In der Mittleren Strasse entsteht zwischen der Liegenschaft an der Gewerbestrasse 15 und dem Aarezentrum ein Fussgängerstreifen mit Schutzinsel. Neue Trottoir-Überfahrten bei der Einmündung der Gewerbestrasse und der Zufahrt zum Parkhaus City West Aarestrasse vervollständigen die Fussgängerführungen.
Die SBB erreichte 2025 eine Rekordpünktlichkeit: 94,1 Prozent der Züge erreichten ihr Ziel pünktlich – dank engagierten Mitarbeitenden sowie zuverlässigen Zügen und Infrastruktur. Und dies trotz Herausforderungen wie zahlreichen Baustellen und Events. Auch die Kundenzufriedenheit blieb hoch. Einzig im Tessin ging die Pünktlichkeit leicht zurück, während sie in der Romandie deutlich zunahm.
In Grand-Saconnex kommt es ab Februar 2026 aufgrund der Arbeiten für das Projekt Nations Tram zu umfangreichen Strassensperrungen. In Grand-Saconnex kommt es ab Februar 2026 aufgrund der Arbeiten für das Projekt Nations Tram zu umfangreichen Strassensperrungen.
In Grand-Saconnex kommt es ab Ende Januar 2026 auf mehreren Strassen zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen. Ab dem 26. Januar 2026 wird die Route des Batailleux für den Verkehr während rund drei Wochen gesperrt.
Ab dem 28. Januar 2026 werden auf der Pré-Bois-Strasse in Vernier für rund fünf Tage Fahrspuren verengt. Ab dem 28. Januar 2026 werden auf der Pré-Bois-Strasse in Vernier für rund fünf Tage Fahrspuren verengt.
Der Staatsrat hat beim Grossen Rat einen Antrag auf einen Baukredit von 39,6 Millionen Franken für den Wiederaufbau einer strategisch wichtigen Kantonsstrasse eingereicht. Der Staatsrat hat beim Grossen Rat einen Antrag auf einen Baukredit von 39,6 Millionen Franken für den Wiederaufbau einer strategisch wichtigen Kantonsstrasse eingereicht.
In Spiez finden bei der Verzweigung Spiezwiler sowie auf der Frutigenstrasse und der Simmentalstrasse Vorarbeiten für eine Belagserneuerung statt. Die Arbeiten dauern bis am 27. Februar 2026.
Zur Sicherung der Kantonsstrasse Wilderswil–Saxeten führt das Tiefbauamt auf dem Abschnitt Oberes Ried/Mieschichehr Holzereiarbeiten durch. Die Arbeiten erfolgen vom 3. bis 20. Februar 2026, jeweils von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 17.30 Uhr.
Auf dem Abschnitt Kienberg der Kantonsstrasse Unterseen–Beatenberg werden vom 2. bis 20. Februar 2026 Arbeiten zur Pflege des Schutzwaldes durchgeführt. Die Arbeiten finden jeweils von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 17.30 Uhr statt.
Auf der Blumensteinstrasse in Thierachern wird der Abschnitt vom Viehschauplatz bis zum Wahlenkreisel saniert. Die Bauarbeiten dauern vom 2. Februar bis Anfang Dezember 2026.
Am Freitag, 30. und Samstag, 31. Januar 2026 findet in St. Moritz der Anlass The I.C.E. statt. Der Anlass findet an beiden Tagen auf dem St. Moritzersee statt.
Die viel befahrene Strasse zwischen Adlikon und Dielsdorf ist insbesondere im Waldstück in einem schlechten Zustand. Der Regierungsrat bewilligte Ausgaben in der Höhe von 2,45 Mio. Franken für die Instandsetzung.
Im Rahmen des Gesamtverkehrskonzepts Region Aarau haben der Kanton Aargau und die Stadt Aarau geklärt, wie die Altstadt von Aarau busfrei werden kann. Dazu wurde eine Umfahrung der Altstadt via Kreuzplatz und Sauerländertunnel geprüft.
