Die Polizeiwache in Brienz ist nach mehreren Monaten Renovationszeit wieder für die Bevölkerung geöffnet.
Dank der räumlichen Erweiterung verfügt sie über mehr Platz und ist hindernisfrei zugänglich.
Die Sommerferien haben begonnen – und damit auch eine der einbruchsreichsten Zeiten des Jahres. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2024 des Bundesamts für Statistik wurden in der Schweiz 46'070 Einbruch- und Einschleichdiebstähle registriert – ein Anstieg von 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Höchststand. Das entspricht durchschnittlich 126 Fällen täglich.
Wer jetzt verreist, sollte sein Zuhause und seinen Betrieb nicht dem Zufall überlassen.
Nicht nur an der Grenze, sondern auch im Inland unterwegs: In Burgdorf im Kanton Bern kontrollieren unsere Mitarbeitenden die Waren, die per Lastwagen in die Schweiz gelangen.
Eine wichtige Aufgabe, die zu ihrem Einsatzalltag gehört.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit werden die Feuerverbote im Kanton Bern ausgeweitet.
In den Verwaltungskreisen Bern-Mittelland, Emmental, Berner Jura, Biel/Bienne, Seeland und Oberaargau darf im Wald oder in Waldesnähe (Mindestabstand 50 Meter) kein Feuer entfacht werden. In diesen Gebieten gilt die Waldbrandgefahr "gross" (Stufe 4).
Ende April ist ein Berghaus auf der Bundalp im Kiental komplett niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.
Den abgeschlossenen Ermittlungen zufolge steht ein technischer Störfall eines Akkus als Brandursache im Vordergrund.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist in Biel ein Mann zweimal von unterschiedlichen unbekannten Personen angegriffen worden.
Er wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Täterschaft flüchtete. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Mittwochnachmittag ist es in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen.
Dabei wurde ein Mann mit einem scharfen Gegenstand verletzt. Die Ermittlungen zum Ereignis wurden aufgenommen. Im Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Mittwochnachmittag ist in Schafhausen im Emmental ein Auto bei einem Selbstunfall mit einer Bahnschranke kollidiert.
Der Lenker wurde verletzt. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Mittwochnachmittag kam es in Bern zu einem Verkehrsunfall. Eine Fahrradlenkerin wurde dabei verletzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Bei der Kantonspolizei Bern ist am Mittwoch, 8. Juli 2026, kurz nach 14.30 Uhr, die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der Schwarztorstrasse im Berner Monbijouquartier eingegangen.
Coop ruft vorsorglich Naturaplan Bio Mini Haselnussrollen in der 240-Gramm-Packung zurück. Die betroffenen Produkte können im Inneren Schimmel aufweisen. Da eine potenzielle Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wird vom Verzehr abgeraten.
Vom Rückruf betroffen sind ausschliesslich Naturaplan Bio Mini Haselnussrollen mit den unten aufgeführten Mindesthaltbarkeitsdaten. Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.
Eine gefälschte E-Mail im Namen des Hosting-Providers Webland behauptet, die hinterlegte Zahlungsmethode sei ungültig oder fehle.
Diese müsse umgehend über den enthaltenen Link aktualisiert werden.
Am Dienstagmittag ist ein Basejumper beim Tschingeleywald in Lütschental verunfallt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Am Samstagnachmittag wurde am Gurnigel eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Es konnten mehrere Fahrzeuglenkende kontrolliert werden.
Drei Motorradlenkende und zwei Autofahrende wurden wegen Verkehrswiderhandlungen angezeigt. Die Kantonspolizei Bern gibt Tipps zum sicheren Motorradfahren.
Am Dienstagnachmittag ist es in Guttannen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Lenker des Motorrads und seine Mitfahrerin wurden dabei schwer verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Im Rahmen des Schwerpunktes „Urbane Mobilität“ wurden in Städten und Agglomerationen im ganzen Kanton Verkehrskontrollen durchgeführt.
Im Fokus standen dabei insbesondere E-Bike-, Velo- und E-Trottinett-Lenker. Insgesamt wurden 650 Verstösse festgestellt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Samstag und Sonntag in der Region Bern gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Der Fokus lag dabei auf Fahrzeugen, die unnötigen Lärm verursachten. Insgesamt wurden 16 Fahrzeuglenkende angezeigt und zwei Fahrzeuge sichergestellt.
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in Kirchberg zu einem schweren Selbstunfall.
Eine Person verstarb noch vor Ort. Der betroffene Strassenabschnitt wurde während sechs Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist in Zollikofen ein Autolenker mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker wurde in der Folge angehalten und muss sich vor der Justiz verantworten.
Am Freitagabend ist in der Region Riedergrat ein Mann auf einer Wanderung verunglückt. Er wurde am Samstagmorgen leblos aufgefunden. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen sind im Gang.
Am Freitag, 3. Juli 2026, gegen 21.25 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach in der Region Riedergrat (Gemeinde Oberried am Brienzersee) ein Wanderer vermisst werde.
Am Samstagabend ist es auf der A1 bei Kirchberg zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 4. Juli 2026, kurz nach 18.40 Uhr gemeldet, dass es auf der A1 bei Kirchberg zu einem Selbstunfall gekommen sei.
Am frühen Samstagmorgen kam es in Meinisberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorfahrrad und einem Linienbus.
Ein Mann wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Am Freitagabend hat sich in Kirchberg ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorfahrrad ereignet.
Die Lenkerin des Motorfahrrads wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Ein Abschnitt auf der Berner Seite des Brünigpasses kurz vor der Passhöhe soll voraussichtlich ab Herbst 2027 instand gesetzt werden.
Für Baugrunduntersuchungen werden Probepfähle gebohrt. Für das Bohren sowie die Prüfung der Pfähle kommt es zu kurzen Verkehrseinschränkungen.
Am Donnerstag ist es in Langenthal zu einem Brand auf einem Dach eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Die umfassenden Ermittlungen im Zusammenhang mit der am Freitag in Bern verstorben aufgefundenen Frau dauern weiter an.
Die Todesursache ist inzwischen geklärt. Derzeit werden zahlreiche Spuren ausgewertet, um insbesondere die genauen Umstände des Todes zu klären. Die Untersuchungshaft für den 35-Jährigen wurde bestätigt.
In Ruppoldsried ist am Mittwochabend ein Bauernhaus und ein angrenzender Schopf in Vollbrand geraten.
Das Gebäude brannte komplett nieder. Zwei Personen wurden leicht verletzt, mehrere Tiere verstorben. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Mittwochvormittag ist in Zimmerwald eine Autofahrerin verunfallt.
Beim Selbstunfall überschlug sich das Auto. Die Frau wurde dabei verletzt und mit der Ambulanz in ein Spital gebracht. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Eine E-Mail im Namen der Zürcher Kantonalbank fordert zur Bestätigung der Telefonnummer auf.
Dort werden persönliche Angaben und ein Aktivierungsdokument abgefragt, wodurch die Täterschaft Zugriff auf das eBanking erhalten können.
Am Dienstagabend kam es in Pieterlen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Ein Mann wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Am Montag ist auf der Bernstrasse in Siselen ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte angehalten werden und wird sich nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen.
Polizei.news gehört heute zu den reichweitenstärksten Plattformen für aktuelle Polizeimeldungen, Feuerwehrmeldungen, Rettungseinsätze und sicherheitsrelevante Informationen im deutschsprachigen Raum.
Gemeinsam mit polizeinews.ch, der ältesten Online-Polizeiseite der Schweiz, bildet das Portal das grösste Polizeinews-Netzwerk der Schweiz und Europas.
Sommerzeit ist Reisezeit. Damit die bevorstehenden Sommerferien für Mensch und Tier nicht zum Albtraum werden, ruft die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) zu verantwortungsvollem Handeln auf.
