Graubünden

Heftiger Aufprall auf Parkplatz: Mutter (82) und Tochter (57) verletzt – Rega im Einsatz

(Pontresina GR). Am Freitagmittag ist eine Automobilistin bei einem Parkplatz an der Via Maistra in Pontresina mit einer Mauer kollidiert. Dabei verletzten sich beide Fahrzeuginsassinnen.

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Kontrolle am Alpenpass: Polizia di Stato und Schweizer Kantonspolizei im Einsatz

(Splügenpass GR). Die Kantonspolizei Graubünden hat gemeinsam mit der italienischen Polizia di Stato eine Verkehrskontrolle am Splügenpass durchgeführt. Unter dem Motto „Verkehrssicherheit kennt keine Landesgrenzen“ kontrollierten die Polizeikräfte den Verkehr auf der grenzüberschreitenden Passverbindung zwischen der Schweiz und Italien.

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Pensionskassen-Daten abgeflossen: Warnung vor falschen Anlageberatern am Telefon

(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten. Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.

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Geldwäscherei bleibt Gefahr: Bundesrat sieht grösste Risiken bei Kriminalität und Korruption

(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert. Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.

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79-jährige Lenkerin fährt gleichaltrige Fussgängerin an: Polizei klärt Unfallursache

(Landquart GR). Am Montagmittag hat eine Automobilistin in Landquart eine Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen angefahren. Die Rentnerin wurde verletzt und ins Spital gebracht.

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Zeitumstellung erhöht Wildunfall-Gefahr: Rehe und Wildschweine kreuzen die Strassen

(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht. Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.

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Betrug im WhatsApp-Status: Kriminelle kapern Konten und bitten Freunde um Geld

(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen. Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.

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Rega-Nachwuchs trainiert mit H125 – auch Kühe hängen dabei unter dem Helikopter

(Schweiz). Der H125 ist der Trainingshelikopter der Rega. Damit trainieren Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten Gebirgs- und Unterlastflüge und bereiten sich auf spätere Rettungseinsätze vor.

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Wohnmobil kracht im Tunnel ins Stauende: Fünf Fahrzeuge in Kettenkollision verwickelt

(San Fedele-Tunnel GR). Am Freitagvormittag sind im San Fedele-Tunnel auf der A13 fünf Fahrzeuge in eine Auffahrkollision verwickelt worden. Ein Mädchen musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

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Gefährliche Freundlichkeit: Das Problem mit dem Winken am Fussgängerstreifen

Ein Kind steht am Trottoirrand, der Blick geht auf die Fahrbahn. Ein Auto nähert sich, bremst ab und rollt langsam auf den Fussgängerstreifen zu. Die Person am Steuer lächelt, hebt die Hand und winkt das Kind herüber. Aus Sicht von Erwachsenen ist das eine zuvorkommende Geste. Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger markiert dieser Moment jedoch den Beginn einer riskanten Situation, die Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren als "Wink-Falle“ bezeichnen. Dieser Ratgeber erklärt, warum Handzeichen die kindliche Wahrnehmung überfordern, welche Gefahren durch verdeckte Verkehrsteilnehmende entstehen und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, am Fussgängerstreifen unabhängig von Handzeichen sicher zu entscheiden.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 09.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Perfide Sunrise-Falle: Fake-Seite warnt vor Betrug und verlangt genau dann Ihr Passwort

(Schweiz). Auf einer betrügerischen Website im Erscheinungsbild von Sunrise wird ausdrücklich vor Phishing und verdächtigen Links gewarnt. Gleichzeitig verlangt die Seite persönliche Zugangsdaten.

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Vier Pfoten, viel Vertrauen: Diese Polizeikontrolle endet mit Streicheleinheiten

(Graubünden GR). Ein kurzer Zwischenstopp wurde für eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden zur tierischen Kontaktpflege. Eine Katze nutzte die Gelegenheit für eine Begegnung mit den Einsatzkräften – und quittierte die „Kontrolle“ offenbar mit viel Zufriedenheit.