An der unteren Hauensteinstrasse in Läufelfingen finden vom 26. Januar bis 6. Februar 2026 Holzereiarbeiten statt. Auf Höhe Bockmatt müssen Bäume gefällt werden, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
Die Hauptstrasse Nr. 2 zwischen Lauerz und Seewen wird gegen Hochwasser des Lauerzersees geschützt. Dafür wird die Strasse auf rund 340 Metern saniert und um bis zu 50 Zentimeter angehoben.
Das Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben. Damit kann die SBB das definitive Bauprogramm für das grösste Ausbauprojekt der SBB festlegen.
Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien führen in der Woche 5 vom 26. Januar bis 1. Februar 2026 mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen durch. Ziel ist die Prävention von Verkehrsunfällen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) rechnet während der Skiferien im Februar mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen. Besonders betroffen sind die Zufahrtsrouten zu den Wintersportgebieten sowie die Autobahnen im Mittelland und in den Agglomerationen. Im Kanton Graubünden könnten zudem die Olympischen Winterspiele 2026 zu zusätzlichem Verkehr führen.
Ab Montag, 26. Januar 2026, liegt das Projekt «Anschluss Rosenhügel» an der Julierstrasse öffentlich auf. Ziel des Projekts ist, die Verkehrsströme in und aus der Stadt Chur neu zu ordnen und die Kasernenstrasse nachhaltig zu entlasten.
Der Regierungsrat hat ein Kantonsstrassenprojekt in der Gemeinde Ruswil bewilligt. Die geplanten Massnahmen sorgen für mehr Verkehrssicherheit, insbesondere für Fussgängerinnen und Velofahrer.
Seit August 2024 ist das Schulhaus "Nordstern" in Betrieb. Damit die Schulkinder die Thurgauerstrasse noch sicherer überqueren können, soll eine provisorische Passerelle entstehen. Der Stadtrat hat dafür 1,92 Millionen Franken beschlossen.
Die ursprünglich geplante nächtliche Sperrung der Rampe Bern-Solothurn (Fahrtrichtung SO) bei der Verzweigung Luterbach konnte aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht durchgeführt werden. Die Sperrung wird neu in der Nacht von Sonntag, 25. Januar, auf Montag, 26. Januar, jeweils von 20 bis 5 Uhr, durchgeführt.
Der Kanton möchte auf der Nebenfahrbahn der Bäumlihofstrasse eine Velostrasse markieren. Damit steigen die Verkehrssicherheit und der Komfort für Velofahrer.
Am Donnerstag findet im Stadion Wankdorf in Bern das Europa-League-Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Olympique Lyonnais statt. Aufgrund des erwarteten grossen Besucheraufkommens kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Verkehrseinschränkungen.
Bereits am 7. Januar 2026 hat eine automatische Geschwindigkeitsmessanlage auf der Spitalstrasse in der Stadt Luzern ein Auto erfasst, welches 75 km/h statt der erlaubten 30 km/h unterwegs war. Der Lenker konnte zunächst nicht angehalten werden.
In Lyss erneuert das Tiefbauamt die Bürenstrasse zwischen dem Hirschenkreisel und der Einmündung Busswilstrasse. Dabei werden auch Verbesserungen für den Langsamverkehr umgesetzt.
In Spiez erneuert das Tiefbauamt den Belag auf der Kantonsstrasse zwischen dem Schulhaus Hondrich und Bühlen. Betroffen ist der Abschnitt Aeschistrasse 1 bis Aeschistrasse 50.
Die Bauarbeiten zur Umstellung der Buslinie 10 auf Doppelgelenk-Trolleybusse sind auf Kurs. Gemäss aktueller Planung werden die neuen, umweltfreundlichen Busse ab Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2026 zwischen Bern Bahnhof und Köniz Schliern verkehren. Die Buslinie 10 wird auf diesen Zeitpunkt am Bahnhof Bern getrennt.
