(Gimel VD). Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 22.45 Uhr, wurde die Waadtländer Polizeieinsatzzentrale (CVP) darüber informiert, dass verdächtige Personen versuchten, in ein Geschäft in Gimel einzubrechen.
Die Polizei leitete einen Grosseinsatz ein, bei dem fünf Minderjährige festgenommen werden konnten. Das Jugendgericht führt ein Verfahren.
(Zürich ZH). Eine angebliche E-Mail von HM Treasury verspricht die Rückerstattung verlorener Gelder.
Eine gefälschte Bestätigung im Anhang und der Verweis auf eine offizielle britische Webseite sollen Vertrauen schaffen.
(Schweiz CH). In der Schweiz gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Trotzdem müssen Autofahrer ihr Fahrzeug auch bei Schnee, Eis und winterlichen Strassenverhältnissen jederzeit sicher beherrschen können.
Wer jetzt die Winterpneus kontrolliert und sein Auto auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, kann das Unfallrisiko deutlich senken.
(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung.
Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.
(Schweiz). Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.
Damit wird es auf Schweizer Strassen früher dunkel. Gleichzeitig erhöhen Nässe und Laub die Sturzgefahr. Die Suva zeigt, wie Velo- und E-Bike-Fahrende sicherer unterwegs sind.
(Bern BE). Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue biometrische Identitätskarte beantragen.
Diese wird bei den für die Ausstellung von Identitätskarten und Pässen zuständigen kantonalen Stellen sowie bei den Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein.
(Lausanne VD). Der Lausanne Marathon findet am Sonntag, 25. Oktober 2026, statt.
Die Kantonsstrassen 777-B-P und 780-B-P werden je nach betroffenem Streckenabschnitt zwischen ungefähr 7.30 und 17.30 Uhr teilweise oder vollständig für den Verkehr gesperrt. Auch in der Stadt Lausanne gelten umfangreiche Verkehrsbeschränkungen und Parkverbote.
(Schweiz). Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Verkehrsbedingungen werden anspruchsvoller.
Nebel, Regen, Laub, tief stehende Sonne und vermehrter Wildwechsel stellen für alle Verkehrsteilnehmenden Risiken dar. Der TCS erinnert an die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für eine sichere Fahrt im Herbst.
(Lausanne VD). Am Dienstagnachmittag, 13. Oktober 2026, entdeckten Mitarbeiter des Gefängnisses Bois-Mermet in Lausanne einen bewusstlosen Häftling in seiner Zelle.
Das Gefängnispersonal kümmerte sich umgehend um ihn. Trotz der eingeleiteten Rettungsmassnahmen verstarb der Mann noch vor Ort. Die diensthabende Staatsanwältin eröffnete eine Strafuntersuchung.
(Lausanne VD). Der seit dem 29. Juni 2026 als vermisst gemeldete 40-jährige Mann wurde in Lausanne wohlbehalten aufgefunden.
Die Stadtpolizei Lausanne hebt deshalb die Vermisstenmeldung auf und bittet die Medien, die im Rahmen der Suche veröffentlichten Fotos nicht mehr zu verwenden.
(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten.
Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.
(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert.
Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.
(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen.
Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.
(Les Plans-sur-Bex VD). Am Sonntag, 11. Oktober 2026, wurde die Waadtländer Polizeieinsatzzentrale (CVP) am frühen Nachmittag darüber informiert, dass ein Mann bei Les Plans-sur-Bex in der Nähe des Gipfels der Dent Rouge abgestürzt war.
Die rasch eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Ermittlungen zur Klärung der Umstände dauern an.
(Schweiz). Der H125 ist der Trainingshelikopter der Rega.
Damit trainieren Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten Gebirgs- und Unterlastflüge und bereiten sich auf spätere Rettungseinsätze vor.
(Eclépens VD). Nach einem Brand in einem Kabelkanal in Eclépens ist der Bahnverkehr zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay seit Freitagmorgen unterbrochen.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei scheint eine vorsätzliche Handlung die Ursache des Ereignisses zu sein.
(Eclépens VD). Am Freitag, 9. Oktober 2026, ist in Eclépens in der Nähe der SBB-Gleise ein Brand ausgebrochen, bei dem elektrische Kabel beschädigt wurden und der Bahnverkehr unterbrochen wurde.
