Am Mittwoch (31.07.2024), in der Zeit zwischen 18 Uhr und 1930 Uhr, ist ein starkes Gewitter über die Region St.Gallen gezogen.
Die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen musste über 90 Meldungen an die zuständigen Feuerwehren weiterleiten.
In Uetendorf hat am Mittwochnachmittag ein Zweifamilienhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand. Der Dachstock ist vollständig ausgebrannt.
Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der Brand wurde aktuellen Erkenntnissen zufolge durch einen Blitzeinschlag ausgelöst.
Am späten Abend des 29. Juni 2024 rückte ein Mann zu einer Störungsmeldung in einem Kraftwerk in der Region "Heiligkreuz" in Binn aus.
Nachdem auszugehen war, dass er von den Geröllmassen mitgerissen wurde, fehlte von ihm und dem Fahrzeug jede Spur. Nun wurde im betroffenen Gebiet ein Autowrack entdeckt. Der Mann gilt weiterhin als vermisst.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass die Suche im Flussbett der Maggia heute wieder aufgenommen wurde, um nach Hinweisen oder Spuren zu suchen, die die Identifizierung der noch vermissten Personen ermöglichen.
Neben den Beamten der Kantonspolizei, die die Suche mit der Regionalen Stabsbrigade (SMRC) koordiniert, beteiligen sich auch Retter der Schweizerischen Bergrettung (SAS) und Hundeeinheiten der Alpinen Rettung an der Suche.
Das Unwetter in der Mesolcina hat neben menschlichem Leid auch wirtschaftliche Auswirkungen. KMU und insbesondere touristische Betriebe haben infolge der fehlenden beziehungsweise erschwerten Erreichbarkeit Umsatzeinbussen hinnehmen müssen. Grosse Schäden sind am landwirtschaftlichen Kulturland entstanden. Der Kanton unterstützt die Betroffenen im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Einen Monat nach dem schweren Unwetter in der Mesolcina zeigen die Folgen für die lokale Wirtschaft, den Tourismus und die Landwirtschaft ein klareres Bild. Trotzdem ist es noch nicht möglich, alle Schäden zu benennen und alle Kosten zu beziffern. Die Fachkräfte verschiedener Dienststellen sind weiterhin in Kontakt mit den lokalen Behörden und bieten Hand für rasche und pragmatische Lösungen.
Am Montag, den 15. Juli 2024 gegen 20:00 Uhr wurde stürmischer Wind in den Gemeinden Buix und Boncourt beobachtet.
Im Dorf Buix wurden mehrere Dächer beschädigt. Die Hauptstraße Grandgourt - Boncourt war zeitweise wegen mehrerer umgestürzter Bäume gesperrt.
Der regionale Kommandostab (SMRC), der zur Bewältigung der Ereignisse in Vallemaggia aktiv ist, informiert, dass ein Bedarfskonzept erstellt wurde, um Interventionsanfragen von Privatpersonen, Unternehmen und/oder Bürgern zu bearbeiten.
Nachstehend finden Sie die Angaben mit den Kontaktadressen.
In Zusammenarbeit mit dem kantonalen Laboratorium teilt der regionale Leitungsstab mit, dass die Analysen eine gute mikrobiologische Qualität des klaren Wassers des Maggia-Flusses und des Lago Maggiore ergeben haben.
Das Badeverbot wird daher mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Die SMRC (Stato Maggiore Regionale di Condotta) gibt bekannt, dass im Rahmen der Arbeiten zur Gewährleistung der Lebensfähigkeit im Vallemaggia die Möglichkeit der Durchfahrt auf der Fussgängerbrücke im Bereich Visletto für leichte Fahrzeuge bis zu einem Höchstgewicht von 3,5 Tonnen, mit einer maximalen Breite von 1,80 Metern und einer Geschwindigkeit von 10 Kilometern pro Stunde ab heute mit zusätzlichen Bestimmungen und Fahrplänen erweitert wurde.
Dies geschieht auf Anweisung des Personals, das für die Regelung des Zugangs zu dem Bauwerk zuständig ist.
