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Appenzell AI: Asylbewerber sticht in Asylunterkunft mit Messer zu

Bei einem Angriff mit einem Messer in der Asylunterkunft Mettlen kam es zu mehreren Verletzten.

Am Samstagabend, 6. Juni 2020, kam es in der Asylunterkunft Mettlen, Appenzell, zu einem Angriff mit einem Messer.

Der Tat ging nach bisherigen Erkenntnissen ein Streit unter Asylbewerbern voraus. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff einer der Beteiligten, ein 34-jähriger Mann aus Algerien, zu einem mitgeführten Messer und stach damit unvermittelt auf zwei 30 und 31 Jahre alte Beteiligte aus Sri Lanka ein. Eine Person wurde dabei am Oberschenkel und die andere am Kopf verletzt.

Auch der mutmassliche Täter wurde bei der Auseinandersetzung verletzt. Dieser konnte kurz nach der Tat festgenommen werden. Alle drei Beteiligten mussten im Notfall des Spitals Appenzell medizinisch versorgt werden, wobei keiner der Beteiligten lebensgefährliche Verletzungen aufwies. Die Staatsanwaltschaft Appenzell I.Rh. hat ein Strafverfahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und Körperverletzung eingeleitet und die Kantonspolizei mit weiteren Ermittlungen beauftragt. Der mutmassliche Täter befindet sich in Haft.

 

Quelle: Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden
Titelbild: Symbolbild © Kapo Appenzell Innerrhoden

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