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einer vorsätzlichen Handlung aus; die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Ein Kind steht am Trottoirrand, der Blick geht auf die Fahrbahn. Ein Auto nähert sich, bremst ab und rollt langsam auf den Fussgängerstreifen zu. Die Person am Steuer lächelt, hebt die Hand und winkt das Kind herüber. Aus Sicht von Erwachsenen ist das eine zuvorkommende Geste. Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger markiert dieser Moment jedoch den Beginn einer riskanten Situation, die Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren als "Wink-Falle“ bezeichnen.
Dieser Ratgeber erklärt, warum Handzeichen die kindliche Wahrnehmung überfordern, welche Gefahren durch verdeckte Verkehrsteilnehmende entstehen und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, am Fussgängerstreifen unabhängig von Handzeichen sicher zu entscheiden.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Eclépens VD). Nach einem Brand in einem Kabelkanal in Eclépens ist der Bahnverkehr zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay unterbrochen.
Die Polizei hat den Ereignisort inzwischen freigegeben, seit 10 Uhr läuft die Aufnahme der Schäden an den Bahnanlagen.
(Waadt VD). Wegen eines Brandes ist der Bahnverkehr am Freitagmorgen auf der Linie Lausanne–Yverdon-les-Bains zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay unterbrochen.
Die Unterbrechung dauert nach Angaben der Polizei mindestens bis 12 Uhr. Betroffen sind die Linien IC5, IC51, R1 und R2; es ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen.
(Aigle VD). Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, verlor ein Motorradfahrer auf der Route des Ormonts zwischen Aigle und Le Sépey die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er wurde ins CHUV gebracht, wo er verstarb. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
(Schweiz). Auf einer betrügerischen Website im Erscheinungsbild von Sunrise wird ausdrücklich vor Phishing und verdächtigen Links gewarnt.
Gleichzeitig verlangt die Seite persönliche Zugangsdaten.
(Schweiz). Beim aktuellen Kindersitztest hat der TCS bei zwei Modellen gravierende Sicherheitsprobleme festgestellt.
Beim „Britax Römer Baby-Safe Pro + Vario Base 5Z“ öffnet sich beim Frontalaufpralltest das Gurtschloss, beim „Axkid Minikid Core“ entriegelt der Stützfuss und wird das Gurtschloss aus der Kunststoff-Sitzschale gerissen.
(Schweiz). Stürze betreffen nicht nur ältere Menschen.
Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz fast 50'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, weil sie daheim stürzen; davon 7'000 schwer.
(Freiburg FR). Die Kantonspolizei hat einen jungen Wiederholungstäter von Einbrüchen identifiziert und angehalten, der im Verdacht steht, an acht Einbrüchen und Fahrzeugdiebstählen beteiligt gewesen zu sein, die sich in diesem Jahr in der Westschweiz ereignet haben.
Er hat die ihm zur Last gelegten Tatbestände zugegeben und wurde von der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.
(Schweiz). Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit.
Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr von besonderer Bedeutung.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Épalinges VD). Die Waadtländer Kantonspolizei verfügt über einen neuen Gendarmerieposten in Épalinges.
Seit dem 1. September befindet sich dieser an der Route de la Croix-Blanche 42 und ist für sieben Gemeinden zuständig.
Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht.
Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Schweiz). Ob früh am Morgen, tagsüber oder mitten in der Nacht: Die Teams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG sind in der ganzen Schweiz im Einsatz und sorgen für die Sicherheit des Landes und seiner Grenzen.
Der Zoll würdigt damit den täglichen Einsatz seiner Mitarbeitenden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sind.
(Yverdon-les-Bains, Waadt). In Yverdon-les-Bains ist ein Mann nach einem gefährlichen Verhalten im Strassenverkehr festgenommen worden.
Am Donnerstag, 1. Oktober, gegen 5 Uhr morgens beging der Lenker eines Fahrzeugs mehrere Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz und versuchte, in der Nähe des Bahnhofplatzes in Yverdon-les-Bains mehrere Personen anzufahren.
(Saint-Saphorin VD). Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen 12.50 Uhr, ereignete sich in Saint-Saphorin (Lavaux) ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Auto und einem Motorrad.
