So lesen sich die Top Ten der „schlechtesten Airports“ – aus Sicht Reisender

22.10.2014 |  Von  |  Allgemein
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[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wer hat sich nicht schon darüber geärgert, wenn er am Flughafen stand und die Gepäckausgabe dauerte mal wieder endlos, die Mitarbeiter am Flughafen waren unfreundlich, Beamte bei der Einreise zeigten sich nahezu schikanös und so weiter. Im Zeitalter weltweiter Vernetzung werden solche Vorkommnisse sehr schnell transparent, schon am Flughafen kann man seinen Emotionen mit dem Smartphone via Twitter Luft machen. So ist es kein Wunder, dass es auch ein Ranking der Airports gibt, an welchen man als Fluggast mit besonderen Problemen zu rechnen hat.

Sind es nur die Flughäfen in Ländern der „Dritten Welt“, auf welchen Reisende den Service, die Baufälligkeit oder die schlechte Ausbildung der Mitarbeiter vor Ort bemängeln? Ja, denken Sie, da sind die Probleme zu verorten? Dann werden Sie sich wundern, wenn Sie wirklich sehen, welche zehn Airports weltweit auf der Liste „der Schlechten“ stehen. Wir haben für Sie einen Blick darauf geworfen – und ja, auch der Flughafen Zürich in der Schweiz ist leider vertreten!

Ein Durchlauf von 32 Millionen Passagieren auf dem „schlechtesten Flughafen der Welt“

Den ersten Platz auf der Liste – ein Preis, den wohl niemand wirklich haben möchte – belegt der Ninoy Aquino International Airport (NAIA) von Manila. Die Kritiken der Reisenden sind schlicht vernichtend. Bemängelt werden fehlende Klimaanlagen, unprofessionelle Mitarbeiter, extreme Wartezeiten, ein hohes Mass an Baufälligkeit – es sei die schiere Hölle! Das kann nicht wirklich verwundern, wenn man weiss, dass der Flughafen eigentlich nur für sechs Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt ist und fast das Sechsfache durchschleust.

Auf den zweiten Rang hat es dann sofort ein europäischer Flughafen geschafft: der Airport Charles de Gaulle in Paris, Frankreich. Kritisiert wird hier von den ankommenden und abfliegenden Gästen das hohe Mass an Unübersichtlichkeit, welches immer wieder mit einem Labyrinth verglichen wird. Verirren vorprogrammiert und eigentlich sogar garantiert. Auch die mangelnden internationalen Sprachkenntnisse der Mitarbeiter vor Ort bieten stets Reibungsfläche.

LAX in Los Angeles – gross und sehr unbeliebt!

Das Flair, mit dem sich gerade die Stadt der besten und meisten Charity-Events, die Charity und Kunst vereinen, – Los Angeles – gerne umgibt, greift nicht beim Flughafen. Da ist nichts von Glamour, Hollywood oder Megastars. Das Personal, so sehen es die Reisenden, ist nicht nur extrem rücksichtslos und unhöflich, sondern ihnen wird auch völlige Ahnungslosigkeit attestiert. LA zieht natürlich Jahr für Jahr viele Besucher an und gerade für Business-Reisende ist es eine Art Drehpunkt geworden. Aber wer einmal LAX erlebt hat, wird sicher vom grössten Eingangsflughafen in den USA massiv enttäuscht sein.

Der Flughafen Bergamo in Italien hat eine traurige Berühmtheit als „Airport der Diebe“ erlangt. Gerade schlafende Passagiere, die Bergamo als Umstiegsplatz nutzen, werden immer wieder bestohlen. Die Sicherheitsfirmen sehen sich nicht in der Verantwortung, auf die Gäste zu achten, sondern wecken lieber Schlafende, damit sie auf sich selbst achten. Auch was die Informationen angeht, die man in Bergamo erlangen kann, sind die Kritiken vernichtend hinsichtlich der Unfreundlichkeit der Angestellten.

New Yorks Schandfleck LaGuardia

Wie LAX in Los Angeles erhält auch LaGuardia in New York vernichtende Kritiken. Der Airport, so Kritiker, ist schlecht zu erreichen, der Handy-Empfang während der Wartezeit auf den Flug unterirdisch, es ist total überlaufen und die Hygiene auf den Toiletten wird als desaströs bezeichnet. Reisende sagen dazu: „Wer über LaGuardia anreist, erhält einen Eindruck von New York, der nur schwer zu revidieren ist!“
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Zürich in den Top Ten. (Bild: Fedor Selivanov / Shutterstock.com)

Zürich in den Top Ten. (Bild: Fedor Selivanov / Shutterstock.com)

[/vc_column_text][vc_separator color=“grey“][vc_column_text]Zürich in den Top Ten – wieso?

Eigentlich stimmt alles, wenn man am Flughafen Zürich in der Schweiz ankommt. Alles ist im Grunde perfekt organisiert, absolut sauber (selbst die Toiletten), der Airport in der Metropole der Schweiz ist modern und schneidet bewertungstechnisch im Prinzip immer gut ab. Was also gibt es zu kritisieren? Wie so häufig ist es wieder einmal das Personal, welches Anlass zur Kritik gibt. Gerade die Beamten sollen extrem enge Massstäbe anlegen und harsch reagieren, was gerade nach einem langen Flug auf wenig Gegenliebe beim Reisenden stösst. Auch seien die Servicemitarbeiter eher wortkarg und wenig hilfsbereit.

Wundert sich wirklich jemand, wenn der Flughafen N’Djamena aus dem Tschad es in die Top Ten geschafft hat? Hier wissen die Reisenden nicht einmal genau, wo sie zuerst beginnen sollen, wenn Kritik geübt wird. Dreckig, Toilettenzustand desolat, kein Licht, stehlende Mitarbeiter – und so weiter. Und doch schafft es der Airport eben nicht auf den ersten Platz.

Wind of Change – Fehlanzeige in Moskau?

Das Passagieraufkommen von mehr als 30 Millionen im Jahr scheint die Crew vom Airport Scheremetjewo in Moskau, der Stadt der goldenen Türme, massiv zu überfordern. Gerade hier werden nicht selten Anschlussflüge verpasst, weil das Personal zu langsam und zu schlecht ausgebildet ist.

Die Clintons – der Bill and Hillary Clinton National Airport in Little Rock, Arkansas – stehen auch nicht hoch im Kurs. Wer kann sich vorstellen, dass Flughafenläden um 18 Uhr schliessen? In Little Rock ist das normal.

Und last, but not least wäre da der Netaji Subhash Chandra Bose International Airport in Kalkutta, Indien, zu nennen. Wenn es einen Flughafen gibt, dem man das absolute Chaos nachsagt, dann diesem. Der ganze Airport wirkt dreckig, ohne jede Organisation und man sucht sich als Reisender zu Tode.

 

Oberstes Bild: © Visions of America – Shutterstock.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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