Drei unbekannte Personen haben in der Nacht auf Sonntag versucht, in eine Apotheke in Rupperswil einzubrechen. Die umgehend eingeleitete Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Die Polizei konnte drei Tatverdächtige festnehmen.
Am Sonntagmorgen kam es in Ersigen zu einem schweren Unfall zwischen zwei Autos. Eine Person verstarb noch vor Ort, zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die ETH Zürich hat die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand ersucht. Der sorgfältig geplante Einsatz wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Gasflasche konnte planmässig umgeladen und abtransportiert werden.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Rosengasse in Olten ist es in der Nacht auf Sonntag, 7. Juni 2026, zu einem Brand gekommen. Dies führte im ganzen Gebäude zu einer starken Rauchentwicklung. Neun Personen wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle in Spitäler gebracht. Als Brandursache steht ein technischer Defekt an einer Akku-Einheit im Vordergrund.
Am Samstagabend kam es in einem Waldstück zwischen Bäriswil und Hueb zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Samstagnachmittag, 6. Juni 2026, kurz nach 15.45 Uhr, kam es im Gebiet Benkenmatt in Oberdorf BL zu einem Unfall mit einem Traktor. Der Lenker wurde verletzt.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich in der vergangenen Nacht kurz nach 00.15 Uhr in Canobbio ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet hat. Ein Autofahrer war auf der Via Tesserete in Richtung Tesserete unterwegs.
An der Riedmattstrasse in Solothurn ist es am Samstagmorgen, 6. Juni 2026, in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Freitag, 5. Juni 2026, kurz vor Mitternacht, fuhr eine 18-jährige Autofahrerin mit drei Mitfahrenden auf der Ibergereggstrasse in Richtung Passhöhe. Im Gebiet Chilenwald kam es in einer Linkskurve aus bislang ungeklärten Gründen zu einer Frontalkollision mit der rechtsseitigen Steinmauer.
Am Freitagabend. 5. Juni 2026, kam es bei der Haltestelle Friesenberg im Kreis 3 zu einem Bahnunfall. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Auf der Autostrasse A13 in Rothenbrunnen ist am Donnerstag ein Personenwagen in Leitplanken geprallt. Der Lenker – ein medizinisches Problem steht im Vordergrund – verstarb trotz Reanimation.
Am Donnerstagmorgen (04.06.2026) ist bei Forstarbeiten etwa 120 Liter Hydrauliköl ausgelaufen. Eine grössere Verschmutzung konnte durch rasches Handeln der Forstarbeiter und der örtlichen Feuerwehr verhindert werden.
Am Freitagmorgen hat es in einer Lagerhalle in Schötz gebrannt. Durch die Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich der Brand auf das gesamte Gebäude ausbreitet. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte es sich um Brandstiftung handeln. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag ist in Bonaduz ein Personenwagen auf einer schmalen Strasse in einen Abhang gefahren. Einsatzkräfte sicherten das Fahrzeug und befreiten daraus zwei Personen.
Die gegen den Täter des am 10. April 2025 in Epagny begangenen Mordes sowie der zuvor an seiner Ehefrau und seinen Kindern begangenen Gewalttaten eingeleiteten Strafverfahren wurden mit den am 1. Juni 2026 erlassenen Verfügungen eingestellt. Das aufgrund der Ereignisse vom 10. April 2025 in Epagny eingeleitete Ermittlungsverfahren ist abgeschlossen.
In Burgdorf ist es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einem Brand in einem Bahnhofgebäude gekommen. Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache sowie dem Sachschaden wurden aufgenommen.
Am Donnerstag, 4. Juni 2026, gegen 06.00 Uhr, ereignete sich auf der Route du Haut-Plateau beim Ort "Le Pré Thiébaut" zwischen Mettembert und Pleigne ein Verkehrsunfall mit einem Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmittag (03.06.2026) ist es in einer Firma an der Gerenstrasse zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr konnte die starke Rauchentwicklung rasch unter Kontrolle bringen und eindämmen. Als Ursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am frühen Donnerstagmorgen, 04. Juni 2026, kurz vor 02.30 Uhr, kam es in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Muttenzerstrasse in Birsfelden zu einem Brandausbruch. Verletzt wurde niemand.
