Folge des Wohlstandes? Schweizer wiegen zu viel!

05.06.2014 |  Von  |  Gesundheit
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Ob üppiges Essen zu Hause oder der regelmässige Besuch in der Gastronomie – in der Schweiz wird gerne und gut gegessen. Dass sich dies immer häufiger auch auf den Hüften bemerkbar macht und zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen kann, macht eine aktuelle Studie der Universität Washington deutlich. Nach ihrer Auswertung verfügt ein Drittel der Weltbevölkerung mittlerweile über Übergewicht, die Schweiz nimmt hierbei einen überdurchschnittlich hohen Anteil ein.

Mit der Auswertung der Bevölkerung von mehr als 180 Nationen zeigte sich, dass hochgerechnet mehr als zwei Milliarden Menschen rund um den Globus einen Body-Mass-Index von mehr als 25 besassen. Dieser wird als einer der wesentlichen Indikatoren zur Bestimmung von Übergewicht herangezogen, bei einem Wert von über 30 liegt sogar Fettleibigkeit vor. Und war noch vor wenigen Jahren jeder zweite Schweizer übergewichtig, ist der Anteil mittlerweile gestiegen und sorgt vor allem bei Männern für ein massives Gesundheitsproblem.

Einkommen und Alter mit geringen Einflüssen



Ob persönliche Krisen, eine ungesunde Ernährung oder zu wenig Bewegung – es gibt zahlreiche Faktoren, die ins Übergewicht hierzulande und rund um den Globus einspielen. So zeigt die aktuelle Studie auf, dass Menschen aller Altersgruppen und unabhängig von ihrer Einkommenshöhe vom Problem Übergewicht betroffen sind. Die Folgen sind neben den Belastungen der Gelenke immer häufiger Herz- und Organprobleme, die das Leben verkürzen oder zu Schmerzen führen. Zwar herrsche in den Schwellen- und Entwicklungsländern die gleiche Gewichtsproblematik wie in wohlhabenden Nationen wie der Schweiz vor, bei besonders starker Adipositas jedoch sind vorrangig Einwohner der reichen Wirtschaftsnationen dieser Welt betroffen.

Kontrolle des eigenen Gewichtes in der Eigenverantwortung

Auch wenn in der Schweiz immer wieder einzelne Massnahmen von Organisationen und Vereinen getroffen wurden, um die Übergewichtsepidemie einzudämmen, ist jeder einzelne Bürger in der Verantwortung. Neben einem genauen Blick auf die tägliche Ernährung mit ihren klassischen Dickmachern kommt vor allem die regelmässige Bewegung zu kurz. Mit dieser liessen sich nicht nur Kalorien einfacher verbrennen, vielmehr würde anstelle von Fett echte Muskelmasse zum Körpergewicht beitragen und eine grössere Fitness erhalten bleiben. Und dies ist gerade in der Schweiz vonnöten: Bezogen auf die Altersgruppe ab 20 sind nach Aussagen der Studie 57 % der männlichen Eidgenossen von Übergewicht oder Fettleibigkeit betroffen, bei den Frauen sind es zwei von fünf.

 

Oberstes Bild: © Ljupco Smokovski – Shutterstock.com

Über Meik Peters

Ich bin freier Künstler, Journalist, Sprecher und Mathematiker. Über die jahrelange Arbeit als Texter bin ich mit diversen Interessengebieten und Themenbereichen in Kontakt gekommen und bearbeite diese mit grosser Freude.


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