Heute Morgen ist in Kottwil ein Schopf in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte Fahrlässigkeit die Brandursache gewesen sein.
Im Zuger Kantonsspital ist ein Kanister mit einem Peressigsäure-haltigen Desinfektionsmittel ausgelaufen.
Durch die Chemiewehr wurde die ausgelaufene Flüssigkeit gebunden und die betroffene Räumlichkeit gelüftet. Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Sonntagabend rückte die Feuerwehr Stadt Luzern wegen eines Dachstockbrandes an der Murbacherstrasse mit einem Grossaufgebot aus.
Das Hotel Continental wurde komplett und die Nebenhäuser teilweise evakuiert. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt, eine weitere Eskalation konnte verhindert werden.
Das 60. Montreux Jazz Festival (MJF) ist am Sonntagmorgen, 19. Juli 2026, nach 16 Tagen gemeinsamer musikalischer Euphorie zu Ende gegangen. Mehr als 250'000 Menschen feierten in einer festlichen Atmosphäre. Diese Ausgabe markierte die Rückkehr des Festivals in das 2M2C.
Im Vergleich zum Vorjahr registrierte die Polizei weniger Diebstähle und Schlägereien. Die Massnahmen im Bereich der städtischen Mediation wurden beibehalten. Die verstärkte Sicherheitspräsenz ermöglichte es den Festivalbesuchern, die 60. Ausgabe in einem geselligen Umfeld zu feiern.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (20.07.2026) ist auf einem Wiesland in der Nähe von Lütisburg Station eine mit Sperrgut gefüllte Mulde in Brand geraten.
Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Ein Mann erlitt gestern Nachmittag im Warteckturm ein akutes, medizinisches Problem und benötigte schnelle Hilfe.
Nach der Erstversorgung durch die Sanität wurde er von der Rega-Crew mit der Rettungswinde vom Balkon des Warteckturms ausgeflogen und in das nächste geeignete Spital gebracht.
Vor rund einem Monat durfte die Feuerwehr des Sicherheitsverbunds Region Wil ihre neuen Mannschaftstransporter offiziell in Empfang nehmen.
Das Team von Safety Signage setzte die Fahrzeugbeschriftung der neuen Fahrzeuge um.
Aus Sicht der Landespolizei verlief das vergangene Wochenende ruhig. Der Beginn der Sommerferien machte sich deutlich bemerkbar, weshalb insgesamt weniger Ereignisse und Interventionen zu verzeichnen waren als üblich.
Die wenigen Einsätze standen hauptsächlich im Zusammenhang mit den Auswirkungen eines Gewitters sowie vereinzelten Verkehrskontrollen und Interventionen mit zwischenmenschlichem Charakter.
Am Samstagmittag kam es in Wilderswil zu einem schweren Selbstunfall.
Der Autolenker verstarb noch vor Ort. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Sonntagmittag (19.07.2026) ist auf der Autobahn A1 ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr bracht den Brand unter Kontrolle.
Verletzt wurde niemand. Es dürfte ein technischer Defekt zum Brand geführt haben.
Am Freitagabend (17.07.2026), kurz nach 21:20 Uhr, wurde ein 76-jähriger Mann am Dufourpark auf dem Balkon seiner Wohnung durch eine Stichflamme am Oberkörper verletzt.
Er wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Schwyz hat am Freitagmittag, 17. Juli 2026, kurz nach 12.30 Uhr, die Meldung über einen Brand einer Holzbeige im bewaldeten Gebiet Zollrüti in Schübelbach erhalten.
Die ausgerückte Feuerwehr Schübelbach konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen des Feuers auf die Bäume in der Umgebung verhindern.
Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos sind am Freitagnachmittag (17.7.2026) in Riedikon (Gemeinde Uster) eine Person unbestimmt und drei Personen leicht verletzt worden.
Gegen 15.45 Uhr ist ein 35-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Rällikerstrasse in Richtung Riedikon gefahren.
Eine Gewitterfront mit Hagel und Starkregen hat am Donnerstagabend in der Region Frauenfeld für zahlreiche Schadensmeldungen gesorgt.
Verletzt wurde niemand.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden.
Am Donnerstagabend, um kurz nach 19.30 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Flurbrand im Bereich Bollenwees / Fälensee ein.
Am Mittwochnachmittag, 15. Juli 2026, mussten die Feuerwehren Innerthal und Vorderthal kurz nach 14:30 Uhr wegen einem Flächenbrand in einem Wald ins Gebiet Schwarzenegg in Innerthal ausrücken.
Aufgrund des unwegsamen Geländes wurden die Feuerwehren bei den Löscharbeiten von einem Löschhelikopter der Heli-Linth AG unterstützt.
Am Mittwochabend (15.7.2026) ist auf dem Balkon einer Dachwohnung in einem Mehrfamilienhaus in Weiningen ein Brand ausgebrochen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Durch die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen ist die Brandgefahr im ganzen Kantonsgebiet weiter angestiegen.
Die gewitterartigen Niederschläge der vergangenen Tage haben nicht für eine flächendeckende Entspannung der Situation gesorgt und in nächster Zeit ist keine langanhaltende Regenperiode zu erwarten.
Am Mittwochabend (15.07.2026) ist es in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken. Die Brandursache wird ermittelt.
