Ein Berg- und Gletscherabbruch hat das Dorf Blatten weitgehend unter sich begraben und immenses Leid ausgelöst.
Als Zeichen der Solidarität mit dem Lötschental stellt der Kanton Nidwalden über die Glückskette Schweiz eine Soforthilfe in der Höhe von 50'000 Franken zur Verfügung.
Am Mittwochabend, 4. Juni 2025, zwischen 16.30 Uhr und 21.30 Uhr, kam es im oberen Baselbiet zu heftigen Gewittern.
Die grossen Wassermassen führten zu etlichen Überflutungen und Hochwasser. Die Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Angesichts der tragischen und aussergewöhnlichen Ereignissen im Dorf Blatten möchte der Staatsrat der Bevölkerung und den Gemeindebehörden seine Unterstützung zusichern.
Zu diesem Zweck hat er entschieden, mehrere Massnahmen zu ergreifen, die kurz-, mittel- und langfristig wirken werden. So beabsichtigt der Staatsrat, einen anfänglichen Betrag von 10 Millionen Franken als Finanzhilfe für die Einwohner der Gemeinde Blatten freizugeben.
MeteoSchweiz hat für heute, Mittwoch, den 4. Juni 2025, eine Gewitterwarnung der Stufe 3 (erhebliche Gefahr) für den gesamten Kanton Waadt herausgegeben.
Zwischen 13:00 und 17:00 Uhr werden heftige Gewitter mit hoher Blitzaktivität, stürmischen Böen und intensiven Regenfällen erwartet.
Der Betrieb Kantonsstrassen teilt mit, dass der Klausenpass heute Dienstag, 3. Juni 2025, seit 16.00 Uhr, für den Verkehr freigegeben wurde.
Zwischen Spiringen und Unterschächen bestehen jedoch weiterhin Verkehrsbehinderungen infolge der Unwetterschäden vom letzten Sonntag.
Am Montagmorgen, 2. Juni 2025, ging bei den Behörden eine Meldung über einen Steinschlag auf der Julierpassstrasse bei Surses ein.
Gegen 6.30 Uhr hatten sich rund 600 Kubikmeter Felsmaterial gelöst und die Strasse verschüttet.
Am Montag, den 2. Juni 2025 und nach dem grünen Licht des kantonalen Führungsorgans wurde die Suche nach dem vermissten Mann auf dem Schuttkegel in Blatten wieder aufgenommen.
Nachdem das kantonale Führungsorgan grünes Licht gegeben hatte, wurde die Suche in einem abgegrenzten Gebiet am 2. Juni 2025 ab 12:30 Uhr unter der Leitung der Kantonspolizei Wallis wieder aufgenommen.
Die Lonza, die sich oberhalb des Schuttkegels angestaut hat, fliesst seit Freitag über die gesamte Länge des Kegels ab.
Da die Sedimentbelastung des ablaufenden Wassers sehr hoch ist, kann dieses von den Turbinen des Stausees Ferden nicht mehr turbiniert werden.
Am Sonntag, 1. Juni 2025, um 20.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Mitteilung ein, dass im Gebiet Derelen in der Gemeinde Spiringen Wasser über die Klausenstrasse läuft.
Kurz darauf trafen weitere Meldungen über ähnliche Vorkommnisse ein. Hauptbetroffen ist die Kantonsstrasse zwischen Spiringen und Unterschächen.
Die Lonza, die sich oberhalb des Schuttkegels angestaut hat, fliesst seit Freitag über die gesamte Länge des Kegels ab.
Da die Sedimentbelastung des ablaufenden Wassers sehr hoch ist, kann dieses von den Turbinen des Stausees Ferden nicht mehr turbiniert werden.
Die Lonza, die sich oberhalb des Schuttkegels angestaut hat, fliesst seit gestern über die gesamte Länge des Kegels ab.
Da die Sedimentbelastung des ablaufenden Wassers sehr hoch ist, kann dieses von den Turbinen des Stausees Ferden nicht mehr turbiniert werden. Der Grundablass des Stausees wurde am Freitagabend teilweise geöffnet, damit das Wasser vom See weiterhin in den darunter liegenden Fluss abfliessen kann.
