Lawinen

Bergretter in der Schweiz: 3’500 Retter stehen bereit, wenn in den Bergen jede Minute zählt

Ein Sturz beim Wandern, ein blockierter Kletterer in einer Felswand, eine Lawine, eine vermisste Person oder ein medizinischer Notfall weit entfernt von der nächsten Strasse: Wenn Menschen in den Schweizer Bergen in Not geraten, beginnt ein hoch spezialisiertes Zusammenspiel von Bergrettern, Rettungsflugwacht, Polizei, medizinischen Einsatzkräften und weiteren Spezialisten. Rund 3’500 Retterinnen und Retter sind heute allein bei der Alpinen Rettung Schweiz organisiert. Sie stehen in 83 Rettungsstationen bereit und gelangen zu Fuss, mit Ski, Geländefahrzeugen oder gemeinsam mit Helikoptercrews dorthin, wo herkömmliche Rettungsdienste an ihre Grenzen stossen.

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Wumm im Schnee: Warum dieses Geräusch ein ernstes Lawinen-Warnsignal ist

Ein dumpfes „Wumm“ unter den Skiern oder Schneeschuhen – und plötzlich sackt die Schneedecke spürbar ab. Was zunächst nur wie ein ungewöhnliches Geräusch im Schnee wirkt, ist eines der deutlichsten Warnsignale im winterlichen Gebirge. Ein Wumm kann darauf hinweisen, dass tief in der Schneedecke eine Schwachschicht gebrochen ist. Das Gefährliche daran: Der Hang muss sich dabei überhaupt nicht bewegen. Es kann weiterhin alles ruhig und stabil aussehen. Unter der Oberfläche kann sich der Bruch jedoch bereits über eine grosse Fläche ausgebreitet haben. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF bezeichnet Wummgeräusche deshalb als Alarmzeichen für eine kritische Lawinensituation. Besonders ernst wird es, wenn zusätzlich Risse in der Schneedecke sichtbar werden.

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Lawinen: Wenn die weisse Idylle zur tödlichen Gefahr wird

Ein unberührter Hang, frischer Schnee und die Aussicht auf eine traumhafte Abfahrt: Was nach Winterglück aussieht, kann innerhalb weniger Augenblicke zur lebensgefährlichen Falle werden. Lawinen gehören zu den eindrücklichsten Naturgefahren der Alpen. Ihre Gefahr beginnt oft unter einer Oberfläche, die völlig harmlos wirkt. Wer versteht, wie Schnee ins Rutschen gerät, Warnzeichen ernst nimmt und rechtzeitig auf eine Tour verzichtet, kann das eigene Risiko deutlich senken.

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Pilatus: Lawine erfasst Wanderer – 18-Jähriger verschüttet und schwer verletzt

Am Samstagnachmittag, 11. April 2026, ist eine Person beim Abstieg vom Pilatus von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Die aufgebotenen Rettungskräfte konnten den Mann rasch lokalisieren und mit schweren Verletzungen bergen.

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Gurtnellen/Wassen UR: Lawinengefahr gebannt – Kantonsstrasse wieder frei befahrbar

Die Kantonsstrasse zwischen Gurtnellen und Wassen ist ab heute Dienstag, 19:00 Uhr, wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Wegen Lawinengefahr musste der Abschnitt Gurtnellen-Wassen über das Osterwochenende aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden pro Tag gesperrt werden.

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Fleckistock UR: Lawine reisst Alpinisten mit – zwei Männer schwer verletzt

Am Samstag, 4. April 2026, kurz vor 15.00 Uhr, ereignete sich beim Durchsteigen des Sickinelli Couloirs am Fleckistock ein schwerer Lawinenunfall. Drei Männer italienischer Staatsangehörigkeit befanden sich im Aufstieg, als sich ein Schneebrett löste.

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Sangernboden BE: 41-Jähriger (†) verschüttet – Lawine reisst Snowboarder in den Tod

Am Freitagmittag ist in Sangernboden eine Lawine niedergegangen. Ein Mann wurde dabei verschüttet und konnte durch die Einsatzkräfte nur noch tot geborgen werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.

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Lauterbrunnen BE: Tödlicher Lawinenabgang am Schwarzbirg – Skifahrer (35†) verschüttet

Am Freitagmorgen ist es am Schwarzbirg in Isenfluh (Gemeinde Lauterbrunnen) zu einem Lawinenniedergang gekommen. Eine Person wurde dabei verschüttet. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Ermittlungen zum Ereignis wurden aufgenommen.

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Grosser Mythen SZ: Tragödie am Berg – Lawine reisst jungen Mann in den Tod

Am Karfreitag, 3. April 2026, kam es am Grossen Mythen zu einem Lawinenniedergang. Zwei junge Männer wurden von den Schneemassen erfasst. Ein Berggänger verstarb, der andere konnte sich selbstständig befreien.

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Wassen UR: Mehr als ein Meter Neuschnee – Kantonsstrasse wird gesperrt (Lawinengefahr)

Die massiven Schneefälle der letzten Tage haben Auswirkungen auf das Urner Kantonsstrassennetz. Wie ein Rekognoszierungsflug und die Einschätzung von Lawinenfachleuten ergeben haben, liegen an exponierten Lagen sehr grosse Mengen Schnee, die sich noch nicht verfestigen konnten.

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