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TCS warnt vor zwei Kindersitzen: Bei Crashtests versagen Gurtschlösser & Stützfuss

(Schweiz). Beim aktuellen Kindersitztest hat der TCS bei zwei Modellen gravierende Sicherheitsprobleme festgestellt. Beim „Britax Römer Baby-Safe Pro + Vario Base 5Z“ öffnet sich beim Frontalaufpralltest das Gurtschloss, beim „Axkid Minikid Core“ entriegelt der Stützfuss und wird das Gurtschloss aus der Kunststoff-Sitzschale gerissen.

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50'000 Erwerbstätige stürzen jährlich zu Hause: 7'000 verletzen sich schwer

(Schweiz). Stürze betreffen nicht nur ältere Menschen. Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz fast 50'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, weil sie daheim stürzen; davon 7'000 schwer.

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Dunkelheit im Verkehr: Mit Reflektoren werden Fussgänger deutlich früher gesehen

(Schweiz). Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr von besonderer Bedeutung.

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Unfall nahe Bahnunterführung – mehrere Einsatzfahrzeuge und Abschleppdienste vor Ort

(Thusis GR). Am Sonntagabend, 4. Oktober 2026, hat sich gegen 18 Uhr auf der Fürstenauerstrasse bei der Abzweigung zum Caznerweg ein Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben der Rhätischen Zeitung standen mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr sowie zahlreiche Polizeifahrzeuge im Einsatz.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 04.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Gefängnisse der Schweiz: 92 Einrichtungen und fast 7’000 Inhaftierte

Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht. Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 03.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Auto verliert Leistung und geht auf Rastplatz in Flammen auf

(Zizers GR). Am Freitagnachmittag ist in Zizers ein Personewagen vollständig ausgebrannt. Ein Fahrzeuglenker war am frühen Freitagnachmittag mit seinem Personenwagen auf der Südspur der Autobahn A13 von Landquart in Richtung Chur unterwegs.

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Publireportagen

Rund um die Uhr für die Schweiz im Einsatz: Zollteams sichern Grenzen bei Tag und Nacht

(Schweiz). Ob früh am Morgen, tagsüber oder mitten in der Nacht: Die Teams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG sind in der ganzen Schweiz im Einsatz und sorgen für die Sicherheit des Landes und seiner Grenzen. Der Zoll würdigt damit den täglichen Einsatz seiner Mitarbeitenden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sind.

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Neues Register startet: Behörden erhalten neues Instrument gegen Geldwäscherei

(Schweiz). Mit Inkrafttreten des Transparenzgesetzes hat das schweizerische Transparenzregister am 1. Oktober 2026 seinen Betrieb aufgenommen. Dies, nachdem eine mehrstufige Pilotphase mit rund 2'500 interessierten Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ab heute muss sich jede meldepflichtige Rechtseinheit einmalig im Register eintragen und alle Änderungen bei den wirtschaftlich berechtigten Personen melden. Die Daten- und Informationssicherheit des Transparenzregisters stehen dabei an oberster Stelle.

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Bis zu 25 Prozent Rabatt als Köder – Polizei warnt vor gefälschten Europa-Park-Ticketshops

(Schweiz). Gefälschte Ticketshops für bekannte Freizeitparks wie den Europa-Park locken mit vergünstigten Eintrittskarten. Wer dort bestellt, steht am Ende ohne gültige Tickets da und sein Geld ist weg.

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Muscheln, Korallen, Leder: Was harmlos wirkt, kann geschützt sein (Video)

(Schweiz). Souvenir oder geschützte Art? Was wie ein harmloses Feriensouvenir aussieht, kann in Wirklichkeit eine geschützte Tier- oder Pflanzenart betreffen. Bestimmte Arten sind durch CITES geschützt, das den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten regelt.

