Ein Bewohner und drei Katzen wurden unbeschadet gerettet.
Am Dienstagnachmittag (23.06.2026) um zirka 15.19 Uhr bemerkten Passanten das Schrillen eines handelsüblichen Rauchmelders in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Marktgasse und alarmierten sofort die Feuerwehr.
Am Dienstag (23.06.2026) ist es in Schaan während Bauarbeiten am Bahngleis zu einem Heckenbrand gekommen.
Gegen 13:10 Uhr fanden Arbeiten im betroffenen Bereich statt.
Am Montagnachmittag kam es auf der Zurlindeninsel in Aarau zu einem Badeunfall.
Die alarmierten Rettungskräfte leiteten umgehend eine Suchaktion ein, konnten den 22-jährigen Mann jedoch nur noch leblos aus der Aare bergen.
Am späten Montagnachmittag ist in Tschappina ein Schuppen an einem Wohnhaus niedergebrannt.
Das Wohnhaus wurde durch das Feuer so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar ist.
Am Montagnachmittag, 22. Juni 2026, fuhr ein 20-Jähriger mit einem Personenwagen von Arth herkommend um 16.15 Uhr zu einer Tankstelle an der Gotthardstrasse in Oberarth.
Während des Tankvorganges kam es mutmasslich zu einer Stichflamme und das Fahrzeug geriet in Brand.
Am Montagnachmittag (22.06.2026) ist es zu einem Brand in einem Kleintierstall gekommen.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Alle Tiere haben überlebt.
Eine Katze hat sich in einen stillgelegten Kamin in einem Haus in der Berner Altstadt verirrt.
Die Besitzer der Katze konnten den miauenden Vierbeiner zwar orten, aber nicht selber befreien.
Füllinsdorf BL / Autobahn A22. Am Montagabend, 22. Juni 2026, kurz vor 20.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A22 im Schönthaltunnel, in Fahrtrichtung Olten, zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es am 22.06.2026 kurz nach 22.30 Uhr in Aranno zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen ist.
Ein 18-jähriger Schweizer Autofahrer aus der Region war auf der Via Ur Stradón in Richtung Cademario unterwegs.
Bei einer Kollision mit drei beteiligten Personenwagen sind am Montagnachmittag (22.06.2026) auf der Aathalstrasse in Uster vier Personen verletzt worden.
Kurz vor 14.45 Uhr fuhr ein 49-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Aathalstrasse in Richtung Wetzikon.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Montagvormittag um 09.17 Uhr ging bei der Notrufzentrale in St. Gallen die Meldung ein, wonach Rauch aus einem Dachstock eines Hauses an der Ebenaustrasse in Oberegg aufsteigt.
Am frühen Montagmorgen, 22. Juni 2026, kurz vor 04.15 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus im Oberdorf in Thürnen BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Freitagabend, kurz nach 19.00 Uhr, wurden die Stadtpolizei Winterthur sowie die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur zu einem brennenden Holz WC-Häuschen beim Skaterpark gerufen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Toilettenhäuschen bereits in Vollbrand.
Am Samstag, 20. Juni 2026, haben die Kantonspolizei Zürich, die Feuerwehr Pfäffikon ZH sowie weitere Partnerorganisationen einen gemeinsamen Blaulichttag beim Feuerwehrdepot Pfäffikon ZH durchgeführt.
Der Anlass diente dazu, der Bevölkerung einen direkten Einblick in die Arbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen zu ermöglichen.
Feuerwehr und Polizei wurden wegen eines brennenden Autos auf dem Parkplatz des Kantonsspitals in Villars-sur-Glâne alarmiert.
Es gab keine Verletzten. Die Brandursache ist bislang unbekannt und wird derzeit untersucht.
Das Materialtransportfahrzeug (MTF) der Feuerwehr Unterägeri wurde kürzlich mit einer hochreflektierenden Sicherheitsbeschriftung versehen.
Ziel der Massnahme ist es, die Sichtbarkeit des Einsatzfahrzeugs im Strassenverkehr deutlich zu erhöhen und somit die Sicherheit für Einsatzkräfte sowie andere Verkehrsteilnehmende weiter zu verbessern.
Die Jugendliche, die von einem herabfallenden Ast schwer verletzt wurde, ist im Spital verstorben.
Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei Zürich informierten am Freitag, 19. Juni 2026, gemeinsam, dass im Kreis 8, an der Feldeggstrasse 4, eine 16-Jährige, während einem Unwetter von einem herabfallenden Ast getroffen und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht worden war.
Die Waldbrandgefahr wird im gesamten Kanton auf Stufe drei von fünf eingestuft und gilt damit als „erheblich“.
Grund dafür sind die hohen Temperaturen, die geringen Niederschlagsmengen der vergangenen Tage sowie sonniges Wetter und mässiger Wind, die den Waldboden austrocknen.