MeteoSchweiz gibt eine Vorwarnung für das Wetter, Grad 4, heraus, die von Samstag, 29. Juni 2024, 14:00 Uhr bis Sonntag, 30. Juni 2024, 03:00 Uhr gültig ist.
Die maximale Intensität des Wetterereignisses wird am Samstag, 29. Juni 2024 zwischen 16:00 und 23:00 erwartet.
Die seit Donnerstag gefallenen Niederschläge sowie die Schneeschmelze und die Sättigung der Böden veranlassten das kantonale Führungsorgan (KFO), am Freitag für die Rhone und die Seitenflüsse im ganzen Kanton die Alarmstufe auszurufen. Für die Rhone wurde der Höchststand des Hochwassers nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag erreicht. Ein Abfluss von 819 m3 pro Sekunde wurde zum Beispiel um 02.00 Uhr morgens in Branson erreicht. Seitdem hat der Fluss mit dem Rückgang begonnen, aber die Wassermengen sind immer noch sehr hoch und es gilt, weiterhin erhöhte Wachsamkeit walten zu lassen. In den Seitenflüssen ist der Rückgang ebenfalls im Gange, aber er verläuft relativ langsam und es werden im Laufe des Tages noch Gewitter erwartet.
Aus diesen Gründen werden die Alarmstufe für die Rhone und die Seitenflüsse sowie die besondere Lage aufrechterhalten.
Am Samstag (01.06.2024), kurz vor 12:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer ölartigen Flüssigkeit im Hörlistegkanal in St. Margrethen erhalten. Die derzeit noch nicht genauer spezifizierte Substanz floss danach in den Altenrhein. Mehrere Feuerwehren und der Kantonale Gewässerstützpunkt standen im Einsatz und errichteten Ölsperren.
Dies hat Auswirkungen auf die Schifffahrt auf dem Alten Rhein.
Nachdem die Martinsbruggstrasse am Samstagmorgen (01.06.2024) wegen eines Erdrutsches gesperrt werden musste, ist sie ab sofort wieder einspurig befahrbar.
Am Samstagvormittag, 01. Juni 2024 musste die Martinsbruggstrasse, Höhe 107, wegen eines Erdrutsches gesperrt werden.
Die starken Regenfälle führten seit Freitagnachmittag im Kanton Thurgau zu zahlreichen Überflutungen und Schadensmeldungen.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet.
Am Samstag (01.06.2024) kam es an der Martinsbruggstrasse in St.Gallen zu einem Erdrutsch. Die Strasse ist momentan nicht befahrbar und musste gesperrt werden.
Eine Verkehrsumleitung wurde signalisiert.
Die Feuerwehr Rüti wurde am Freitag um 18:20 zu mehreren Einsätzen gerufen, bei denen die Keller unter Wasser standen.
Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten diese mit Tauchpumpen und Wassersaugern trocken legen.
Im Zusammenhang mit den starken Regenfällen sind bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei rund 15 Meldungen eingegangen. Das Wasser lief in Hauseingänge, Keller und Waschküchen.
Auch eine Velounterführung wurde geflutet.
Am frühen Freitagabend, 29.03.2024, kam es auf dem Campingplatz Jakobsbad zu einem Unfall.
Nach jetzigen Erkenntnissen ist ein Vordach eines fest montierten Wohnwagen-Vorbaus durch eine starke Windböe aus der Verankerung gerissen worden und stürzte auf eine 60-jährige Frau eines benachbarten Stellplatzes.
Heute Sonntag, 10. März 2024, kurz nach 16:10 Uhr ist eine Lawine vor dem Weiler Zumdorf in der Gemeinde Hospental auf die Furkastrasse niedergegangen.
Dabei ist ein Personenwagen mit Deutschen Kontrollschildern auf die Lawine aufgefahren und musste durch den Strassenunterhaltsdienst der Baudirektion Uri geborgen werden. Verletzt wurde dabei niemand.