Die Motorradfahrerin verstarb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
(Schweiz). Mit Inkrafttreten des Transparenzgesetzes hat das schweizerische Transparenzregister am 1. Oktober 2026 seinen Betrieb aufgenommen.
Dies, nachdem eine mehrstufige Pilotphase mit rund 2'500 interessierten Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ab heute muss sich jede meldepflichtige Rechtseinheit einmalig im Register eintragen und alle Änderungen bei den wirtschaftlich berechtigten Personen melden. Die Daten- und Informationssicherheit des Transparenzregisters stehen dabei an oberster Stelle.
(Schweiz). Gefälschte Ticketshops für bekannte Freizeitparks wie den Europa-Park locken mit vergünstigten Eintrittskarten.
Wer dort bestellt, steht am Ende ohne gültige Tickets da und sein Geld ist weg.
(Schweiz). Souvenir oder geschützte Art? Was wie ein harmloses Feriensouvenir aussieht, kann in Wirklichkeit eine geschützte Tier- oder Pflanzenart betreffen.
Bestimmte Arten sind durch CITES geschützt, das den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten regelt.
Darf man das Auto in der Schweiz noch auf dem eigenen Parkplatz waschen? Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind die örtlichen Regeln, der verwendete Reiniger und vor allem die Frage, wohin das Waschwasser abfliesst.
Ein Schacht auf dem Vorplatz führt nicht zwingend in eine Kläranlage. Je nach Entwässerung kann Wasser von dort in einen Bach gelangen oder im Boden versickern. Wer zu Hause zum Schwamm greift, sollte deshalb zuerst den Ablauf klären – besonders, wenn Autoshampoo oder andere Reinigungsmittel zum Einsatz kommen.
An einer Ecke versperren parkierte Autos regelmässig die Sicht. Vor dem Schulhaus müssen Kinder auf die Fahrbahn ausweichen, weil das Trottoir blockiert ist. Oder an einer Einmündung biegen Fahrzeuge genau dann ab, wenn viele Kinder die Strasse überqueren. Solche Beobachtungen werfen eine Frage auf: Ist die Stelle nur vorübergehend unübersichtlich oder stellt sie auf dem Schulweg immer wieder ein Risiko dar?
Ein genauer Blick hilft, die Situation einzuschätzen. Danach lassen sich Absprachen für das Kind treffen und die Beobachtungen weitergeben. Der folgende Beitrag zeigt, worauf es dabei ankommt.
(Schweiz). Junge Menschen werden offenbar über soziale Medien für Einbruchdiebstähle und den Diebstahl hochwertiger Fahrzeuge angeworben. Zwei aktuelle Fälle aus dem Berner Oberland zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung: Die mutmasslichen Täter sollen für die Tatausführung über Social Media rekrutiert beziehungsweise telefonisch angeleitet worden sein.
Die Fälle werfen ein Schlaglicht auf eine Form der Kriminalität, bei der nicht nur Autos im Luxussegment im Fokus stehen – sondern auch junge Menschen, die über digitale Kanäle für Straftaten eingespannt werden können.
Nebel am Morgen, nasse Strassen, tief stehende Sonne, rutschiges Laub und deutlich frühere Dunkelheit: Der Herbst verändert nicht nur das Wetter in der Schweiz, sondern bringt im Alltag auch neue Gefahren mit sich. Besonders im Strassenverkehr, beim Wandern und bei Aktivitäten im Freien können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern.
sicherheit.ch und wetter24.ch zeigen, worauf es im Schweizer Herbst besonders ankommt – und welche einfachen Vorsichtsmassnahmen helfen, auch bei Nebel, Regen, Wind und sinkenden Temperaturen sicher unterwegs zu sein.
(Bursins VD). Mehr als 110 Tonnen Lebensmittel wurden illegal in die Schweiz importiert.
Ermittlerinnen und Ermittler der Zollfahndung des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit haben die Tätigkeit eines Schmuggelnetzwerks beendet, das in den Kantonen Genf und Waadt aktiv war.
(Kanton AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einer Betrugsmasche, bei der sich Anrufer als technische Support-Mitarbeiter ausgeben und mit scheinbar glaubwürdigen Informationen Vertrauen schaffen.
