Am Sonntag, 17.05.2026, geriet in der Oberen Allmeind Ennenda (neben dem so genannten "Tridonic-Areal") ein Schrebergartenhäuschen in Brand. Die Kantonale Notrufzentrale wurde um 23 Uhr von mehreren Melderinnen und Meldern über eine Feuersbrunst in Ennenda orientiert.
Während des verlängerten Wochenendes standen die Landespolizei und weitere Einsatzkräfte wegen mehreren Verkehrsunfällen, in einem Lift eingeschlossenen Personen, ungebetenen Party-Gästen, Einbrüchen und Diebstählen, Streitigkeiten und weiterer Ereignisse nahezu im Dauereinsatz. Bereits am Vorabend des Auffahrt-Feiertages rückte die Polizei wegen Streitigkeiten nach Triesenberg aus.
Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Frauenfeld wurde eine Person leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken, die Brandursache wird abgeklärt.
Am Samstagvormittag (16.05.2026) ist es auf der Trogenerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Traktor mit Anhänger gekommen. Die Strasse musste zeitweise gesperrt werden.
Am Sonntagmorgen (17.05.2026) ist es in Weieren zu einem Brand von zwei Wohnhäusern gekommen. Eines der betroffenen Gebäude ist nicht mehr bewohnbar und es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Es sind keine Personen verletzt worden.
In Herisau hat sich am Samstagnachmittag, 16. Mai 2026, ein abgestelltes Geländefahrzeug selbstständig gemacht und ist über eine abschüssige Wiese davon gerollt. Personen wurden keine verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Samstagabend, 16. Mai 2026, kurz vor 22.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Reckholderstrasse in Zwingen BL zu einem Brandausbruch. Eine Person wurde dabei verletzt.
Bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen sind am Samstagabend (16.05.2026) in Weiach zwei Personen verletzt worden. Kurz vor 21 Uhr fuhr eine 22-jährige Frau mit einem Personenwagen auf der Glattfelderstrasse in Richtung Weiach.
Am Samstagmittag wurde am Bahnhof in Münsingen eine Person im Bereich der Bahngleise von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitagnachmittag ist in Wiler bei Utzenstorf ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Aktuell steht eine Brandstiftung als Brandursache im Vordergrund. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Freitagmittag (15.05.2026) stürzte ein 61-jähriger Bauarbeiter auf einer Baustelle rund dreieinhalb Meter in die Tiefe. Er verletzte sich dabei schwer. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (15.05.2026) ist durch aufmerksame Passanten an der Schützenstrasse beim Alten Schützenhaus ein in Brand stehender Holzklotz entdeckt worden. Als Brandursache steht eine vorsätzliche Brandverursachung im Vordergrund.
Am Freitag, 15. Mai 2026, 15:45 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass ein parkiertes Fahrzeug in der Tiefgarage an der Churerstrasse 166 in Brand geraten sei. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten beim Eintreffen starken Rauch aus der Tiefgarage fest.
Am Freitagmorgen ist in Utzenstorf ein Schopf in Vollbrand gestanden. Ein weiteres Feuer an einem weiteren Gebäude konnte durch eine Drittperson vorzeitig gelöscht werden. Aktuell stehen bei beiden Fällen Brandstiftung als Brandursache im Vordergrund. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Beim Brand in einer Garage eines Einfamilienhauses in Stettfurt wurde am Freitagmorgen eine Person leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
In Nunningen setzte sich am Donnerstagabend, 14. Mai 2026, ein führerloser Gelenkbus aus noch ungeklärten Gründen in Bewegung. Nachdem er eine Verkehrsinsel überfahren hatte, kollidierte er schliesslich mit einer Hausfassade.
Gestern Mittag meldeten mehrere Personen der Notrufzentrale von Schutz und Rettung Bern einen Brand eines Schopfes in Ostermundigen. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Bern und der Milizfeuerwehr Ostermundigen war das Feuer durch einen Passanten grösstenteils abgelöscht.
Am frühen Donnerstagmorgen, 14. Mai 2026, kurz nach 03.45 Uhr, wurde durch eine unbekannte Täterschaft ein Bankomat in einer Bankfiliale an der Baslerstrasse in Allschwil BL gesprengt. Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Feuerwehren Teufen, Bühler, Gais und Stein haben sich zur Stützpunktfeuerwehr Mittleres Appenzellerland zusammengeschlossen. Insgesamt wurden bei 18 Fahrzeugen die neuen Logos angebracht.
