Seelisberg NW: Baustellenstau auf A2 – Sofortmassnahmen zur Entlastung beschlossen
von Polizei.news Redaktion Autobahn Autobahn A2 Brünigpass Polizeinews Regionen Schweiz Tunnel Uri Verkehr & Katastrophen Verkehrsmeldungen
Der Bund hat zusammen mit dem Kanton Uri und den Blaulichtorganisationen Massnahmen beschlossen, um die Stausituation vor dem Seelisbergtunnel zu verbessern.
Der Seelisbergtunnel ist Teil der Nationalstrasse A2 und wird durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) instand gesetzt.
Die Bauarbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Aktuell wird der Verkehr in beiden Richtungen durch eine von zwei Tunnelröhren geführt.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2025. Die zweite Röhre des Seelisbergtunnels wird von April 2026 bis Oktober 2026 instand gesetzt. Der Tunnel wird seit 1980 betrieben.
Durch die eingeschränkte Kapazität entstehen in Spitzenzeiten Rückstaus auf der A2 Richtung Süden, die bis auf den Axen- und Brünigpass zurückreichen können.
Diese Verkehrssituation ist eine Herausforderung für die Rettungsdienste und die Polizei. Gleichzeitig wird die Region Uri als Reisedestination beeinträchtigt.
Vor diesem Hintergrund haben Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Strassen ASTRA, des Amts für Betrieb Nationalstrassen UR, der Kantonspolizei Uri, des Amts für Verkehr UR, des Amts für Bevölkerungsschutz, Militär und Zivilschutz UR sowie der Rettungsdienste des Kantonsspitals Uri und des Rettungsdienstes LUKS konkrete Massnahmen vereinbart. Ziel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten und die Auswirkungen der Stausituation auf die Region zu minimieren.
Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation
Als kurzfristige Sofortmassnahmen zur Entlastung der Verkehrssituation auf der A2 wurden unter anderem folgende Massnahmen beschlossen:
- Verschiebung des Baustellenabbruchs und Einstellung der Bauarbeiten an drei August-Wochenenden (3./4., 10./11. und 17./18. August) sowie am Bettag-Wochenende (14./15. September). Dadurch stehen beide Tunnelröhren für den Verkehr zur Verfügung.
- Anpassung der Verkehrsführung im Tunnel, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.
- Verstärkte Präsenz der Kantonspolizei Uri zur Verkehrslenkung und Erhöhung der Verkehrssicherheit.
- Verstärkte Präsenz der Sanität zur Sicherstellung der medizinischen Notfallversorgung bei längeren Staus.
Langfristig werden weitere Massnahmen geprüft, um die Auswirkungen auf die Verkehrssituation und die Bevölkerung zu reduzieren.
Die Projektbeteiligten danken der Bevölkerung und den Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und ihre Kooperation.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Bildquelle: Symbolbild © Cooper.ch 18:07, 15 September 2006 (UTC) – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1176054