Besonders alarmierend ist es, wenn die Anrufer persönliche Daten kennen, verdächtige Kontobewegungen vorgaukeln und anschliessend Zugangsdaten fürs E-Banking verlangen.
(Kanton Graubünden GR). Ewig rot und dann gefühlt nur drei Sekunden freie Fahrt? Die Kantonspolizei Graubünden macht auf einen kleinen, aber wichtigen Punkt bei verkehrsabhängig gesteuerten Ampeln aufmerksam.
Wer zu früh die Spur wechselt oder zu weit vor der vorgesehenen Erfassungsposition stehen bleibt, kann von der Sensorik unter Umständen nicht mehr richtig erkannt werden.
Die Kantonspolizei Waadt kümmert sich um die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons. Sitz der Polizei ist in Lausanne, dazu kommen verschiedene Gendarmerieposten, die sich über das Waadtland verteilen.
Insgesamt gibt es in Waadt vier grosse Polizeistützpunkte, die sich in Lausanne, in Yverdon-les Bains, in Rennaz und in Bursins befinden. Dazu kommen weitere 30 Gendarmerien und zwei Seebrigaden, die in Yverdon und Lausanne stationiert sind. An der Hauptadresse in Lausanne-Blécherette sitzen die Hauptabteilungen der Waadter Kantonspolizei. Die Polizei betreibt an den vier Polizeistützpunkten regionale Interventionszentren, die rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres geöffnet haben.
Die Organisation der Kantonspolizei Waadt
Die Polizei des Kantons gliedert sich in drei verschiedene Bereiche:
Allgemeine Dienstleistungen
Polizeistationen
Sicherheitspolizei
Oberhaupt der Kantonspolizei ist der Kommandant, dem die einzelnen Abteilungen unterstehen.
Die Verkehrspolizei im Kanton Waadt
Die Mitarbeitenden der Kantonspolizei in Waadt sind unter anderem für Verkehrsunfälle zuständig. Nach einem Unfall sind die Bediensteten schnell vor Ort und leiten die entsprechenden Massnahmen ein. Darüber hinaus gibt die Polizei wichtige Tipps, was an einem Unfallort zu veranlassen ist. Zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren und sich um die verletzen Personen zu kümmern. Es ist wichtig, die Unfallstelle mit Schildern und Warndreiecken zu sichern, damit sich das Unfallgeschehen nicht noch vergrössert. Bevor die Polizei vor Ort erscheint, sollte nichts verändert werden. Die Polizei rät, sich an die Anweisungen der Bediensteten zu halten. Um die Rekonstruktion des Unfalls zu erleichtern, sollten Zeugen sich idealerweise Notizen machen und versuchen, so viele Informationen wie möglich zu sammeln. Bei einem Unfall auf der Autobahn sollten Betroffene das Fahrzeug auf den Standstreifen lenken und den Wagen verlassen. Darüber hinaus ist der Unfall sofort zu melden. Handelt es sich um einen leichten Unfall ohne Verletze, bei dem es nur zu einem Blechschaden gekommen ist, ist es nicht unbedingt erforderlich, die Polizei einzuschalten.
Nach Angaben der Schweizer Polizei hat die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle in den letzten Jahren erfreulicherweise abgenommen. Die Polizei Waadt gibt wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr. Nicht nur Autolenker, sondern auch Velofahrer sind im Sinne des schweizerischen Rechts Kraftfahrer, die Strassenverkehrsregeln kennen müssen. Nur wenn den Velofahrern diese Regelungen bekannt sind, lassen sich Unfälle vermeiden. Unter anderem werden Velofahrer darauf hingewiesen, nur ausgewiesene Routen zu benutzen und nicht etwa Wanderwege mit Mountainbikes zu befahren, sofern das nicht ausdrücklich erlaubt ist. Gibt es einen Radweg oder eine Radspur, sind diese verpflichtend zu benutzen. Zudem sollte bei mehreren Velofahrern ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden, der bei Nässe verlängert werden sollte.