Heute Nachmittag gegen 15:20 Uhr ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Fey und Les Condémines ein Erdrutsch. Der Verkehr wurde unterbrochen und ein Gebäude wurde stark beschädigt.
Personen kamen keine zu Schaden.
Der Neuschnee der letzten Tage blieb nicht ohne Folgen. Die Air Zermatt rückte am Samstag innerhalb kurzer Zeit zu insgesamt drei Lawineneinsätzen aus.
Fünf Helikopter waren gleichzeitig im Einsatz.
Am Samstagnachmittag (27.01.2024) stellte eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen beim Stockenweg einen Hangrutsch fest.
Dabei war auf einer Länge von ca. zehn Metern der Weg mitsamt dem Geländer den Abhang abgerutscht. Personen kamen keine zu Schaden.
Am Samstagmorgen, 23. Dezember 2023, ereignete sich oberhalb der Engadinerstrasse ein Felssturz. Als Folge der Starkniederschläge der letzten Tage haben sich mehrere tausend Kubikmeter Gesteinsmaterial gelöst, wovon zwischen 50 und 100 Kubikmeter die Engadinerstrasse im Bereich zwischen Val Spelunca und Vestmezza verschüttet haben.
Aufgrund der erforderlichen Sicherungs- und Räumungsarbeiten sowie der Instandsetzung der Strasse und Stützmauern bleibt die Engadinerstrasse zwischen Martina und der Landesgrenze voraussichtlich für mehrere Wochen gesperrt.
Am Freitagabend, 22. Dezember 2023, wurde ein 59-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall erheblich verletzt.
Der Betroffene fuhr um 17 Uhr auf der Eisenburgstrasse talwärts in Richtung Siebnen.
Die Unwetterperiode, die diese Woche durch das Land zog, neigt sich dem Ende zu und die sensiblen Punkte im Kanton, denen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde, wie in Orbe oder Aigle, haben keine Schäden verursacht.
Die Lage in der Drei-Seen-Region bleibt jedoch angespannt. Die Niederschläge haben zwar aufgehört, aber der Wasserstand der Seen wird weiter ansteigen. So werden der Neuenburgersee und der Murtensee am Samstag ihren Höchststand erreichen. Danach werden sie diesen hohen Pegelstand mehrere Tage lang beibehalten. Ausserdem wird für Samstag eine Bise erwartet, die den bereits hohen Wasserstand durch die Wellen, die der Wind verursachen könnte, noch einmal deutlich ansteigen lassen könnte.
Die Niederschläge, die in der Nacht von Sonntag auf Montag einsetzten, erforderten eine Koordination der Dienste, die vom Kantonalen Führungsstab (EMCC) geleitet wurde, um eine Überwachung der Lage zu gewährleisten.
Die Feuerwehr, der Zivilschutz, die Waadtländer Polizei und die Generaldirektion für Umwelt - Abteilung Wasserressourcen und Wasserwirtschaft (EAU) wurden in mehreren Regionen des Kantons präventiv mobilisiert, um den Wasserstand der Flüsse und Seen zu überwachen. Die Lage blieb stabil. Das Dispositiv wird bis zur Ankündigung des für morgen Mittwoch erwarteten Endes der Niederschläge aufrechterhalten.
Am Montag, den 11. Dezember 2023, und gemäss den Vorhersagen von MeteoSchweiz wurde für die Arve eine Hochwasserwarnung der Stufe 4 ausgegeben.
Die Abflüsse können in der Nacht potenziell über 750m3/Sekunde betragen, was dem Fünffachen des durchschnittlichen Abflusses des Flusses im Monat Dezember entspricht. Angesichts der Gefahren wird die Bevölkerung zu äusserster Vorsicht aufgerufen, wie schon beim Hochwasser am 15. November. Die Rettungsdienste haben Sicherheitsmassnahmen ergriffen und rechnen mit einer möglichen Schliessung von Brücken.
Heute Samstag, 9. Dezember 2023, kurz vor 22.00 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen / Bewegungen im Bereich "Gumpisch" fest, die in der Folge zu Detektionen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten. Folge dessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden.
Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.
Am Dienstag, 29. August 2023, ca. 17.05 Uhr, kam es bei der Wagenrunse oberhalb Schwanden GL zu einem Erdrutsch, der sich auf einer Länge von über 400 Metern erstreckte. Die Erdmassen zogen diverse Gebäude in Mitleidenschaft. Weitere Erdmassen schoben sich um ca. 19.30 Uhr nach.
Gemäss bisherigem Informationsstand gab es keine Verletzten. Angaben über das Ausmass von Sachschäden sind zurzeit noch nicht möglich; nach ersten Erkenntnissen sind gut ein halbes Dutzend Häuser verschüttet oder zerstört.
Am Samstag, 5. August 2023, gegen 00:30 Uhr, meldete ein Fahrzeuglenker der Kantonspolizei Uri, dass auf der Sustenpassstrasse, im Gebiet Steinplangg, Steine und Geröll auf der Fahrbahn liegen würden.
Die Stelle wurde durch das Pikett des Strassenunterhaltsdienstes umgehend beurteilt, geräumt und überwacht, so dass ein eingeschränkter Betrieb der Strasse möglich war.
Ein an der Felsenaubrücke hängengebliebener Baumstamm löste heute Vormittag einen gemeinsamen Einsatz unserer Mitarbeitenden von Sanitätspolizei und Berufsfeuerwehr aus.
Gemeinsam ging man mit dem Boot auf die Aare, um den Stamm zu zersägen und damit ein gefahrenfreies Durchkommen für Aareböötlerinnen und Schwimmer zu ermöglichen.
Nach dem Steinschlag vom Dienstag, 2. Mai 2023 oberhalb der Siedlung Räbmatt in Oberwil wurden verschiedene Schutzmassnahmen ergriffen. Aktuell besteht keine akute Gefährdung für Menschen und Infrastruktur in Oberwil. Die Weidlistrasse ist ab sofort wieder für den Verkehr geöffnet.
Ein grösserer Felsblock bedroht die unterliegende Siedlung aber mittelfristig weiterhin und soll daher anfangs Juni kontrolliert abgetragen werden.
Die Einsatzkräfte der Rega und der Alpinen Rettung suchten den Lawinenkegel ab.
Am Montagnachmittag (17.04.2023) kurz vor 15.00 Uhr ging bei der Notrufzentrale St. Gallen die Meldung über einen Lawinenniedergang zwischen Wasserauen und dem Seealpsee ein.
Gestern Freitag kurz vor 17 Uhr ist nördlich des Bahnhofs Büren zum Hof ein Teil eines RBS RE-Zuges entgleist. Dabei wurden 12 Personen verletzt, eine davon schwer. Als Ursache für den Unfall steht das zu dieser Zeit tobende Unwetter mit starken Sturmböen im Vordergrund, weitere Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Behörden aufgenommen. Der RBS ist tief betroffen vom Unglück und spricht den Verletzten die besten Wünsche zur Genesung aus. Der Bahnverkehr zwischen Bern und Solothurn bleibt bis sicher morgen Sonntagabend Betriebsschluss unterbrochen, es verkehren Bahnersatzbusse.
Das Unglück ereignete sich gestern Freitag kurz vor 17 Uhr auf dem Doppelspurabschnitt nördlich von Büren zum Hof. Beim Unfall kippte der vordere Teil eines RBS RE-Zuges, der in Doppeltraktion von Solothurn in Richtung Bern unterwegs war, um. Der hintere Teil blieb auf den Gleisen stehen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 54 Reisende im Zug. 12 von ihnen wurden verletzt, eine Person davon schwer. Der Mann wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Der Sturm MATHIS zog gestern über unseren Kanton hinweg. Ein umgestürzter Baum forderte eine leicht verletzte Person in Domdidier.
Über dreissig Interventionen beschäftigten die Rettungskräfte.
Am gestrigen Freitag zogen starke Sturmböen über die Schweiz, so auch über den Kanton Aargau. Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen diverse Meldungen über Unwetterschäden ein. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand.