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Oberägeri ZG: Verbranntes Tierfutter sorgt für Feuerwehreinsatz

Im Kurhaus „Ländli“ ist es in der letzten Nacht zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Die Feuerwehr Oberägeri hat eine Person gerettet und drei weitere Bewohner vorsorglich evakuiert. Verletzt wurde niemand.

In der Nacht auf Dienstag (18. Januar 2022), kurz nach 04:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein automatischer Brandmeldealarm aus dem Kurhaus „Ländli“ in der Gemeinde Oberägeri ein.

Gleichzeitig wurde auch eine vor Ort anwesende Pflegefachfrau auf den Rauchgeruch sowie den akustischen Alarm aufmerksam. Die Mitarbeiterin reagierte umgehend und bemerkte in einem Zimmer einer Bewohnerin eine eingeschaltete Herdplatte, auf der sich ein Sack mit Tierfutter befand. Die Pflegefachfrau drehte daraufhin den Schalter der Herdplatte ab.

Durch die in der Zwischenzeit eingetroffene Feuerwehr Oberägeri wurde die Bewohnerin aus dem verrauchten Zimmer gerettet. Zudem wurden drei weitere Personen vorsorglich aus dem betroffenen Gebäudeteil evakuiert. Wegen Verdacht auf eine Rauchintoxikation wurden diese vier Personen vor Ort durch den Rettungsdienst Zug medizinisch untersucht. Diese Untersuchungen verliefen jedoch negativ, es musste niemand ins Spital eingeliefert werden.

Durch die Feuerwehr wurde der betroffene Gebäudeteil entraucht. Sämtliche Zimmer sind weiterhin bewohnbar.

Im Einsatz standen 60 Angehörige der Feuerwehr Oberägeri sowie Mitarbeitende des Feuerwehrinspektorates, des Rettungsdienstes Zug sowie der Zuger Polizei.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Zuger Polizei

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