Aggressives Verhalten im Strassenverkehr
Wichtige Hinweise gibt es auch zum aggressiven Verhalten im Strassenverkehr. Viele Autolenker lassen sich zu Beleidigungen oder Nötigungen hinreissen. Dabei gibt es bestimmtes Verhalten wie Drohungen, die als Straftaten angesehen werden können. Vor allem Stress führt nach Angaben der Kantonspolizei Waadt dazu, das Autolenker sich unangemessen verhalten. Ein guter körperlicher und geistiger Zustand ist Voraussetzung, um fit und ausgeruht ans Ziel zu gelangen. Darum sollten sich Fahrerinnen und Fahrer nur ans Steuer setzen, wenn sie sich dazu bereit fühlen. Auch durch Fahren unter Zeitdruck können Unfälle passieren, also sollte aggressives Fahren vermieden werden, wenn die Zeit knapp wird.
Smartphones oder Navigationsgeräte sind eine gefährliche Ablenkung, die im schlimmsten Fall einen Unfall verursachen. Wer am Steuer sitzt, sollte keinesfalls an den Geräten hantieren. Schon ein kurzer Blick auf das Smartphone kann tragische Folgen haben. Auch wenn es nicht zu einem Unfall kommt, haben bestimmte Handlungen wie das Telefonieren ohne Freisprechanlage während der Fahrt Bussgelder zur Folge.
Kriminalprävention im Kanton Waadt
Die Prävention von Straftaten ist ein grosser Arbeitsbereich der Waadtländer Polizei. Eine eigene Abteilung kümmert sich um die Verhinderung von Straftaten in den Bereichen Einbruch- und Diebstahlschutz und Gewaltprävention. Die Mitarbeitenden haben die Aufgabe, eng mit der Bevölkerung zusammenzuarbeiten und die Einwohner in allen Fragen rund um den Einbruch- oder Diebstahlschutz zu beraten. Dabei arbeitet die Polizei Waadt mit verschiedenen Partnern zusammen und führt Veranstaltungen zu Präventionsthemen durch.
Die Bediensteten informieren Bürgerinnen und Bürger persönlich und geben wichtige Sicherheitshinweise. Bei der Arbeit geht es um den Ausbau der Partnerschaft zwischen Polizei und Bevölkerung. Zudem stärken die Mitarbeitenden die Solidarität zwischen Nachbarn und bemühen sich um den Aufbau entsprechender Netzwerke. Insbesondere Diebstähle und Einbrüche lassen sich durch die Aufmerksamkeit von Nachbarn verhindern. Die Polizei bemüht sich daher darum, die Einwohner sensibel für das Handeln von Straftätern zu machen und so Delikte zu verhindern. Die Bevölkerung sollte idealerweise gefährliche Situationen erkennen und sich dann entsprechend verhalten.
Verdächtiges Verhalten direkt bei der Polizei Waadt melden
Die Polizei Waadt bittet darum, verdächtiges Verhalten direkt telefonisch unter der Rufnummer 117 zu melden. Handelt es sich um Ereignisse, die nicht dringlich erscheinen, reicht auch eine Mail oder eine Nachricht über das Facebook-Konto der Kantonspolizei Waadt aus.
Gerade während der Urlaubszeit ist Aufmerksamkeit gefragt, denn zu dieser Zeit sind gern Einbrecher unterwegs. Wer bereits vor der Reise in die Ferien einige Vorsichtsmassnahmen trifft, kann Einbrüche verhindern. So rät die Kantonspolizei Waadt, wertvolle Gegenstände wie Schmuck und Geld nur in einem sicheren Safe aufzubewahren. Zudem sollten Kriminelle die Abwesenheit nicht bemerken. Gut geeignet sind Lampen, die mit einer Zeitschaltuhr eingeschaltet werden, oder Radios oder Fernseher, die zwischendurch mit einem Timer eingeschaltet werden. Auch ein nicht geleerter Briefkasten deutet darauf hin, dass der Anwohner nicht zu Hause ist. Idealerweise holt daher ein vertrauenswürdiger Nachbar die Post aus dem Briefkasten.
Tipps der Kantonspolizei Waadt zum Einbruchschutz
Doch nicht nur in den Ferien schlagen Langfinger zu. Auch während der Arbeitszeit steigen Einbrecher in Wohnungen ein. Darum sollten auch bei kürzerer Abwesenheit Fenster und Türen stets geschlossen werden, zusätzliche Sicherheit bieten Sicherheitsschlösser, was gerade im Erdgeschoss besonders wichtig ist. Die Polizei im Kanton Waadt steht gern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Planung geeigneter Massnahmen geht. Wer mag, vereinbart einen Termin mit einem Spezialisten der Kantonspolizei. Informationen dazu gibt es bei den Kriminalpräventionsbeauftragten des Waadtlands.
