Weniger Müll durch eigenen Kompost im Garten

20.06.2018 |  Von  |  Konsum, News
Weniger Müll durch eigenen Kompost im Garten
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Täglich fällt im Haushalt eine Menge Müll an, der häufig sogar noch kostenpflichtig entsorgt werden muss. Sparen Sie sich diese Kosten und legen Sie sich stattdessen einen Kompost im Garten an.

So schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie minimieren nicht nur Ihren Haushaltsmüll deutlich, sondern bekommen nach einiger Zeit auch hochwertigen Dünger für Ihre Pflanzen.

Was sind die Vorteile des Komposters?

Das Prinzip eines Komposthaufens ist schnell erklärt: Garten- und Küchenabfälle aller Art werden durch Kleinstlebewesen in Erde verwandelt. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess, der in der Natur so schon seit Jahrtausenden vorkommt. Sie können sich diesen zu Hause zunutze machen und sparen sich so den Kauf teurer Blumenerde.

Achten Sie darauf, dass Sie den Komposter an einem möglichst zentralen Platz in Ihrem Garten aufstellen, so dass Sie ihn jederzeit gut erreichen. Damit das Kompostieren auch wirklich gelingt, sollten Sie nicht nur auf einen geeigneten Platz, sondern auch auf die richtige Schichtung achten. Am besten stellen Sie den Komposter auf einer Rasenfläche auf; Steine oder Platten sind nicht geeignet.



Die verschiedenen Arten von Kompostern

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Kompostern: Das offene und das geschlossene System. Bei einem offenen System handelt es sich meist um einen einfachen Komposthaufen. Dieser hat den Vorteil, dass er beliebig erweiterbar ist. Diese klassische Variante sollte einmal im Jahr umgesetzt werden und ist für Garten- und Küchenabfälle aller Art bestens geeignet. Bei der geschlossenen Kompostierung verwenden Sie einen geschlossenen Behälter, den Sie in jedem Baumarkt erwerben können.

Praktisch: Diese Systeme sind im unteren Bereich mit einer Lade ausgestattet, über welche Sie den fertigen Dünger entnehmen können. Das geschlossene System bietet Ihnen den Vorteil, dass Abfälle deutlich schneller umgewandelt werden. Da der Inhalt jedoch regelmässig umgeschichtet werden muss, ist ein geschlossener Kompost mit mehr Arbeitsaufwand verbunden. Mit ein wenig Geschick können Sie sich Ihren Kompost natürlich auch selbst bauen; interessante Anleitungen finden Sie online zuhauf. Aus Holz können Sie sich ganz leicht Ihren eigenen Komposthaufen bauen. Spezielle Brettersätze sind in jedem gut sortierten Baumarkt erhältlich. Entscheiden Sie sich hingegen für einen Komposter aus Metall, wird Ihr Kompostgut von allen Seiten ausreichend belüftet; ein wesentlicher Vorteil dieser Bauart.


Komposthelfer leisten nützliche Dienste. (Bild: Gabor Havasi – shutterstock.com)

Komposthelfer leisten nützliche Dienste. (Bild: Gabor Havasi – shutterstock.com)


Der Thermokomposter

Eine besondere Form des Komposters ist der sogenannte Thermokomposter. Normale Komposter haben leider den Nachteil, dass sie unangenehm riechen. Vor allem an heissen Sommertagen fällt der Geruch deutlich auf. Nicht so bei einem Thermokomposter: Diese Modelle sind nicht nur in vielen Farben erhältlich, auch halten sie Insekten in Schach und riechen fast gar nicht. Ein weiterer Vorteil dieser Kompostart: Bereits nach etwa sechs Monaten sind Grüngutabfälle komplett kompostiert. Der Grund ist die hohe Wärmeentwicklung im Inneren des Thermokomposters. Thermokomposter müssen Sie im Gegensatz zu anderen Kompostern nicht umsetzen; diese Modelle können ihren Standort dauerhaft behalten.

Fazit

Wenn Sie Ihren eigenen Kompost anlegen, leisten Sie nicht nur einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, sondern sparen sich mit einem relativ geringen Arbeitsaufwand auch den Kauf teurer Blumenerde.

 

Titelbild: Pixavril – shutterstock.com

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