Am Samstagabend (20.06.2026) ist es an der Hauptstrasse zu einem Brand in einem Treibhaus, welches als Materiallager dient, gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Samstag, 20. Juni 2026, kurz nach 18 Uhr, kam es in Gersau, auf der Seestrasse im Bereich Strandbad Im Kindli, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin wurden dabei erheblich verletzt.
Die Suisse Public 2026 ist mit über 13'000 Besuchern und 300 Ausstellern erfolgreich zu Ende gegangen. Während vier Tagen wurde das BERNEXPO-Areal erneut zum nationalen Treffpunkt für Fachpersonen aus Gemeinden, Städten, Kantonen, Einsatzorganisationen und der Industrie.
Die Fachmesse bestätigte ihre Rolle als zentrale Plattform für den öffentlichen Sektor in der Schweiz. Im Fokus standen der fachliche Austausch, die Pflege von Branchenkontakten sowie die Möglichkeit, Produkte und Lösungen direkt vor Ort zu erleben, zu vergleichen und zu testen.
In Biberist an der Grüttstrasse ist während landwirtschaftlicher Arbeiten ein Feld in Brand geraten.
Das Feuer breitete sich auf eine grössere Fläche aus. Die Feuerwehren konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Freitagabend (19.06.2026) wurde eine Scheune an der Hauptstrasse während eines starken Gewitters vom Blitz getroffen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 100'000 Franken. Personen wurden keine verletzt.
Am Freitagmittag brach in der Garage eines Einfamilienhauses ein Feuer aus.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung verhindern. Verletzt wurde niemand. An drei Motorrädern entstand Totalschaden.
Intensiver Freitagabend für die Feuerwehr Regensdorf.
Das heftige Gewitter hat Spuren hinterlassen: an verschiedenen Orten mussten in der Gemeinde umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste beseitigt werden.
Am Freitagnachmittag geriet das Dach eines Mehrfamilienhauses in Brand.
In der Folge explodierten mehrere Gasflaschen. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Eine Person wurde zwecks Kontrolle in ein Spital überführt. Fast alle Bewohnenden konnten am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache ist zurzeit unbekannt.
Nach einem Verkehrsunfall am Freitagabend (19.6.2026) auf der A4 bei Oerlingen (Kleinandelfingen) musste die Autobahn in Richtung Winterthur gesperrt werden.
Beim Unfall mit zwei Fahrzeugen landete eines auf dem Dach. Eine Person wurde leicht verletzt.
Beim Brand mit mehreren Explosionen in einem Feuerwerkdepot entstand in der Freitagnacht (19.6.2026) in Uitikon Waldegg grosser Sachschaden.
Verletzt wurde nach aktueller Kenntnis niemand.
In einem Stall in Alpnach Dorf ist am Freitagnachmittag, 19.06.2026, ein Brand ausgebrochen.
Das Vieh konnte gerettet werden. Personen wurden nicht verletzt. An der Scheune sowie an einem Nebengebäude entstand Totalschaden.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage beurteilen die zuständigen Behörden die Waldbrandgefahr in den Kantonen Obwalden und Nidwalden als erheblich (Stufe 3 von 5).
Die Bevölkerung wird aufgefordert, das Entfachen von Feuer im Wald und in Waldesnähe zu unterlassen.
In zwei voneinander unabhängigen Fällen von Sachbeschädigungen durch Feuer zwischen April und Juni in Thun und im Mai in Interlaken konnte die Kantonspolizei Bern einen Erwachsenen und einen Jugendlichen festnehmen.
Beide Personen befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft.
Am Donnerstagnachmittag, 18.06.2026, hat sich in Rüdlingen auf der Rafzerstrasse eine heftige Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Vorausgegangen war die Ausführung eines Überholmanövers eines beteiligten Autofahrers.
Gestern Abend ist in Hasle ein Lieferwagen in Brand geraten.
Der Lieferwagen brannte vollständig aus. Die Brandursache ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Am Donnerstagabend (18.06.2026) ist es an der Martinsbruggstrasse zu einem Mottbrand im Dach einer Firma gekommen.
Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brandherd finden und löschen. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt die Brandursache.
Am Donnerstagnachmittag (18.06.2026) ist es zu einer Verschmutzung des Tobelbachs bei Rüeggetschwil gekommen.
Die örtliche Feuerwehr hat das verschmutzte Wasser abgepumpt und den Bach mit Frischwasser gespült. Nach ersten Erkenntnissen wird von einer undichten Rohrverbindung als Ursache ausgegangen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brach in einem Einfamilienhaus in Koblenz ein Brand aus.
Das Haus stand kurze Zeit später in Vollbrand. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Die beiden Bewohnenden wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Velo ist am Donnerstagnachmittag (18.06.2026) in Wetzikon der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Der Velofahrer musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.