Somalier attackiert Landsmann in Flüchtlingsunterkunft mit Messer

Bütlingen. Am Samstagmorgen (7.11.2020), gegen 2:35 Uhr, wurde die Polizei in eine Flüchtlingsunterkunft in Bütlingen gerufen, weil dort ein 24-jähriger somalischer Staatsangehöriger eine Stichverletzung mit einem Messer erlitten hatte.

Der Mann hatte den Sicherheitsdienst gerufen, der dann die Polizei alarmierte. Bereits vier Minuten später traf die erste Funkstreifenwagenbesatzung vor Ort ein und leistete Erste Hilfe. Das Opfer kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Während die Hintergründe und der Tatablauf auch heute (09.11.2020) noch unklar sind, ergab sich vor Ort ein dringender Tatverdacht gegen einen 52-jährigen Landsmann des Opfers. Dieser konnte in seinem Zimmer widerstandslos vorläufig festgenommen werden.

Der 24-Jährige ist nach einer Notoperation nicht mehr in Lebensgefahr, muss aber weiter stationär behandelt werden. Der Beschuldigte, der zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert war, kam in Gewahrsam.

Gestern (8.11.2020) wurde der Mann einer Haftrichterin am Amtsgericht Lüneburg vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der 52-Jährige, der sich zur Tat bislang nicht äußerte, wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

 

Quelle: Polizeiinspektion Harburg
Titelbild: Matthias Wehnert – shutterstock.com


1 Kommentar


  1. Nix wie Ärger mit den Herrschaften. Man sollte die Gäste zur Gastgeberin Merkel karren und bei ihr abstellen.

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