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Vermisstensuche endet mit Leichenfund: Polizei nimmt Tatverdächtigen (36) in Valbella fest

(Schmitten GR). Am Sonntag ist auf einer Wiese in Schmitten eine tote Frau in einem Auto aufgefunden worden. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittelte die Kantonspolizei Graubünden einen Mann, welcher dringend verdächtigt wird, die Frau getötet zu haben.

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Choking Challenge: Würgen bis zur Ohnmacht – warum die Mutprobe tödlich enden kann

(Kanton ZH). Die „Choking Challenge“ ist kein Spiel. Sie kann lebensgefährlich enden. Hinschauen. Ernst nehmen. Darüber sprechen.

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Streifkollision mit Lastwagen legt mehrere Fahrspuren lahm

(Chur GR). In Chur ist es auf der Umfahrung Süd zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen zu einer Streifkollision gekommen. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es kam jedoch zu einem längeren Stau.

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Fahrzeug privat waschen: Was erlaubt ist – und wann Seife zum Problem wird

Darf man das Auto in der Schweiz noch auf dem eigenen Parkplatz waschen? Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind die örtlichen Regeln, der verwendete Reiniger und vor allem die Frage, wohin das Waschwasser abfliesst. Ein Schacht auf dem Vorplatz führt nicht zwingend in eine Kläranlage. Je nach Entwässerung kann Wasser von dort in einen Bach gelangen oder im Boden versickern. Wer zu Hause zum Schwamm greift, sollte deshalb zuerst den Ablauf klären – besonders, wenn Autoshampoo oder andere Reinigungsmittel zum Einsatz kommen.

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Gefährliche Stelle auf dem Schulweg entdeckt: Was Eltern tun können

An einer Ecke versperren parkierte Autos regelmässig die Sicht. Vor dem Schulhaus müssen Kinder auf die Fahrbahn ausweichen, weil das Trottoir blockiert ist. Oder an einer Einmündung biegen Fahrzeuge genau dann ab, wenn viele Kinder die Strasse überqueren. Solche Beobachtungen werfen eine Frage auf: Ist die Stelle nur vorübergehend unübersichtlich oder stellt sie auf dem Schulweg immer wieder ein Risiko dar? Ein genauer Blick hilft, die Situation einzuschätzen. Danach lassen sich Absprachen für das Kind treffen und die Beobachtungen weitergeben. Der folgende Beitrag zeigt, worauf es dabei ankommt.

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Wappen des Kantons Graubünden



Die Polizei im Kanton Graubünden

Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.

So ist die Polizei in Graubünden organisiert

Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:

  • HR-Management
  • Dienste Polizeiführung
  • Kommunikation
  • Logistik

Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:

  • Regionalpolizei West
  • Regionalpolizei Ost
  • Verkehrspolizei
  • Kriminalpolizei
  • Sicherheitspolizei

Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. (Bildquelle: Kapo Graubünden)

Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden

Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.

Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.

Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden

Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.

Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.

Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.

Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.

Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.

Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.

In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.

Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.

Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.

Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.


Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund. (Bildquelle: Kapo Graubünden)

Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden

Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.

Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:

  • Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
  • Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
  • Wirtschaftsdelikte
  • Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
  • Observation
  • Cybercrime

Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.

Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.

Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.

Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.

Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.

Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.

Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden

Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:

  • Ordnungsdienst
  • Polizeigrenadiere
  • Hundeführer
  • Polizeiflugdienst
  • Alpinpolizei
  • Mobiles Einsatzelement
  • Verhandlungsgruppe

Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.

Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.

Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.

Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.

Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.

Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.

Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.


Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter. (Bildquelle: Kapo Graubünden)

HR-Management der Polizei Graubünden

Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.

Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden

Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.

Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.

Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.

Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.

Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden

Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.

Die Standorte der Polizei Graubünden

Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.



Wissenswertes zum Kanton Graubünden

Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.