Am Mittwochnachmittag (13.05.2026) ist an der Bachmattstrasse ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (14.05.2026) ist es an der Unterdorfstrasse zu einer Rauchentwicklung in einer Wohnung gekommen. Ursache war eine Pfanne mit verkohlten Essensresten auf einer eingeschalteten Herdplatte.
Am Samstagabend (09.05.2026) hat eine Drittperson der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen mehrere tote Fische und Krebse im Hasenbergweiher gemeldet. Die örtliche Feuerwehr hat über mehrere Stunden Frischwasser in den Weiher gepumpt. Die Ursache wird derzeit abgeklärt.
Am Dienstagmorgen (12.05.2026) ist es in einer Firma an der Rorschacher Strasse zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Als Ursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Dienstag, dem 12. Mai 2026, gegen 23:40 Uhr, brach in der Wäscherei eines Gebäudes in der Rue du Creugenat in Porrentruy ein Feuer aus. Das Feuer entstand aufgrund eines technischen Problems mit einem elektrischen Lufttrockner, wodurch Rauch im Keller des Gebäudes freigesetzt wurde.
Am Montagabend (11.05.2026) ist es nahe der Lehmlochstrasse zu einem Brand in einem Schrebergarten gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Als Ursache steht zu früh entsorgte Holzasche im Vordergrund.
Am heutigen Vormittag, 11. Mai 2026, ist es in einem Gebäude-Untergeschoss nahe des Hauptbahnhofs Winterthur zu einem Brand gekommen. Im leerstehenden Gebäude finden derzeit Bauarbeiten statt. Drei Personen sind leicht verletzt worden. Der Brand ist gelöscht.
Am Sonntagabend, 10. Mai 2026, kurz nach 20.00 Uhr, kam es an der Hauptstrasse in Rickenbach, in einem, an ein Einfamilienhaus angebauten Schopf zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagmorgen ist auf einer Baustelle in Biel ein Gebäudedach in Brand geraten. In diesem Zusammenhang konnte ein Mann angehalten werden. Verletzt wurde niemand.
Bei einer Frontalkollision sind am späteren Sonntagnachmittag (10.05.2026) in Stäfa drei Personen verletzt worden. Ein Mann erlitt schwere Verletzungen und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Samstagnachmittag wurde der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur ein Brand in der städtischen Kehrichtverwertungsanlage gemeldet. Der Brand konnte erst nach mehreren Stunden gelöscht werden.
Am Freitagabend, 8. Mai 2026, kurz vor 19:30 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur ein Küchenbrand gemeldet. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Beim Brand des Dachstockes eines Einfamilienhauses in Schlieren ist am Sonntagvormittag (10.05.2026) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Velolenkerin am Sonntagvormittag (10.05.2026) im Weiler Welsikon (Gemeindegebiet Dinhard) ist die Zweiradfahrerin verletzt worden. Die Frau musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Am Samstag, 9. Mai 2026, ca. 13.40 Uhr, kam es auf dem Dach der Netstal Maschinen AG in Näfels aus noch ungeklärten Gründen zu einem Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Dach bereits in Vollbrand.
Kurz nach 23 Uhr ereignete sich auf der Eschenbacherstrasse ein Verkehrsunfall, eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Die Feuerwehr Rüti wurde alarmiert, um den Verkehr zu regeln und die ausgelaufenen Flüssigkeiten an der Unfallstelle zu beseitigen.
Am Freitagmorgen (08.05.2026) hat in der Stadt Schaffhausen ein Gartenhaus gebrannt. Personen wurden dabei keine verletzt. Brandursache dürfte – gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei – ein technischer Defekt eines Akkus bzw. eines Akkuschraubers sein.
Am Mittwochabend (23.04.2025) ist eine vorerst unbekannte Flüssigkeit im Dorfbach in Schleitheim entdeckt worden. Die Feuerwehr Randental errichtete in der Folge eine Ölsperre. Gemäss ersten Ermittlungen dürfte es sich um eine chemische Flüssigkeit handeln, die aus einem durchgerosteten Fass über einen Entwässerungsschacht in den Dorfbach gespült worden war.
Am Mittwochabend (06.05.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einer Trübung im Martinsbrünnelibach / Meilacherbach erhalten. Ob Schaden an Flora und Fauna entstanden ist, ist noch unbekannt.
Zwischen Samstagmittag und Donnerstagabend (07.05.2026) ist auf der Alp Schalfa ein Hochsitz in Brand geraten. Der Hochsitz und angrenzende Bäume wurden beschädigt. Als Brandursache steht eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandverursachung im Vordergrund. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Donnerstagabend ist in Burgdorf eine Person im Bereich der Bahngleise von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht aufgrund der unklaren Umstände Zeuginnen und Zeugen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.