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Oldtimer-Versicherung: 10 Punkte, die Sie beachten sollten

04.08.2020 |  Von  |  CH, Publireportagen

Oldtimer sind nicht einfach nur alte Autos, sondern in erster Linie Liebhaberstücke mit einem kulturhistorischen und technischen Wert. Dazu kommt ein nicht in Geld zu beziffernder ideeller Wert, der oftmals weit über den eigentlichen Sachwert der Veteranen hinausgeht.

Aus diesen Gründen brauchen Oldtimer auch eine spezielle Oldtimer-Versicherung. Wir zeigen Ihnen 10 Punkte, auf die Sie unbedingt achten sollten.


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1. Individuelle Anpassung möglich

Die Oldtimer-Versicherung sollte spezifisch auf Ihre Bedürfnisse und die Ihres Wagens angepasst sein. Sicher bieten auch konventionelle Autoversicherungen die Möglichkeit der Individualisierung, Oldtimer-Versicherungen jedoch haben mehr und andere Optionen. Zum Beispiel die Möglichkeit, nur eine Kasko- (und keine Haftpflicht-) Versicherung abzuschliessen, für den Fall, dass Sie Ihr Schmuckstück gar nicht im öffentlichen Verkehr bewegen möchten.

2. Wiederbeschaffungs-, Wiederherstellungs- und Marktwert berücksichtigt

Dieser Punkt ist ganz entscheidend. Konventionelle Autoversicherungen ermitteln den Wert des Autos im Schadensfall nach dem Zeitwertprinzip, das heisst sie ziehen vom Neupreis einen gewissen Betrag pro Jahr/Kilometer ab. Demgemäss hätten Oldtimer fast keinen Wert mehr – was natürlich der Wirklichkeit nicht gerecht wird.

Oldtimer-Versicherungen entschädigen deshalb nicht nach dem Zeitwertprinzip, sondern aufgrund des vereinbarten Versicherungswertes. Dies kann zum Beispiel der jeweilige Marktwert sein. Der Marktwert beziffert den gegenwärtigen Wert des Fahrzeuges auf dem Käufer-/Verkäufermarkt. Es handelt sich in der Regel um den Durchschnittspreis am Privatmarkt, also um den Wert, zu welchen die Fahrzeuge gehandelt werden. Alternativ kann auch der Wiederbeschaffungswert versichert werden. Der Wiederbeschaffungswert ist die Summe, die der Geschädigte aufwenden muss, um ein gleichwertiges Fahrzeug wieder zu beschaffen.

Es kann aber auch folgender Fall eintreten: Ihr Oldie hat einen schwereren Schaden, sodass die Reparaturkosten sowohl Markt- als auch Wiederbeschaffungswert übersteigen. Sie möchten aber keinen Ersatz beschaffen, sondern an Ihrem Wagen festhalten. In diesem Fall ist eine Versicherung des sog. Wiederherstellungswerts optimal. Dabei trägt die Versicherung die tatsächlichen Kosten zur Wiederherstellung des Fahrzeugs. Sollte Ihnen also klar sein, dass Sie im Totalschadensfall diesen Weg gehen möchten, sollten Sie eine solche Versicherungspolice wählen.

3. Ganzjahresversicherung

Bei einer konventionellen Autoversicherung kann man Geld dadurch sparen, dass man das Auto nur einen Teil des Jahres anmeldet. Das geht prinzipiell auch bei Oldtimern, das ständige An- und Abmelden ist jedoch lästig. Und sollte man es einmal vergessen und von der Polizei erwischt werden, drohen in der Schweiz hohe Bussen. Wählen Sie deshalb einen Anbieter, der einen Ganzjahresversicherung zu einem fairen Preis anbietet.

4. Keine Kilometerbegrenzung

Wenn Sie Ihren Oldtimer einigermassen viel fahren, sollten Sie auch hierauf achten. Bei Überschreitung springt die Versicherung sonst nämlich nicht ein.

5. Deckung in ganz Europa, auch bei Diebstahl

Die Schweiz bietet viele wunderschöne Strassen zum Geniessen mit dem Oldtimer, aber auch das Ausland – v.a. Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich – ist sehr reizvoll. Achten Sie deshalb auf eine europaweite Schadensfalldeckung. Wichtig ist auch noch die Frage nach dem Selbstbehalt bei Diebstahlschäden im Ausland. Viele Versicherer verlangen hier einen zusätzlichen Obulus zum regelmässig anfallenden Selbstbehalt. Klären Sie dies vor Versicherungsabschluss ab.

6. Deckung auch bei Oldtimer-Rallys, Geschicklichkeits- und Regelmässigkeitsfahrten

Oldtimer-Liebhaber haben normalerweise ein exquisites Fahrtenbuch. Oft finden sich dort Ausflüge zu Oldtimertreffen oder auch Rallys und Geschicklichkeitsfahrten. Natürlich sollte dann auch dafür Versicherungsschutz bestehen, genauso für Regelmässigkeitsfahrten (z.B. zur Arbeit), falls dies für Sie zutrifft. Oldtimer-Rennen müssen übrigens gesondert versichert werden.

7. Transportmittelunfall (Anhänger, Trailer, Bahn, Schiff, Fähre, etc.) mitversichert

Zuweilen werden Oldtimer besser transportiert als sich selbst zu bewegen. Das kann, muss aber nicht ausschliesslich im Schadensfall (Abschleppen) vorkommen. Was aber, wenn während des Transports ein Schaden passiert? Damit es hier keine bösen Überraschungen gibt, ist eine Transportmittelunfallversicherung ratsam. Der Schweizer Versicherer Belmot bietet z.B. eine solche.

8. Kein Bonus-/Malussystem

Das Bonus-/Malussystem ist von konventionellen Autoversicherungen bekannt: Meldet man lange keinen Schaden, sinkt der Beitrag (Bonus), jeder Versicherungsfall jedoch sorgt für eine Erhöhung (Malus). Ein guter Oldtimer-Versicherer verzichtet auf so ein System. So können Sie mit einem fixen Versicherungsbetrag rechnen.

9. Deckt auch böswillige Beschädigung/Vandalismus

Leider gibt es Menschen, die böswillig das Hab und Gut anderer beschädigen. Aber selbst wenn Kleinkinder in Unwissenheit beim Spielen den Lack ihres Oldtimers zerkratzen, ist es für sie doppelt ärgerlich: einerseits wegen des ästhetischen Schadens, andererseits wegen der finanziellen und logistischen (Ersatzteile/Lackierung!) Probleme, die mit der Wiederherstellung verbunden sind. Eine gute Oldtimer-Versicherung sollte daher auch böswillige Beschädigung und Vandalismus (auch „unabsichtlichen“ durch Kinder!) decken.

10. Auch nicht eingelöste Fahrzeuge können versichert werden

Mancher Oldtimer ist dazu bestimmt, keine öffentliche Strasse mehr zu sehen. Sie beeindrucken durch ihre klassische Ästhetik auch als Museumsstücke oder Restaurationsobjekte. Dennoch können auch in solchen Settings Schäden vorkommen. Falls Sie Ihren Oldtimer also einer solchen Bestimmung zuführen wollen, ist eine Deckung nicht eingelöster Fahrzeuge also Pflicht.

 

Titelbild: S_Photo / shutterstock

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