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Wetteraussichten: Hoch Zafira sorgt für ruhige Verhältnisse

Das vierte Adventswochenende steht vor der Tür. Für die einen eine hektische, für andere eine besinnliche Zeit. Das Wetter passt sich jedenfalls eher der zweiten Variante an, Hoch Zafira sorgt für ruhige Verhältnisse.

Heute Freitag liegt im Flachland und einigen angrenzenden Tälern Hochnebel mit einer Obergrenze von 1100 bis 1200 Metern. Eine Ausnahme bildet das Rheintal, hier ist es aktuell nebelfrei. Am Nachmittag bleibt die graue Suppe meist zäh, von den Rändern her sind ein paar Auflockerungen möglich. Bei leichter Bise werden zwischen 2 und 4 Grad erreicht. Ober- und ausserhalb des Nebels lacht die Sonne von einem blauen und meist gänzlich wolkenlosen Himmel, zudem ist es deutlich milder – die Nullgradgrenze liegt auf 3000 bis 3200 Metern.

Auch morgen Samstag macht sich zunächst Hochnebel breit, die Obergrenze liegt bei 900 bis 1000 Metern. Im Vergleich zu heute stehen die Auflockerungschancen aber besser, am Nachmittag kann sich also auch im Flachland mal die Sonne zeigen. Am Temperaturniveau ändert sich nicht allzu viel, zudem bläst nach wie vor eine leichte Bise. Auf den Bergen bleibt es sonnig und für die Jahreszeit mild, die Nullgradgrenze variiert zwischen 3500 Metern im Westen und rund 3000 Metern im Osten.

Am vierten Adventssonntag ändert sich an diesem Wettercharakter nicht allzu viel. Im Flachland liegt Hochnebel mit einer Obergrenze von 800 bis 1000 Metern. Im Laufe des Tages kann er sich regional auflockern, er verschwindet aber nicht überall. In den Bergen darf man sich einmal mehr über hervorragendes Wintersportwetter mit viel Sonnenschein und blauem Himmel freuen, einzig die Temperaturen gehen im Vergleich zu den Vortagen etwas zurück.

Neuester Trend für Weihnachten

Am Montag und Dienstag ist unser Wetter weiterhin hochdruckbestimmt, die gewohnte Verteilung aus Hochnebel und Sonnenschein bleibt uns also erhalten. Am Montag steigt die Hochnebelobergrenze vorübergehend auf 1300 bis 1400 Meter, am Dienstag sinkt sie dann wieder. Am Mittwoch beginnt sich das zuletzt so starke und stabile Hoch allmählich abzubauen, von Frankreich her nähert sich eine Warmfront dem Alpenraum. Im Flachland hält sich zunächst Nebel, der sich dann aber tagsüber zu einem erheblichen Teil lichten dürfte.

Davon abgesehen hat noch immer die Sonne das Sagen, im Vorfeld der sich nähernden Warmfront ziehen aus Westen aber immer mehr Schleierwolken auf. Am Donnerstag bringt die Warmfront aus heutiger Sicht im Norden viele Wolken und etwas Regen, die Schneefallgrenze liegt wohl auf über 1500 Metern. An Heiligabend liegen wir auf der Vorderseite eines ausgedehnten atlantischen Tiefs im Bereich einer milden Südwestströmung. Am Weihnachtstag nähert sich das Tief weiter an, in den Alpen wird es föhnig. Nach diesem neuen Fahrplan würde es zwar noch vor oder rechtzeitig zu Weihnachten Niederschläge geben, allerdings kann bei dieser Variante von Schnee bis in tiefe Lagen keine Rede sein. Dabei handelt es sich nach wie vor um einen Trend, die Entwicklung ist dynamisch und noch nicht in Stein gemeisselt. MeteoNews bleibt am Ball (oder der Christbaumkugel…)!

 

Quelle: MeteoNews
Titelbild: PakistanZindabad – shutterstock.com

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