Blutiges Geiseldrama: Mann ersticht Ehefrau und wird von Polizei erschossen

Tegernsee. Am Tegernsee in Bayern kam es zu einem blutigen Familiendrama. Ein Mann (ca. 40) soll seine Ehefrau (ca. 25) in ihrer gemeinsamen Wohnung offenbar als Geisel genommen und sie erstochen haben.

Der Täter wurde von der Polizei erschossen.

Am Dienstagabend um 19.24 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein. Nachbarn hatten den lauten Streit zwischen dem Ehepaar gehört.

Als die Polizisten vor Ort in Tegernsee waren, nahm der Mann (italienischer Abstammung) die Frau mit rumänischen Wurzeln als Geisel, verletzte sie mit dem Messer und drohte, sie zu töten.

20 Streifen rückten an. Wenig später erfolgte der Not-Zugriff: Doch es war bereits zu spät, der Täter hatte seine Ehefrau zu diesem Zeitpunkt bereits erstochen.

Wie BILD berichtet, stürmten die Beamten die Wohnung, worauf der Mann auch diese mit der Tatwaffe angriff. Die Polizisten mussten den Angreifer im Zuge der Auseinandersetzung erschießen.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bestätigte den Einsatz auf Anfrage von BILD. Die Staatsanwaltschaft München II und das Bayerische Landeskriminalamt ermitteln.

 

Quelle: Bild.de (bearbeitet von belmedia Redaktion)
Titelbild: Petair – shutterstock.com


3 Kommentare


  1. Ich wünsche Frieden für die Verstorbenen und für die Polizisten! Das Töten
    von Menschen geht nicht!!!

    • Das Töten ist im Heilsplan Gottes nicht vorgesehen!

      • Charles M. Goldschild

        Doch, ist es:
        Konkret heisst dies zum Beispiel, dass die Abwehr eines Angriffs im Einzelfall auch dann erlaubt sein kann, wenn sie im Extremfall den Tod des Angreifers nach sich zieht. Und dabei spielt es keine Rolle, ob man selbst oder ein anderer Ziel der Attacke ist. Im 3. Buch Mose (19,17) heisst es dazu, dass du nicht stehen darfst wider das Blut deines Nächsten. Mit anderen Worten: Man ist verpflichtet einzugreifen, wenn ein anderer Mensch Opfer eines unrechtmässigen Angriffs wird.

        Die Bibel begnügt sich also nicht damit, Strafen für den Fall vorzusehen, dass man die Hilfeleistung unterlassen hat, sondern fordert stattdessen unmissverständlich dazu auf, sich für andere einzusetzen, die Opfer eines Angriffs werden, solange man sich dabei nicht selbst in Lebensgefahr begibt.

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