Die Lonza fliesst mittlerweile über die gesamte Länge des Schuttkegels.
Der Stausee Ferden, der vorsorglich entleert worden ist, füllt sich erneut. Aufgrund der hohen Sedimentbelastung im Wasser ist ein Turbinieren derzeit nicht mehr möglich. Damit der Stausee seine Rückhaltefunktion im Falle eines Murgangs weiterhin erfüllen kann, hat der Staatsrat den Betreiber des Kraftwerks in Ferden angewiesen, das Grundablasssystem bedarfsgemäss zu öffnen.
Am Mittwoch ist der Birchgletscher unter der Last von Fels- und Schuttmassen eingebrochen, die von Felsstürzen am Kleinen Nesthorn stammten.
In einem Faktenblatt erläutern ETH-Forschende die Hintergründe des katastrophalen Abbruches, der das Dorf Blatten verschüttet hat.
Der See, der sich durch das Abbruchmaterial des Birchgletschers und die Geröllmassen vom Kleinen Nesthorn gebildet hat, ist nahezu bis zum oberen Rand des Schuttkegels angestiegen und wird wahrscheinlich im Laufe des Tages überlaufen.
Die betroffene Zone sowie das Verhalten des Sees, des Flusses und des Stausees Ferden werden laufend überwacht und Messgeräte wurden im betroffenen Gebiet installiert. Insgesamt wurden 365 Personen evakuiert.
Seit dem Gletscherabbruch beim Birchgletscher in Blatten (VS) überschlagen sich die Ereignisse.
Hier dokumentieren wir die laufende Entwicklung rund um den Bergsturz, die Gefahr durch Murgänge und den Einsatz von Armee und Zivilschutz. Die Übersicht wird bei neuen Informationen regelmässig aktualisiert.
Nach dem Bergsturz und den Murgängen in Blatten (VS) haben die zivilen Behörden und Vertreter der Armee heute die Lage beurteilt.
Sie kamen zum Schluss, dass aus Sicherheitsgründen aktuell weder zivile Kräfte noch die Armee im Bergsturzgebiet eingesetzt werden können. Die Armee intensiviert ihre Einsatzvorbereitungen in unmittelbarer Nähe des Einsatzgebietes.
Der See, der sich durch die Ablagerung des abgebrochenen Birchgletschers sowie durch das Material der Felstürze am Kleinen Nesthorn gebildet hat, füllt sich rasch.
Ein Überlaufen der Lonza über den Schuttkegel könnte sich im Verlauf der Nacht ereignen. Im schlimmsten Fall könnten dadurch Murgänge ausgelöst werden.
Die Suche nach dem vermissten Mann in der Region Tennmatten im Lötschental wurde am Donnerstagmorgen fortgesetzt.
Diese blieb ohne Erfolg. Nun wurde sie eingestellt.
Nahezu der gesamte Birchgletscher oberhalb von Blatten im Lötschental ist abgebrochen und hat einen gewaltigen Bergsturz ausgelöst. Die dadurch im Talboden entstandene, mehrere Dutzend Meter dicke und rund zwei Kilometer lange Eis- und Geröllablagerung hat den Grossteil des Dorfes Blatten verschüttet. Die Schäden sind erheblich.
Das Absturzmaterial blockiert den Abfluss der Lonza, wodurch sich ein See zu bilden beginnt. Die zentrale Gefahr liegt darin, wie sich das aufgestaute Wasser und die Lonza verhalten – bei einem Überlauf über das Ablagerungsgebiet könnte eine Murganglawine ausgelöst werden. Derzeit wird eine Person vermisst.
Ein massiver Gletscherabbruch hat am Mittwochnachmittag (28. Mai 2025) oberhalb von Blatten im Lötschental eine verheerende Lawine aus Eis, Geröll und Fels ausgelöst. Rund 90 % des Dorfes wurden verschüttet.
Blatten ist seit dem 19. Mai evakuiert – doch ein 64-jähriger Einheimischer wird vermisst. Die Behörden haben die besondere Lage ausgerufen. Die Situation bleibt angespannt.
