Was verdient Facebook an mir? PrivacyFix sagt es dir

20.05.2014 |  Von  |  Neue Medien
Was verdient Facebook an mir? PrivacyFix sagt es dir
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[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dass Facebook, Google und Co. einen ziemlichen Reibach mit den Daten ihrer Nutzer machen, ist kein Geheimnis. Interessant kann es für den Einzelnen dennoch sein, seinen persönlichen „Marktwert“ zu ermitteln.

Mit PrivacyFix hat jetzt Antiviren-Hersteller AVG ein Tool herausgebracht, das einem genau diese Daten liefert. Zudem dient das Programm als Dashboard zur Übersicht über die eigenen Datenschutz-Einstellungen bei Facebook.

PrivacyFix ist ein Add-On für Browser, das in übersichtlicher Weise zeigt, was Facebook, LinkedIn und Google an dir pro Jahr verdienen. Warum gerade AVG als Antiviren-Experte sich auf dieses Thema stürzt? Eine Möglichkeit ist, dass die Ära der Antiviren-Programme sich ihrem Ende zuneigt – Konkurrent Symantec hat erst kürzlich diesbezüglich eine Strategieänderung angekündigt. Eine andere lautet, dass AVG selbst auch durch die Daten der Nutzer, die das Add-On herunterladen verdient.

Sei es wie es sei, interessant ist die Sache allemal. Also, auf die PrivacyFix-Seite gegangen, das Add-On heruntergeladen und gleich mal den Google-Wert abgerufen:[/vc_column_text][vc_separator color=“grey“][vc_column_text][/vc_column_text][vc_separator color=“grey“][vc_column_text]Naja, sehr viel Umsatz macht Google da ja nicht mit mir. Aber da gibt es sicher noch andere Kaliber. t3n-Autor Sebastien Bonset etwa berichtet von 180 Dollar, die er für sich ermittelt hat. Und multipliziert mit mehreren Milliarden…da kommt schon was zusammen.

Zu beachten ist freilich, dass die Werte nur Schätzungen darstellen. Die Facebook-Zahlen ermittelt das Programm laut AVG durch öffentlich zugängliche Informationen für Aktionäre, ergänzt durch Faktoren wie Geschlecht und individuelles Nutzerverhalten. Frauen haben für Facebook einen höheren Wert als Männer, und natürlich spielen auch die Anzahl an Freunden, Posts und Likes mit hinein.

In den Google-Wert fliessen nur die Suchanfragen der letzten 60 Tage hinein. Dabei kann selbst ein Vielsucher (wie ich 😉 ) auf einen niedrigen Wert kommen, ein Nutzer mit wenig Anfragen auf einen relativ hohen; mitentscheidend ist die Art der Suchanfragen. Sogar der Browser spielt offenbar eine Rolle.

Wer sich das Add-On installiert, erhält nicht nur ein Diagnose-, sondern bis zu einem gewissen Grad auch ein „Therapie“-Tool. So kann man sich anzeigen lassen, welche Unternehmen einen mit Cookies tracken, und diese Nachverfolgungen unterbinden. Auch zeigt einem PrivacyFix, wie man den Google-Suchverlauf löscht.

Alles in allem ein hilfreiches Tool, um der fast unvermeidlichen Datenstreuung im Internet wenigstens ansatzweise Herr zu werden!

 

Titelbild: Ivelin Radkov  – shutterstock.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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