Verlängerte Übergangsfrist für Abgabe von pyrotechnischen Gegenständen

18.11.2020 |  Von  |  Schweiz

In der Schweiz müssen sämtliche pyrotechnischen Gegenstände vor dem Verkauf geprüft werden. Diese Regelung gilt seit mehreren Jahren.

Für bestimmte Kategorien von Pyrotechnik wurde eine Übergangsfrist bis zum 31. Januar 2021 festgelegt, während der Händler ihre Lagerbestände noch ohne Konformitätserklärung verkaufen können.

Da die Lagerbestände bis zu diesem Datum nicht abgebaut werden können, hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. November 2020 die Frist um zwei Jahre verlängert.

Sämtliche pyrotechnischen Gegenstände müssen in der Schweiz auf bestimmte Anforderungen und Vorgaben geprüft werden. Das dient der Sicherheit im Umgang mit Pyrotechnik. Ist die Prüfung erfolgt, wird von einer akkreditierten Prüfstelle eine Konformitätserklärung ausgestellt und der Artikel kann verkauft werden.

Diese Regelung gilt auch für pyrotechnische Gegenstände der Kategorien T (z.B. Theaterfontänen, Theaterblitze), P (z.B. Rauch- und Beleuchtungskörper) und F4 (Feuerwerkskörper für den gewerblichen Gebrauch). Für diese Kategorien wurde eine Übergangsfrist bis zum 31. Januar 2021 gewährt, während der die Händler ihre Lagerbestände noch ohne Konformitätserklärung verkaufen können. Diese Lagerbestände wurden bereits im Zuge der Einfuhr auf ihre Konformität geprüft und stellen daher kein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.

Aufgrund von Feuerwerksverboten im Sommer 2018 und Corona-bedingten Veranstaltungsverboten 2020 konnten die Lagerbestände dieser Kategorien nicht wie erwartet abgebaut werden. Auf Ersuchen der Schweizerischen Koordinationsstelle Feuerwerk (SFK) verlängert der Bundesrat die Übergangsfrist für den Verkauf ohne Konformitätserklärung deshalb um zwei Jahre.

 

Quelle: Der Bundesrat
Titelbild: Melinda Nagy – shutterstock.com


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