Betrugsfälle im Internet
Leider kommt es zunehmend zu Betrugsfällen im Internet. Nach Angaben der Schweizer Polizei sind Verkäufe gefälschter Produkte und andere Vorfälle in den letzten Jahren stark angestiegen. Laut Polizei wird 70 Prozent der gefälschten Ware online verkauft. Vorsicht sollten Käufer immer dann walten lassen, wenn ein Artikel extrem günstig angeboten wird. Hinweise auf Fake-Shops geben die Domainnamen und die Rechtschreibung auf der Seite. Gerade wenn sich die Fehler häufen, deutet das auf einen kriminellen Hintergrund hin. Auch wenn keine Garantie und kein Kundendienst angeboten wird, ist das ein Hinweis auf eine Fälschung. Im schlimmsten Fall stehlen die Kriminellen die Maildaten und die Kreditkartendaten und verwenden die Daten missbräuchlich.
Vorsicht vor Identitätsdiebstahl
Ein grosses Problem ist der Identitätsdiebstahl im Bereich der Cyberkriminalität. Die Kantonspolizei Waadt rät, in sozialen Medien auf keinen Fall private Informationen preiszugeben. Kriminelle nutzen gestohlene Daten, um im Internet auf Kosten der Betroffenen Einkäufe zu tätigen und Verträge abzuschliessen. So kaufen die Cyberkriminellen beispielsweise Software auf den Namen des Opfers, legen Premiumaccounts bei Datingportalen an oder schliessen Handyverträge ab. Der Betroffene weiss von alledem nichts, erhält aber irgendwann eine Zahlungserinnerung. Die Kantonspolizei Waadt weist darauf hin, dass sensible Daten wie Passwörter niemals an Dritte gegeben werden sollten, auch Kreditkartendaten oder Bankverbindungen sollten niemals weitergegeben werden. Wer etwas Verdächtiges bemerkt, sollte sofort alle Karten sperren lassen und die Polizei einschalten.
Leider kommt es immer wieder zu sogenanntem Vorschussbetrug. Dabei schalten Betrüger Anzeigen über soziale Netzwerke und bieten Artikel zum Verkauf an. Sie verlangen vor einer Übersendung die Übernahme der Transportkosten und Opfer erhalten Mails mit entsprechenden Zahlungsanweisungen. Sollten Betroffene sich weigern zu zahlen, drohen die Kriminellen schlimmstenfalls sogar mit Konsequenzen.
Medienkompetenz bei Kindern
Wichtig ist ein richtiger Umgang der Kinder mit dem Internet. Schon Kinder, die kaum richtig lesen können, finden ihren Weg ins Netz mit nur wenigen Klicks. Bevor die Kleinen jedoch mit dem Smartphone oder dem Laptop hantieren, sollten Eltern den Umgang mit dem Internet üben und die Kleinen mit der Onlinewelt vertraut machen. Wichtig ist, das Thema altersgerecht anzugehen und die Kinder auch für Gefahren, die ihnen im Netz begegnen können, aufzuklären. Die Kriminalpolizei Waadt bietet dazu mit einer Broschüre wichtige Informationen und zeigt kindgerecht in Form von Märchen aufbereitet, welche Themen beachtet werden sollten. Eltern sollten sich nicht scheuen, bei Problemen die Polizei zu kontaktieren und um Rat fragen.
Wissenswertes zum Kanton Waadt
Der Kanton Waadt liegt im Westen der Schweiz und grenzt an den Genfersee. Hauptstadt des Waadtlands ist Lausanne. Im Kanton leben rund 805’000 Menschen, wobei Lausanne mit knapp 140’000 Einwohnern den grössten Anteil ausmacht. Weitere grössere Orte sind Yverdon, Montreux und Nyons. Der Kanton teilt sich in zehn Bezirke auf, wobei das Gebiet rund um die Hauptstadt Lausanne auf einer nur geringen Fläche am einwohnerstärksten ist.
Bildquelle: Kantonspolizei Waadt (sofern nicht anders angegeben)