Online-Gutscheine immer häufiger als Trojaner missbraucht

29.05.2014 |  Von  |  Neue Medien, Trojaner
Online-Gutscheine immer häufiger als Trojaner missbraucht
Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Ob für einen Restaurantbesuch mit dem Partner, eine Hotelbuchung oder den Kauf von Bett, Schrank oder Tisch im Internet – immer häufiger greifen Kunden in der Schweiz und anderen Nationen mit einem Gutschein zu. Die Vorliebe fürs Sparen und Ergattern echter Schnäppchen ist über die letzten Jahre zum absoluten Onlinetrend geworden. Leider geht dieser Trend nicht komplett an der Hackerszene vorbei, die Bons und Gutscheine für ihre Zwecke missbraucht. Während sich der Nutzer den Gutschein auf den eigenen Rechner herunterlädt, wird parallel eine Schadsoftware installiert, mit der sensible Daten des Computers ausspioniert werden.

Beim häufigen Stöbern durch das Internet stossen Nutzer zwangsläufig auf zahlreiche Schnäppchen und die Möglichkeit, sich für ein Gutscheinprogramm anzumelden. Ausserdem werden von jedem grösseren Händler oder Onlineshop Gutscheine ausgegeben, in den Top-Blogs aus allen Themenbereichen wird ebenfalls auf entsprechende Angebote hingewiesen. Gerade wenn Firmen oder Dienstleister hinter dem Gutschein keinen bekannten Namen tragen, ist Vorsicht angesagt. Bei solchen Bons ist die Gefahr grösser, dass es sich um ein unseriöses Angebot handelt und das Herunterladen des Coupons alleine der Installation eines Backdoor-Programms dient.

Persönlicher Kontakt zum Anbieter verschafft ebenfalls Vorteile

Sollte Unsicherheit darüber herrschen, ob ein bestimmter Gutschein wirklich seriös ist, sollte man als Kunde keine Kontaktaufnahme zum jeweiligen Unternehmen scheuen. Dieses weiss genau, über welche Plattformen aktuell eigene Gutscheine vermarktet werden und ob ein präsentiertes Angebot tatsächlich gerade zum eigenen Portfolio an Werbemassnahmen gehört. Bei vielen klassischen Dienstleistern, z. B. für Massagen oder Schönheits-OPs, muss ein Gutschein in ausgedruckter Form oder als Online-Coupon noch nicht einmal vorliegen. Da diese Anbieter wissen, dass sich der Kunde den Gutschein jederzeit im Internet holen kann, wird jener gerne auch ohne explizites Vorlegen berücksichtigt.

Teilnahme an seriösen Gutscheinprogrammen die sinnvollste Wahl

Natürlich muss wegen einer drohenden Gefahr von Schadsoftware niemand komplett auf Gutscheine seriöser Anbieter verzichten. Ob Mode, Bücher, Hotelbuchung oder Digitaldruck – bei Gutscheinen aller grossen und namhaften Dienstleister ist das Einlösen von Gutscheincodes unkompliziert. Sie verlangen vom Kunden meist auch nicht, dass der Gutschein oder eine zugehörige App explizit auf den Computer herunterzuladen ist, stattdessen reichen das Aufnotieren und die spätere Eingabe. Besonders sicher ist es zudem, ausschliesslich auf die Gutscheine der grossen Onlineshops selbst zu vertrauen oder sich einem namhaften Gutscheinprogramm mit Hunderten von Vergünstigungen anzuschliessen.

 

Oberstes Bild: © Stuart Miles – Shutterstock.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Über Meik Peters

Ich bin freier Künstler, Journalist, Sprecher und Mathematiker. Über die jahrelange Arbeit als Texter bin ich mit diversen Interessengebieten und Themenbereichen in Kontakt gekommen und bearbeite diese mit grosser Freude.

Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Ihr Kommentar zu:

Online-Gutscheine immer häufiger als Trojaner missbraucht

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.