Am Montag, 19. Januar 2026, beginnen in Buochs die Bauarbeiten für den Ersatz der Trinkwasserleitung im Bereich der Einmündung des Dorfleutewegs in die Ennetbürgerstrasse. Die Arbeiten dauern bis Freitag, 23. Januar 2026.
Von Montag, 19. Januar, bis Samstag, 24. Januar 2026, jeweils von 22 bis 5 Uhr, sind der Buchegg- und Hirschwiesentunnel in beide Richtungen gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Buchegg- und Hirschwiesenstrasse.
Werkleitungsarbeiten an der Pestalozzistrasse Aufgrund von Werkleitungsarbeiten kommt es vom 26. Januar bis voraussichtlich Ende Oktober zu Verkehrseinschränkungen auf der Pestalozzistrasse.
Für Samstag, 17. Januar 2026, wird in der Stadt Bern zu einer unbewilligten Kundgebung auf dem Bahnhofplatz aufgerufen. Die Stadt Bern rät von einer Teilnahme ab.
Voraussichtlich am 27. Januar 2026 werden im Bognauerwald entlang der Baselstrasse zwischen Sursee und St. Erhard Holzerarbeiten durchgeführt. Zu diesem Zweck wird der Verkehr einstreifig geführt, die Höchstgeschwindigkeit wird auf 60 km/h reduziert und temporär muss die Strasse für Fällarbeiten komplett gesperrt werden.
Mitte Januar 2026 führt das ASTRA an der A6 im Kandertal auf der Höhe des Blausees eine Sicherheitsholzerei durch. Durch die Entnahme von instabilen Bäumen wird die Verkehrssicherheit erhöht und der Wald verjüngt. Der Verkehr wird während der Arbeiten durch Verkehrsdienste einspurig geführt.
Für kommenden Samstagnachmittag wird zu einer unbewilligten Kundgebung auf dem Bahnhofplatz in Bern aufgerufen. Gleichzeitig findet an der Thunstrasse eine bewilligte Veranstaltung statt. Aufgrund der erwarteten Anzahl Teilnehmenden ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die SBB führen zwischen Grandvaux und Puidoux umfangreiche Erneuerungsarbeiten an den Gleisen und der Bahninfrastruktur durch. Aufgrund der Bauarbeiten verkehren die Züge während der Bauzeit nur auf einer Strecke, weshalb es zwischen Lausanne, Palézieux und Romont zu Zugausfällen und Fahrplanänderungen kommt.
Mitte Januar findet in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Viele der Gäste aus Wirtschaft und Politik reisen über den Flughafen Zürich an. Insgesamt werden während der diesjährigen WEF-Tage rund 1'000 zusätzliche Flugbewegungen erwartet.
Ausstellbuchten und Tunnelportale stellen eine Anprallgefahr für den Verkehr dar. Mit dem vorliegenden Projekt sollen gefährliche Bereiche in Tunnelbauwerken im Gebiet der ASTRA-Filiale Zofingen beseitigt oder die Gefahrensituationen so weit wie möglich entschärft werden. Die Realisierung erfolgt vorwiegend in Nachtarbeit zwischen Januar und Oktober 2026.
Ab Montag, 19. Januar, wird im Seelisbergtunnel die erste Etappe der Erneuerung des Löschwassersystems umgesetzt. Diese Arbeiten erfordern nächtliche Sperrungen der Nordröhre (Fahrtrichtung Luzern).
Auf der A2 und A8 in Nidwalden kommt es Mitte Januar zu kurzzeitigen Sperrungen bei den Anschlüssen Stans-Süd und Hergiswil. Grund sind Optimierungsarbeiten an den Signalen der Ein- und Ausfahrtsdosierung.
Der Kantonsbahnhof in Altdorf erhält einen Personenlift. Die Arbeiten starten nächste Woche. Der Landrat hatte am 18. Juni 2025 dem Kredit zur Verbesserung des Zugangs zu den Perrons für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugestimmt. Die Gemeinde Altdorf hat die Baubewilligung am 13. August 2025 erteilt.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.