Ob Ferien mit dem eigenen Hund oder die Begegnung mit vermeintlich hilfsbedürftigen Tieren im Ausland: Gute Vorbereitung und die richtigen Informationen schützen Tierleben und verhindern unnötiges Leid.
Kürzlich absolvierten die Diensthunde Albus und Alan des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Ausbildungszentrum KOSIT in Interlaken ein besonderes Training.
Auf dem Programm stand unter anderem die Ausbildung mit dem Helikopter.
Am Montag, 29. Juni 2026, kurz vor 14 Uhr, wurde der Einsatzzentrale ein vermisster Badegast vor dem Strand von Porto Ronco gemeldet.
Der 75-jährige Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Die am Freitag in Bern leblos aufgefundene Frau ist formell identifiziert worden.
Es handelt sich um eine 20-jährige Schweizerin. Zwei Personen wurden im Zuge der Abklärungen angehalten, bei einer Person wurde ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Die umfassenden Ermittlungen, insbesondere zu den Umständen des Todes, dauern an. Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung weiterhin um Hinweise.
Am Sonntagmittag ist es in Oberwil im Simmental zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und zwei Autos gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Am Sonntagnachmittag ist die Kantonspolizei Bern zu einem Einsatz im Marzilibad in Bern ausgerückt.
Im Verlauf des Einsatzes wurde eine Polizistin tätlich angegriffen und leicht verletzt. Im Anschluss zog eine unbewilligte Kundgebung durch die Berner Innenstadt. Ermittlungen wurden aufgenommen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es bei der Auflösung einer Veranstaltung in Bern zu einer Auseinandersetzung zwischen Anwesenden und Einsatzkräften der Kantonspolizei Bern.
Dabei musste Pfefferspray eingesetzt werden. Weitere Abklärungen wurden aufgenommen.
Am Samstagnachmittag ist ein Mann beim Schwimmen in der Aare in Not geraten.
Drittpersonen konnten den bewusstlosen Schwimmer an Land bringen. Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht, wo er am selben Nachmittag verstarb. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Samstagmorgen ist es in Muri bei Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Velo gekommen.
Die Lenkerin des E-Bikes wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Am Freitagvormittag ist in Bern im Aussenbereich einer Liegenschaft eine Frau leblos aufgefunden worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung der Identität der Verstorbenen sowie der Umstände ihres Todes werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Der Hersteller Gasparini ruft das Zolli-Cornet Chocolat zurück.
Bei einzelnen Produkten kann es zu einer Verwechslung gekommen sein. Kundinnen und Kunden mit einer Haselnussallergie werden gebeten, das Produkt nicht zu konsumieren.
Nach dem schweren Erdbeben in Venezuela ist am Donnerstagabend ein Ambulanzjet der Rega ins Katastrophengebiet gestartet.
An Bord befanden sich neben der Rega-Crew sieben Spezialisten der Rettungskette Schweiz.
Der Kanton Bern warnt wegen der warmen Temperaturen vor einer möglichen Ausbreitung von Blaualgen in Seen.
Diese können giftige Stoffe bilden und eine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere darstellen.
Für die Reparatur des Rückhaltesystems auf dem Bundkofenviadukt auf der A6 zwischen Lyss-Süd und Schüpfen wird in beiden Richtungen die Überholspur gesperrt.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis am 1. Juli 2026. Zu den Hauptverkehrszeiten sind längere Reisezeiten möglich.
Das ASTRA führte beim Leissigentunnel sowie der Ausfahrt Leissigen-West seit Anfang Jahr verschiedene bauliche Arbeiten durch.
Dank der idealen Wetterbedingungen konnten die Arbeiten früher als geplant abgeschlossen werden. Die Ausfahrt Leissigen-West wird ab Samstag, 27. Juni 2026, um 5 Uhr wieder geöffnet.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.