Stiftung Warentest: Nur vier Antivirenprogramme „gut“

29.03.2012 |  Von  |  Neue Medien
Stiftung Warentest: Nur vier Antivirenprogramme „gut“
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Virenschutzprogramme gewähren auf dem Computer oft nicht die nötige Sicherheit, die sie versprechen. Stiftung Warentest prüfte 18 Schutzpakete und bewertete am Ende nur vier Anti-Viren-Programme mit „gut“. Darunter ist auch ein kostenloses Programm.

Nur ein „ausreichend“ gab es für die Schutzpakete Symantec Norton Internet Security 2012, McAfee Internet Security 2012, Trend Micro Titanium Internet Security 2012 und Panda Internet Security 2012.

G Data liefert besten Schutz

Den besten Virenschutz lieferte im Test G Data Internet Security 2012. Das Programm fand – genau wie der Testsieger Avira – fast alle Schädlinge (96 Prozent von 1800 Viren und Trojanern). Der Nachteil: G Data Internet Security 2012 braucht viel Arbeitsspeicher und macht den Computer langsam. Also nichts für schwache Rechner.

Am schlechtesten schnitten die Anti-Viren-Lösungen Panda Internet Security (Note: 4,4) und Trend Micro Titanium Internet Security 2012 (Note: 4,2) ab. Ohne Internetverbindung spürte Trend Micro laut Warentest nur knapp ein Drittel der Schädlinge auf.

Ein Fazit des Tests: Besser als mit einem der vielen schlechten kostenpflichtigen Programme ist man mitunter gratis gegen Viren geschützt. So bietet laut den Testern die kostenlose Version von Avira plus Windows-Firewall hinreichenden Schutz. Das Avira-Programm ist in der Kaufversion mit Firewall ausgestattet. Bei Windows 7 ist eine Firewall bereits integriert.

Die ausführlichen Ergebnisse erscheinen in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Test“. Auch online als PDF-Dokument einsehbar (kostenpflichtig).

Zum Thema siehe auch im Blog: Trojaner sperrt Computer und verlangt Strafzahlung

 

Titelbild: © Pixel 4 Images – shutterstock.com


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