Am Mittwochnachmittag, 28. Mai 2025, ist oberhalb Blatten (Lötschental) ein grosser Teil des Birch-Gletschers abgebrochen und hat einen massiven Erdrutsch ausgelöst.
Seither wird eine Person vermisst. Eine Such- und Rettungsaktion ist im Gange.
Eine Lawine hat am Gründonnerstag an der Galerie Les Toules auf der A21 Grosser St. Bernhard Schäden verursacht.
Die A21 ist seitdem für den Transitverkehr gesperrt.
Eine Lawine hat am Gründonnerstag bei der Galerie Les Toules auf der A21 Grosser St. Bernhard Schäden an der Infrastruktur verursacht. Die Galerie ist seitdem gesperrt.
Heute haben die Reparaturarbeiten begonnen. Ziel ist es, die Galerie innerhalb weniger Tage wieder öffnen zu können.
Am Dienstagmittag hat sich beim Furgghorn oberhalb von Zermatt eine grosse Lawine ausserhalb der markierten Pisten gelöst.
Die Lawine erreichte eine Breite von mehreren hundert Metern und eine Auslaufzone von rund 300 Metern.
Heute fand im Ausbildungszentrum Andelfingen die feierliche Nutzerübergabe der Flutungsanlage statt. Schweizweit handelt es sich um die erste Flutungsanlage für den Bevölkerungsschutz, in der der Umgang mit Naturgefahren wie Hochwasser geübt werden kann.
Baudirektor Martin Neukom überreichte symbolisch den Schlüssel an Sicherheitsdirektor Mario Fehr.
Die Waldbrandgefahr wird aktuell im Berner Oberland an schneefreien Stellen im Wald und an Waldrändern als "erheblich" (Stufe 3 von 5) beurteilt.
Im restlichen Kantonsgebiet wird die Gefahr als "mässig" (Stufe 2 von 5) beurteilt.
Das Berner Obergericht hat einen Polizisten im Zusammenhang mit einer Anhaltung bei der Heiliggeistkirche in Bern im Jahr 2021 freigesprochen. Den ersten beschuldigten Polizisten hatte bereits das Regionalgericht freigesprochen.
Damit wird klar, dass der Polizeieinsatz strafrechtlich nicht relevant gewesen ist. Kein einziger der ursprünglich erhobenen Vorwürfe hat sich erhärtet.
In Herisau ist am Dienstagnachmittag, 18. Februar 2025, Jauche in einen Schacht gelangt.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte eine weitere Verschmutzung von Gewässern verhindern. Für die Umwelt besteht keine Gefahr.
Im Naturschutzgebiet obere Belpau in der Gemeinde Belp wird das Aareufer auf einer Länge von rund 100 Metern zunehmend von der Aare abgetragen.
Dies gefährdet den Hochwasserschutzdamm und den darüber führenden Uferweg.
Am Freitag (14.02.2025) entdeckten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit bei einer Kontrolle am Zoll in Thayngen, dass eine geringe Menge Chemikalien aus Fässern, welche auf einem Lastwagen geladen waren, auslief.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Thayngen und Schaffhausen sowie der Schaffhauser Polizei konnten das Leck lokalisieren und die beiden betroffenen Fässer sichern.
Der Start der neuen nationalen Telefonberatung für Opfer von Gewalt verzögert sich.
Als Übergangslösung schliessen die Kantone Luzern, Nidwalden und Obwalden mit dem Verein „Tel 143 - Die Dargebotene Hand Zentralschweiz“ eine Leistungsvereinbarung ab.
Am Donnerstagabend, 9. Januar 2025, wurde die Feuerwehr Rüti um 18:27 Uhr zu einem Einsatz am Niggitalweg alarmiert.
Ein Baum war den starken Windböen nicht gewachsen, stürzte um und blockierte die Strasse. Dabei wurde ein geparktes Fahrzeug leicht beschädigt.
Ergänzung zum Erdrutsch im Luganese: Im Zusammenhang mit dem heutigen Erdrutsch in Cimadera teilt die Kantonspolizei mit, dass sich im betroffenen Fahrzeug ein 44-jähriger Schweizer aus dem Luganese befand.
