niemand.
Der Selbstunfall ereignete sich am Montag, 3. August 2026, um 8.45 Uhr auf der Dorfstrasse in Buttwil.
Am Samstag, 1. August 2026, musste die Kantonspolizei Waadt wegen einer illegalen Rave-Party auf einer Alp in Ballaigues ausrücken.
Rund 800 Personen nahmen an der nicht bewilligten Techno-Veranstaltung teil. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Sonntag, 2. August 2026, um circa 04.10 Uhr, ist die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der Offenburgerstrasse ausgerückt.
Sie konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Zwei Personen sind durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt medizinisch abgeklärt worden.
Am Samstag, 1. August, kurz nach 22.00 Uhr, ereignete sich auf der Blumenaustrasse in Winterthur ein Verkehrsunfall, bei dem zwei parkierte Fahrzeuge beschädigt wurden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte den Unfall. Gleichzeitig zieht die Stadtpolizei Winterthur eine positive Bilanz zum Nationalfeiertag.
Der Nationalfeiertag ist im Kanton St.Gallen weitgehend ruhig und ohne grössere Zwischenfälle verlaufen.
Die Kantonspolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz. Das seit dem 17. Juli 2026 geltende absolute Feuerverbot sowie das teilweise Feuerwerksverbot wurden von der Bevölkerung grösstenteils eingehalten.
Die Feierlichkeiten rund um den Nationalfeiertag sind im Kanton Zug aus Sicht der Zuger Polizei ruhig verlaufen.
Die Bevölkerung hat sich grösstenteils an die aufgrund der grossen Waldbrandgefahr geltenden Einschränkungen gehalten.
Am Samstagabend (01.08.2026) ist an der Rorschacher Strasse das Dach einer unbewohnten Liegenschaft eingestürzt.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Zudem mussten Bereiche um die Liegenschaft abgesperrt werden, da das Risiko, dass weitere Dachteile herunterstürzen, als hoch eingestuft wurde.
In Wolfhalden befuhr um 17.00 Uhr ein 25-Jähriger mit seinem Motorrad die Hauptstrasse talwärts in Richtung Lutzenberg.
Der Motorradfahrer wurde bei einem Selbstunfall leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Die Polizei Basel-Landschaft zieht nach dem Nationalfeiertag eine positive Bilanz zum kantonal angeordneten Feuer- und Feuerwerksverbot.
Am 1. August kam es zu elf Einsätzen im Zusammenhang mit den geltenden Bestimmungen.
Am Samstagvormittag (01.08.2026) stand in der Stadt Schaffhausen das Dach eines Reihenfamilienhauses in Brand.
Die Brandursache dürfte gemäss ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt sein. Es entstand erheblicher Sachschaden, Personen wurden keine verletzt.
In Gais ist es am frühen Sonntagmorgen, 2. August 2026, zu einem Brand in einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Freitagabend (31.07.2026) ist es am Gonzen im Gebiet Ghutlet zu einem Waldbrand gekommen.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des unwegsamen Geländes aufwendig und schwierig. Der Brand konnte erst am Samstagmorgen vollständig gelöscht werden. Als Brandursache steht ein Blitzeinschlag im Vordergrund.
Am Samstagmorgen ist in einer Wohnung in Ittigen ein Brand ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Eine bewusstlose Person wurde ins Spital gebracht und verstarb kurze Zeit später. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Todesursache des Verstorbenen sind im Gang.
Heute Morgen, kurz vor 2 Uhr, kam es am Bahnhofplatz in Alpnach zu einem Wohnungsbrand.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Montagabend, 27. Juli 2026, brach in einem Schuppen an der Route du Simplon in Siders ein Feuer aus.
Der Brand griff rasch auf die angrenzenden Gebäude über, die vollständig zerstört wurden. Es wurden keine Personen verletzt. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei veröffentlichen einen Zeugenaufruf.
Der 1. August gehört zur Schweizer Tradition – wegen der grossen Waldbrandgefahr gelten dieses Jahr jedoch besondere Regeln.
Die Luzerner Polizei ruft die Bevölkerung auf, das Feuerverbot einzuhalten und auf Feuerwerk zu verzichten.
Auch am 1. August gilt aufgrund der massiven Trockenheit das absolute Verbot: Kein Feuer, kein Feuerwerk.
Die Regionalpolizei Zurzibiet ruft die Bevölkerung auf, die geltenden Vorschriften konsequent einzuhalten.
Bei einer Kollision eines Motorradfahrers mit einer Fussgängergruppe sind in der Nacht auf Samstag zwei Männer verstorben, ein weiterer wurde schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.