Ein Auto und ein Lastwagen kollidierten am Mittwochnachmittag in Dippishausen miteinander. Der Autofahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Am Mittwoch, 3. Juni 2026, kurz nach 03.30 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in Glarus an der Ygrubenstrasse im Bereich des Schlachthauses brenne. Beim Eintreffen der Rettungskräfte wurde festgestellt, dass ein Personenwagen in Vollbrand stand.
Am Dienstagnachmittag (02.06.2026) ist es infolge einer chemischen Reaktion mit Glycerin bei einem Betrieb an der Kirchbergerstrasse zu einem Feuerwehraufgebot gekommen. Es entstand kein Brand, jedoch musste das Gebäude gelüftet werden. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagnachmittag ist eine Gewitterfront über den Kanton Zug gezogen. Der Starkregen führte zu mehreren Feuerwehreinsätzen wegen überschwemmten Gebäudeteilen und Strassenunterführungen.
Auf der Hauptstrasse zwischen Beromünster und Sursee ist heute Morgen ein Autofahrer von der Strasse geraten. Das Auto überschlug sich im Wiesland. Der Autofahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.
Am Montag (1. Juni 2026, nach 14:00 Uhr) stürzte ein Motorradfahrer nach einem Bremsmanöver auf der Luzernstrasse in Malters. Der 59-jährige Motorradlenker verletzte sich dabei erheblich.
Am Montagnachmittag (1. Juni 2026, kurz nach 15:15 Uhr) kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Gemeindehausstrasse in Kriens zu einem Brand. Das Gebäude wurde vorsorglich vorübergehend evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Am Montagabend hat sich auf der Hauptstrasse in Oberwil im Simmental ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Drei Personen wurden dabei verletzt. Die Verletzten wurden mit zwei Ambulanzen sowie mit der Rega in Spitälern gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Beim Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ist am Montagabend (01.06.2026) in Regensdorf eine Frau leicht verletzt worden. Der entstandene Sachschaden wird auf über hunderttausend Franken geschätzt.
Ein Gewitter mit starkem Regen führte am Sonntag im Raum Aarau zu überfluteten Strassen und Kellern. Die Feuerwehr stand in den frühen Abendstunden im Dauereinsatz.
Die Landespolizei verzeichnete von Freitag (29.05.2026) bis Sonntag (31.05.2026) mehrere Einsätze. Die Einsätze reichten von Verkehrsunfällen mit Wildtieren über einen Fall häuslicher Gewalt bis hin zu einem Ladendiebstahl in Vaduz.
Am 28. Mai 2026, kurz vor 14 Uhr, ist im Wald oberhalb der Lürlibadstrasse ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der hohen Temperaturen und des Windes breitete sich das Feuer rasch bergauf aus. Dank der sofortigen und entschlossenen Intervention der Einsatzkräfte von der Lürlibadstrasse sowie vom Lürlibadweg (oben im Wald) aus konnte die Brandausbreitung gestoppt werden. Unterstützt wurde der Einsatz durch zwei Helikopter der Swiss Helicopter.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Sonntagnachmittag (31.5.2026) in Bäretswil ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der Verletzte musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Am Samstagabend ist in Walperswil ein Brand in einem Schopf ausgebrochen, der auf das angrenzende Wohnhaus übergriff. Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen und löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist im Unterbächen ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte die Flammen löschen. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist es im Garten eines Einfamilienhauses zu einem Heckenbrand gekommen. Die Flammen konnten rasch gelöscht werden, es entstand Sachschaden.
Am Samstagnachmittag (30.05.2026) ist es auf der Hulftegg zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 37-jähriger Mann wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.
Auf der Härkingerstrasse in Neuendorf hat sich am Sonntagmorgen, 31. Mai 2026, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde der mutmassliche Unfallverursacher schwer und der Lenker des entgegenkommenden Autos leicht bis mittelschwer verletzt.
Am Samstagabend ist es in Studen zu einem Brand in einem Geschäftsbetrieb gekommen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und anschliessend löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn wurde am Samstagnachmittag in Romanshorn eine Frau leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.
Bei einem Unfall auf einem Bahnübergang in Weinfelden wurde am Samstagmittag eine Frau tödlich verletzt. Die Umstände werden durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.