Umweltfreundlich feiern – 7 Tipps für eine nachhaltige Sommerparty

06.07.2019 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft, Natur
Sommerparty

Sommerparty

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Sommerzeit ist die Zeit der Gartenpartys. Denn wer liebt es nicht, mit Familie und Freunden zusammen an den lauen Sommerabenden zusammenzusitzen. Neben dem Essen und Trinken sollte natürlich auch das Ambiente stimmen. Die richtige Beleuchtung und passende Dekoration stimmen auf den gemütlichen Abend ein. Wer sich Zeit für die Vorbereitung nimmt, wird eine Sommerparty bieten, von der noch lange gesprochen wird.

Der Handel bietet eine grosse Vielfalt an Artikeln an, die sich als Dekoration für eine Gartenparty eignen. Doch viele dieser Artikel werden nicht gerade unter umweltbewussten Gesichtspunkten hergestellt und/oder verkauft. Denn billige Plastik gehört leider heute immer noch zum Standard. Dass es auch anders geht, zeigen die folgenden Beispiele.

Nachhaltigkeit beginnt schon bei der Vorbereitung

Damit die Sommerparty zu einem vollen Erfolg werden kann, ist es von Vorteil, einige Vorkehrungen zu treffen. Die folgenden Abschnitte können als Anregung oder auch als To-do Liste dienen. So gestaltet sich die nächste Party mit Freunden nicht nur stressfrei, sondern auch nachhaltig. Der Umwelt zuliebe.

Die Wahl der perfekten Location

Hier bietet sich natürlich das eigene Grundstück an. Doch nicht jeder besitzt einen eigenen Garten, der sich zum Feiern lohnt. Es gibt jedoch viele Gaststätten und Bars, bei denen ausgiebig gefeiert werden kann, idealerweise auch im Freien. Die Wahl sollte auf eine Location fallen, die zentral gelegen ist und ohne eigenes Fahrzeug für die Gäste erreichbar ist.

Der Verzicht auf die Anreise mit dem eigenen PKW hat gleich mehrere Vorteile. Es kann ohne schlechtes Gewissen gefeiert und Alkohol getrunken werden. Ausserdem wird die Umwelt geschont, wenn das Auto einmal nicht genutzt wird. Ein gemütlicher Spaziergang oder der Griff zum Fahrrad haben sich hier bewährt.

Ist eine Anreise nur motorisiert möglich, dann bitte auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Wer kein Geld für das Taxi ausgeben möchte, kann auf Mitfahrerzentralen beziehungsweise mittels Carsharing nach sehr preisgünstigen Gelegenheiten suchen, um auch weitere Strecken umweltfreundlich zurücklegen zu können. Und ein weiterer Vorteil: Man lernt nette Menschen kennen.

Leute sitzen im Garten am Tisch und stoßen mit Wein an.

Besonders der eigene Garten eignet sich perfekt, um umweltfreundlich den Tag zu verbringen. (Bild: Jack Frog – shutterstock.com)

Einladungen versenden – aber bitte richtig

Damit alle Freunde und Bekannten auch Bescheid wissen, werden üblicherweise Einladungen verschickt. Wer die Umwelt schonen möchte, sollte jedoch auf die vorgedruckten Karten aus dem Handel verzichten und stattdessen alle Bekannte über die sozialen Netzwerke verständigen. Aber Vorsicht! Damit die Sommerparty kein böses Ende nimmt, die Einladungen nur an die Freunde verschicken und nicht öffentlich posten. Auch die Kontaktaufnahme mittels E-Mail hat sich als nachhaltig erwiesen. Wird so doch Papier gespart und auf die schädlichen Emissionen durch den Versand verzichtet.

Bei der passenden Dekoration kommt Stimmung auf

Zugegeben, es ist verführerisch, schnell im Supermarkt zu fertigen Dekorationen zu greifen. Girlanden, Plastikblumen und ebensolche Gestecke für den Tisch sind preiswert und nach der Sommerparty schnell entsorgt. Jedoch belastet der Müll zu sehr die Natur. Besser und vor allem auch individueller ist es, frische Blumen aus dem Garten oder vom Feldrand zu sammeln und diese in Vasen zu stellen.

Die passenden Lichter für die festliche Beleuchtung

Für die stimmungsvolle Beleuchtung zur späteren Stunde sind einfache Gläser bestens geeignet, die mit Teelichtern oder Kerzen bestückt wurden. Sie lassen sich sowohl auf dem Tisch als auch in die Bäume hängen. Wer die Gläser vorher anmalt, kann so auch farbliche Akzente setzen.

Pappe und Plastik – absolutes Tabu für die nachhaltige Gartenparty

Es versteht sich natürlich von selbst, dass auch das Geschirr und Besteck wiederverwertet werden sollte. Artikel aus Pappe oder Plastik gehören auf keine Sommerparty! Auch wenn der anschliessende Aufwand für den Abwasch etwas grösser ausfällt, so kann man ein gutes Gewissen haben. Denn die Umwelt wird so signifikant entlastet.

Auch beim Einkauf auf den Umweltschutz achten

Alle Getränke sollten natürlich ausschliesslich in Glasflaschen gekauft werden. Diese sind meist Bestandteil des Mehrwegsystems und können an den Handel zurückgegeben und anschliessend wiederverwendet werden.

Wer zudem Lebensmittel vorwiegend aus der Region verwendet, unterbindet die langen Transportwege, manchmal sogar aus Übersee. Leckere und ausgefallene Rezeptideen findet jeder im Internet. So werden auch einheimisches Obst und Gemüse zum absoluten Eyecatcher, bei dem Gross und Klein gerne zugreifen.

Fleisch vom Metzger wird nicht nur ohne schädliche Plastikverpackung angeboten, es schmeckt auch besser. Der Kauf lohnt also.



Keine Sommerparty ohne Grillen

Was wäre eine Gartenparty ohne Würstchen, Fleisch oder Gemüse frisch vom Grill. Um die Co2 Belastung so gering wie möglich zu halten, sollte ein Gasgrill verwendet werden. Denn dieser grillt nicht nur schnell und schmackhaft, sondern auch ohne übermässige Rauchentwicklung. Inzwischen ist nachgewiesen worden, dass ein Gasgrill die Umwelt bis zu dreimal weniger mit den schädlichen Abgasen verschmutzt. Besonders für Verbraucher, die gerne und viel grillen, lohnt daher die Verwendung eines gasbetriebenen Grills.

Fazit

Wer auf Nachhaltigkeit und den schonenden Umgang mit der Natur achten möchte, muss auf Sommerpartys nicht verzichten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um sich mit guten Freunden zu treffen und dennoch ein gutes Gewissen zu haben. Man sollte nur beim Einkauf und der Vorbereitung auf müllarme und nachhaltig hergestellte Produkte achten und Dekorationen nutzen, die wiederverwendet werden können. So wird jede Feier zum umweltfreundlichen Erlebnis.

 

Titelbild: Photographee.eu – shutterstock.com


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