Am Freitagabend (11.09.2026) ist es auf der Strasse Auen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Autofahrer wurde nicht verletzt, der Motorradfahrer wurde mit erheblichen Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Schifffahrtsbrigade der Kantonspolizei Genf hat vor Corsier eine grossangelegte Rettungsübung auf dem Genfersee durchgeführt.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen regionalen Einsatzorganisationen bei einem Unglück mit zahlreichen Opfern auf dem See zu trainieren.
Fünf Menschen sterben bei einem schweren Reisecar-Unfall im Engadin, zwei Männer werden bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt und in Kreuzlingen läuft eine Strafuntersuchung wegen versuchter Tötung: Der 11. September 2026 brachte mehrere besonders schwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein folgenschwerer Bahnunfall im Zürcher Hauptbahnhof, neue Entwicklungen nach einem schweren Angriff in Riehen sowie ein grosser Drogenfund in Bern beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
Aufgrund der flächendeckenden Niederschläge sowie der sinkenden Temperaturen der letzten Tage wurde die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn auf die Gefahrenstufe 3 (erheblich) zurückgestuft.
Die zuständigen Behörden haben deshalb beschlossen, das seit dem 3. Juli 2026 gültige Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe sowie an Fluss- und Seeufern und das grundsätzliche Feuerwerksverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet mit sofortiger Wirkung aufzuheben.
Die Stadt Bülach hebt das allgemeine Feuer- und Feuerwerksverbot auf dem Stadtgebiet per 11. September 2026 auf.
Die Brandgefahr hat sich aufgrund der Niederschläge in den letzten Tagen reduziert.
Die Niederschläge der vergangenen Tage und die gestiegene Luftfeuchtigkeit haben das Waldbrandrisiko kurzfristig gesenkt. Das absolute Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe wird deshalb per Freitag, 11. September 2026, um 12.00 Uhr aufgehoben. Ab diesem Zeitpunkt gilt im gesamten Kanton Basel-Stadt ein bedingtes Feuerentfachungsverbot im Wald und in Waldesnähe. Feuer darf weiterhin nur an fest eingerichteten Feuerstellen entfacht werden. Das Entfachen von Feuer im Wald und an Waldrändern ist ansonsten verboten.
Die Niederschläge der vergangenen Tage und die gestiegene Luftfeuchtigkeit haben das Waldbrandrisiko kurzfristig gesenkt.
Dank den verbreiteten Niederschlägen ist die Waldbrandgefahr im Kanton Zürich deutlich gesunken.
Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ist deshalb ab heute Donnerstag aufgehoben.
Am Mittwochnachmittag ist in Saint-Imier in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen.
Das Feuer breitete sich auf das Gebäude aus, das stark beschädigt wurde und nicht mehr bewohnbar ist. Eine Person wurde leicht verletzt. Eine Untersuchung ist im Gang.
Am Sonntagmorgen, 30. August 2026, brach in einem Schnitzelbunker einer Sägerei ein Brand aus.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache konnte inzwischen geklärt werden.
In der Nacht auf Donnerstag, 10. September 2026, kam es am Baselmattweg in Allschwil zu einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand.
Die Niederschläge, die erhöhte Luftfeuchtigkeit sowie die kühleren Temperaturen trugen dazu bei, die Waldbrandgefahr zu entschärfen.
In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen und dem Feuerwehrinspektorat stuft der Kanton Luzern die Waldbrandgefahr deshalb von gross auf erheblich zurück.
Am Mittwochmorgen (9.9.2026) ist es in Embrach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Töff gekommen.
Der Töfffahrer wurde dabei schwer verletzt.
Am Mittwochmorgen ist es auf der A16 bei Moutier zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Eine Frau verstarb dabei, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Auf der Alp Appenzeller Sämtis kam es zu einem Brand eines dürren Baumstrunkes.
Am frühen Sonntagnachmittag (06.09.2026) ging die Meldung ein, dass im Bereich Tannhütte auf der Alp Appenzeller-Sämtis, ein Baum brenne.
In der Nacht zum Mittwoch brannte ein Altholzlager an einem Waldrand bei Romanshorn.
Die umliegenden Feuerwehren standen mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (09.09.2026) ist während eines kräftigen Gewitters ein Baum auf ein parkiertes Auto gestürzt.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagnachmittag (08.09.2026) ist es auf der Rapperswilerstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde eine Person erheblich, die beiden anderen leicht verletzt. Alle drei wurden vom Rettungsdienst in Spitäler gebracht.
An der Gewerbestrasse in Bellach ist am Dienstagvormittag, 8. September 2026, ein Firmengebäude bei einem Brand komplett zerstört worden.
Im Einsatz stand ein Grossaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften.
Am Dienstagmittag ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Autos gekommen.
Ein 46-jähriger Mitfahrer wurde schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Eine 58-jährige Autofahrerin sowie zwei Autofahrer wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst in Spitäler gebracht.
Die Feuerwehr Ingenbohl erweitert ihre Einsatzmittel mit einer neuen Einsatzdrohne.
Die DJI Matrice 4TD mit Wärmebildfunktion soll die Einsatzkräfte künftig bei Bränden, Suchaktionen und Naturereignissen unterstützen.
Am Samstag, 12. September 2026, zeigen die Kantonspolizei und die Rettung Basel-Stadt am traditionellen Blaulichttag auf dem Barfüsserplatz, wie vielseitig die Arbeit der Blaulichtorganisationen ist.
