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Kapo Zürich leistet Präventionsarbeit im Bereich Jugendkriminalität

Spezifische Jugenddelikte, also Straftaten, haben eine grosse Vielfältigkeit und sind nicht immer klar erkennbar.

Die „Jugendintervention“ hilft entscheidend dabei mit, dass aus Einmaltätern keine Mehrfachtäter werden und den jungen Menschen geholfen werden kann.



Rechte, Pflichten und Verbote

Jugendliche sind sich grösstenteils sehr wohl bewusst, dass für viele Verhaltensweisen im öffentlichen Raum Gesetze und Weisungen gelten. Diese regeln das Zusammenleben grundsätzlich und müssen befolgt werden.

Die persönliche Entwicklung, das soziale Umfeld und vielfach der Gruppendruck, haben grossen Einfluss auf das Verhalten von Jugendlichen. Rechte, Pflichten und Verbote stehen da nicht immer an vorderster Stelle und werden daher auch nicht immer befolgt.

Trotzdem muss man die wichtigsten Dinge darüber wissen. Denn überall dort, wo die Freiheit eines andern Menschen beeinträchtigt wird, können Probleme und Konflikte entstehen.

Die Jugendintervention der Kantonspolizei Zürich hilft bei der Beleuchtung von Ursachen und Konsequenzen, sowohl aus der Opfer- als auch aus der Täterperspektive. Für Fragen und Anregungen kontaktieren Sie bitte die zuständige Anlaufstelle in Ihrem Wohnbezirk.


Die Kapo Zürich hilft bei der Verhinderung von Jugendkriminalität. (Bild: Kapo ZH)


Jugendkriminalität

Das Jugendstrafrecht zielt stark darauf ab, straffällig gewordenen Jugendlichen ihre jeweiligen Handlungen bewusst zu machen. Sie sollten sich sowohl mit ihren eigenen Beweggründen als auch mit den Tatfolgen auseinandersetzen, ihre Lebenssituation richtig einschätzen lernen und neue Perspektiven entwickeln.

Am wenigsten nützt es dem jugendlichen Straftäter, wenn alle wegschauen. Eltern, Erziehungsberechtige, Angehörige und Lehrpersonen können die Chance auf Veränderung wahrnehmen, indem sie sich an die Polizei oder Jugendstrafbehörde wenden.



Unterschiedliche Delikte

Unter dem Begriff Jugendkriminalität fallen unterschiedliche Delikte wie Diebstahl, Schwarzfahren, Sachbeschädigung, Körperverletzung sowie illegaler Drogenkonsum und damit zusammenhängende Straftaten. Im digitalen Zeitalter hinzugekommen sind Internet-basierte Straftaten wie Sextortion (Erpressung mit intimen Fotos und Videos), Delikte im Zusammenhang mit Cybermobbing (z.B. Nötigung, Beschimpfung und Verleumdung) und Delikte im Zusammenhang mit Pornografie.

Die Ursachen und Auswirkungen von Jugendstraftaten sind vielfältig. Oftmals werden solche im Rahmen einer normalen Persönlichkeitsentwicklung aus Unwissenheit und Mangel an Erfahrung, aber auch oft ganz gezielt als Grenzüberschreitungen begangen. Hier lohnt es sich, genau hinzuschauen, welche Formen und Entwicklungen es gibt. Dies kann sowohl vom Täter wie auch vom Opfer aus betrachtet werden.

Weiterführende Informationen finden sich hier.

 

Quelle: Kapo Zürich
Titelbild: Motortion Films – shutterstock.com

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