Am Dienstagnachmittag (14.07.2026) ist auf einem Feld in der Nähe der Tröstlistrasse eine Ballenpresse in Brand geraten.
Das Feuer griff auf das Feld über. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag ist ein Gewitter über den Kanton Luzern gezogen. Bei der Polizei gingen deswegen über 60 Notrufe ein.
Zahlreiche Bäume stürzten auf Strassen, Wasser drang in Gebäude ein und es kam zu mehreren Blitzeinschlägen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Dienstagmorgen (14.07.2026) ist an der Zürcherstrasse ein Lieferwagen in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und ein Übergreifen des Feuers verhindern. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht derzeit ein technischer Defekt im Vordergrund.
In der Nacht auf Dienstag, 14. Juli 2026, kam es kurz vor 01.30 Uhr auf der Autobahn A2 bei Arisdorf zu einem Glimmbrand an einem Anhänger.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend (14.07.2026) ist auf einem Bauernhof in Hemishofen eine Scheune in Brand geraten und wurde dabei vollständig zerstört.
Beim Brand wurden vier Personen verletzt, zwei davon schwer.
Am Dienstag gegen 14.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte an die Rue des Clarines in Delémont aus, nachdem bei einem privaten Holzschopf in der Nähe eines Einfamilienhauses ein Brand ausgebrochen war.
Nach den bisherigen Erkenntnissen begann aus noch ungeklärten Gründen die Isolierung der Rückwand des Holzschopfs zu brennen, wodurch sich Rauch entwickelte und Flammen entstanden.
Am Montagnachmittag (13.07.2026) ist auf der Gmeinewis in Sax starke Rauchentwicklung aus einem Heuhaufen festgestellt worden.
Dieser war zwei Tage zuvor im Zusammenhang mit dem Brand einer Scheune aus dem Gebäude gebracht worden. Die Feuerwehr konnte die Rauchentwicklung rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand kein Sachschaden.
Am Montagabend ist es in Rüschegg Heubach zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der Motorradlenker wurde verletzte und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Montagabend (13. Juli 2026, kurz nach 21:15 Uhr) kam es auf der Schwarzenbachstrasse im Ortsteil Mosen zu einem Selbstunfall.
Aus noch ungeklärten Gründen kam der Lenker mit dem Auto von der Strasse ab.
Am Sonntag, 12. Juli 2026, kam es auf der H8 zwischen Rothenthurm und Sattel zu einer schweren Selbstkollision.
Ein Mann verstarb noch auf der Unfallstelle. Eine Frau musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag ist in Fideris ein Grossbrand ausgebrochen. Drei Unterstände sowie zahlreiche darin abgestellte Fahrzeuge und Materialien wurden vollständig zerstört.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagabend (12.07.2026) wurde die Feuerwehr Rüti zu einem Kleinbrand an der Ferrachstrasse gerufen.
Vor Ort brannte ein Grünstreifen der Ferrachstrasse. Der Brand konnte rasch gelöscht und ein weiteres Ausbreiten verhindert werden.
Am Sonntagabend, 12. Juli 2026, kurz nach 17.20 Uhr, kam es an der Bruderholzstrasse in Reinach zu einem Brand in einem Einfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 13. Juli 2026, brannte in einer Tiefgarage in Seewen ein Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Mehrere Personen wurden wegen der starken Rauchentwicklung aus ihren Wohnungen evakuiert. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Sonntag, 12. Juli 2026, gegen 13 Uhr, geriet ein Personenwagen auf der Strasse nach Bressaucourt während der Fahrt in Brand.
Aus einem Grund, der durch die Ermittlungen geklärt werden muss, fing das Fahrzeug während der Fahrt Feuer.
Am Samstagnachmittag, 11. Juli 2026, kam es um 14 Uhr unterhalb der Johannisburg in Altendorf zu einem Flächenbrand.
Ein 63-jähriger Mann war mit dem Schneiden von Gebüschen und Hecken beschäftigt.
Am frühen Samstagabend (11.07.2026) kam es in einem Heuballenlager zu einer Selbstentzündung und infolgedessen zu starker Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr konnte einen Brandausbruch verhindern. Es wurde niemand verletzt.
Am Samstagnachmittag, 11. Juli 2026, kurz vor 14.45 Uhr, geriet im Gebiet Planetenweg in Laufen BL eine Ballenpresse in Brand.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Samstag (11.07.2026) ist eine Scheune in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Anwohner und Tiere sind durch den Brand nicht verletzt worden.
Auf dem Gebiet „Unterfeld“ in Deitingen ist am Freitagnachmittag, 10. Juli 2026, ein Stoppelfeld in Brand geraten.
Angehörige der ausgerückten Feuerwehr konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am Freitag (10.07.2026), kurz nach 19 Uhr, bei der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) eine Meldung über Schüsse einging, die aus einem Wohnhaus in Leontica abgegeben worden sein sollen.
Die ausgerückten Einsatzkräfte der Kantonspolizei wurden anschliessend von einer Explosion im Innern des Gebäudes erfasst.
Am Samstag (11.07.2026) sind durch einen aufmerksamen Passanten an der Grofstrasse Flammen im Bereich der Eingangstür eines leerstehenden Holzhauses entdeckt worden.
Gemeinsam mit einem Anwohner konnte der Brand gelöscht werden. Die Brandursache wird abgeklärt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.