Von 11 bis 16 Uhr erhalten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in deren Tätigkeiten, erleben Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe und können bei zahlreichen Angeboten selbst aktiv werden.
Seit dem 24. Juli 2026 gilt in Frick ein allgemeines Feuerverbot (Gefahrenstufe 5).
Inzwischen kam es zu verschiedenen Regenfällen, welche die Trockenheit nicht beseitigten, die akute Brandgefahr jedoch reduzierten.
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto ist eine Frau erheblich verletzt worden.
Ihr Fahrzeug wurde unter dem Lastwagen eingeklemmt.
Am Montagnachmittag ist es auf der Autobahn A4 zwischen der Verzweigung Rütihof und Cham zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen übersah ein 46-jähriger Lastwagenchauffeur beim Wechseln des Fahrstreifens eine 25-jährige Autolenkerin und kollidierte mit ihr.
Am Samstag, 12. September 2026, findet auf dem Barfüsserplatz in Basel der Blaulichttag 2026 statt.
Von 11.00 bis 16.00 Uhr lädt die Kantonspolizei Basel-Stadt die Bevölkerung dazu ein, die Welt der Blaulichtorganisationen näher kennenzulernen.
Am Montagabend (07.09.2026) wurde die Feuerwehr Rüti um 18.54 Uhr an einen Gebäudebrand alarmiert.
In einem Gewerbegebäude an der Walderstrasse brannte es bereits lichterloh.
Am frühen Montagmorgen, 7. September 2026, ist am Lamperdingerweg ein Auto in Vollbrand geraten. Das Feuer griff auf ein danebenstehendes Gartenhaus über. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 02.45 Uhr meldeten Anwohner der Luzerner Polizei den Fahrzeugbrand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Auto bereits in Vollbrand.
Am Montagmorgen, 7. September 2026, kurz vor 8.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass eine Fassade an einem Gebäude an der Ilgenstrasse in Lachen Rauch verursache.
Vor Ort anwesende Arbeiter konnten den Brand selbstständig löschen.
Am Samstagnachmittag (05.09.2026) ist Gülle in das Gonzenbächli gelangt und hat zu einer lokalen Gewässerverschmutzung geführt.
Im Bereich der Einleitstelle kam es zu einem Fischsterben. Die aufgebotene Feuerwehr konnte die Ausbreitung der Gülle im Bach eindämmen.
Am Vom Staal-Weg in Solothurn ist am Samstagmorgen, 5. September 2026, der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft konnten das Brandobjekt rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand.
Für die Löscharbeiten standen Angehörige der Feuerwehren Solothurn und Biberist im Einsatz. Die Brandursache ist Gegenstand eingeleiteter Ermittlungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn.
Der Zivilschutz Wettingen-Limmattal hat ein Einsatzfahrzeug neu beschriften lassen.
Das Fahrzeug wird künftig nicht nur vom Zivilschutz, sondern auch von der Feuerwehr genutzt.
Eine Scheune in Burg geriet am Freitagabend in Brand und wurde trotz umgehend eingeleiteten Löscharbeiten der Feuerwehr vollständig zerstört.
Der Brand führte zu einem grösseren Aufgebot der Feuerwehr. Eine Person musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Es entstand grosser Sachschaden.
Bei einem Autobrand in Siegershausen entstand am Freitagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Eine 65-jährige Autofahrerin war kurz nach 19.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs.
Im Kreis 12 ist am Freitagnachmittag in einer Tiefgarage ein Feuer ausgebrochen.
Beim Brand wurde niemand verletzt. An Fahrzeugen und der Infrastruktur entstand jedoch grösserer Sachschaden. Die Brandursache ist noch unklar.
Gemeinsam im Einsatz.
Am Montagmorgen standen wir gemeinsam mit der Feuerwehr Walchwil, dem Rettungsdienst Zug, der REGA und der Zuger Polizei im Einsatz.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen ist am frühen Freitagmorgen (4.9.2026) in Wil ZH ein Mann schwer verletzt worden.
Gegen 4.45 Uhr fuhr ein 40-jähriger Mann mit einem Personenwagen auf der Badener Landstrasse von Rafz in Richtung Wil ZH.
Am Freitagmorgen, gegen 5.00 Uhr, wurde die Alarmzentrale der Feuerwehr über einen Brand in Lugnez informiert.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen eine Scheune sowie ein Wohnhaus und dessen Nebengebäude in Flammen.
Am Donnerstagabend, 3. September 2026, gegen 18.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Weststrasse in Laufen BL zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand.
Bei einer Kollision zwischen einem E-Bike und einem Lieferwagen ist am Donnerstag (3.9.2026) in Altikon die jugendliche Zweiradlenkerin verletzt worden.
Sie ist mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen worden.
In der vergangenen Nacht wurden die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines Brandes in einem Entsorgungszentrum in Murten alarmiert.
Der Brand verursacht eine starke Rauchentwicklung. Die Hauptstrasse musste mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Es wurde niemand verletzt. Die Ursachen des Brandes sind bislang unbekannt und sind Gegenstand einer Ermittlung.
Am späten Nachmittag des 2. September 2026 ereignete sich in Le Châble ein Arbeitsunfall, an dem ein Lastwagenfahrer beteiligt war.
Eine Person kam dabei ums Leben.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.