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Nervennahrung und Fitmacher fürs Gehirn – die Wunderpflanze Nuss

05.12.2014 |  Von  |  Gesundheit

Die Nuss kennt man schon seit dem Mittelalter als optimale Nahrung für das Gehirn. Damals hat man das damit begründet, dass Gehirn und Nusskern sich optisch sehr ähneln. Heute kann diese Behauptung durch wissenschaftliche Erkenntnisse belegt werden.

Für die mittelalterlichen Gelehrten bestand bezüglich der Heilwirkung ein Zusammenhang zwischen der Form des erkrankten Organs und der Form der Pflanze. Da nimmt es bei der augenfälligen Ähnlichkeit zwischen der Frucht des Walnussbaumes und des menschlichen Gehirns nicht wunder, dass man der Walnuss eine heilende Wunderwirkung bei allen Krankheiten, die das menschliche Gehirn betreffen, zusprach.


Nicht nur, dass Nüsse als zuverlässige Lieferanten von ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren fungieren, sie enthalten auch Mineralstoffe und diverse Vitamine der B-Gruppe. Das alles ist für die positive Wirkung auf Gehirn und Nerven verantwortlich. Zudem wird das im Nervensystem enthaltene körpereigene Lecithin durch eine zusätzliche Dosis durch den Nusskern angereichert, was die Gedächtnisleistung nicht unwesentlich verbessert.

Wie viele anderen neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse haben wir auch dies US-amerikanischen Forschern zu verdanken, die in einer Studie den Effekt untersuchten, den das Verabreichen einer Nahrung aus Nüssen auf die Rätsellösungskompetenz von Probanden hatte. Sozusagen als Abfallprodukt dieser Untersuchung wurde nachgewiesen, dass jeder Nusskern zusätzlich zu den B-Vitaminen auch die Vitamine A, C und E enthält, die eine degenerative Erkrankung von Grosshirnrinde und Stammhirn hinauszögern, im besten Fall sogar verhindern können.

Eine Fortsetzung dieser Wirkung lässt sich in den Nervenbahnen beobachten. Hier bieten Nüsse Schutz vor krankhaftem Zellabbau und wirken so als Alzheimer- oder Parkinson-Prophylaxe. Hauptverantwortlich hierfür ist der Vitamin-E-Gehalt. Er beläuft sich je hundert Gramm Kerne

  • bei Haselnüssen auf 26 mg,
  • bei Erdnüssen auf 10 mg,
  • bei Paranüssen auf 7,5 mg,
  • bei Walnüssen auf 6,3 mg,
  • bei Pistazien auf 5,3 mg,
  • bei Pekannüssen auf 3,2 mg und
  • bei Cashews auf 1,9 mg.

Einen Nachteil hat das Ganze allerdings: Als Diätspeise sind Nüsse nicht unbedingt geeignet, denn sie sind wahre Kalorienbomben. Über 560 Kilokalorien und bis zu 70 % Fett können schon mal bei bestimmten Sorten in 100 Gramm vorkommen.



Auch geht vor allem Paranüssen und Pistazien der Ruf voraus, Giftstoffe zu enthalten, die krebserregend sind. Durch ihre erhöhte Neigung zu Schimmelbefall, der im Anfangsstadium mit blossem Auge kaum festzustellen ist, werden Aflatoxine freigesetzt. Setzt sich der Befall fort, erhalten die Nüsse eine dunklere Farbe und schmecken bitter. Dies schiebt einem übermässigen Verzehr und damit einem erhöhten Krebsrisiko einen gleichsam natürlichen Riegel vor.

 

Oberstes Bild: © Artem Samokhvalov – shutterstock.com

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