Aus noch ungeklärten Gründen, die Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen sind, wurde das Fahrzeug von einem grossen Felsbrocken getroffen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 16:00 Uhr in der Via Cugnoli in Cimadera zu einem Erdrutsch gekommen ist, der ein Fahrzeug erfasste, das in Richtung Tesserete unterwegs war.
Vor Ort im Einsatz waren Einsatzkräfte der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Lugano, Rettungskräfte der Grünen Kreuz Rettungsorganisation Lugano, die Feuerwehr Lugano sowie der kantonale Geologe.
In mehreren liechtensteinischen Gemeinden ist es von Sonntagabend (5.1.25) bis Montagnachmittag aufgrund des starken Föhnwinds zu mehreren Schäden gekommen.
Eine Polizistin ist bei Aufräumarbeiten leicht verletzt worden und musste ärztlich behandelt werden.
Auf dem Kantonsgebiet kam es zu mehreren Unfällen infolge von Glatteis. Es wurde niemand verletzt.
Mehrere umgestürzte Bäume blockierten zudem Strassen.
Die Räumungs- und Wiederherstellungsarbeiten im Zusammenhang mit der Schlammlawine, die am 21. Juni 2024 vom Riale Orbel in den Fluss Moesa gelangte, sind vor wenigen Tagen abgeschlossen worden.
Die Lawine hatte zu einer Überschwemmung geführt und einen rund 200 Meter langen Abschnitt der Autobahn A13 bei Soazza zerstört.
Im aargauischen Reusstal bestehen auf dem Abschnitt zwischen Dietwil und Bremgarten Defizite beim Schutz vor Hochwasser. Der dringendste Handlungsbedarf zeigt sich beim Reussdamm in Dietwil und Oberrüti. In einem Variantenstudium wurden verschiedene Linienführungen für einen neuen Reussdamm einander gegenübergestellt. Der Regierungsrat hat nun die Bestvariante festgelegt.
Im August 2005 ereignete sich an der Reuss im Kanton Aargau ein grosses Hochwasser, wie es mit einer Wahrscheinlichkeit von etwas über 100 Jahren auftritt. Die Analyse des Ereignisses zeigte, dass an der Reuss Defizite bezüglich des Hochwasserschutzes bestehen. Im Oberen Reusstal von Dietwil bis Bremgarten sind die Gründe dafür der teilweise schlechte Zustand der Dämme und die fehlende Sicherheitsreserve bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis. Bei einem erneuten Hochwasser in der Grössenordnung des Ereignisses von 2005 besteht ein grosses Risiko von Dammbrüchen mit unkontrollierten Ausuferungen und Überschwemmungen, die sich auf die ganze Reussebene zwischen Dietwil und Rottenschwil auswirken können.
Die über Tage dauernde Süd- bis Südwestlage führte in Teilen Frankreichs zu enormen Niederschlagsmengen. Eine anhaltende Zufuhr von feuchter Mittelmeerluft brachte an den Ausläufern des Zentralmassivs und in den Cevennen der Ardèche ergiebige Niederschläge, zusätzlich geprägt von Gewittern.
Ein für diese Jahreszeit nicht untypisches herbstliches Regenereignis, welches im Folgenden näher erläutert wird.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (10.10.2024) sind Böen mit bis zu 90km/h über den Kanton St.Gallen gezogen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die zuständigen Feuerwehren standen rund zehn Mal im Einsatz, hauptsächlich um Gegenstände von Fahrbahnen zu entfernen.
Die Zentralbahn wurde am 12. August 2024 durch das Unwetter in Brienz stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Aufräumarbeiten schreiten voran.
Das Schadensausmass ist jedoch deutlich grösser als bisher angenommen. Die Strecke Meiringen–Interlaken Ost wird voraussichtlich am 25. November 2024 eröffnet.
Am Dienstagabend zog ein Gewitter mit starkem Regen über Teile des Kantons Luzern hinweg.
Bei der Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gingen über 60 Notrufe ein. Besonders stark betroffen war die Gemeinde Nottwil. Meldungen über verletzte Personen liegen der Polizei keine vor.
Am Sonntagabend zog ein starkes Gewitter über den Kanton Aargau. Bei der Kantonalen Notrufzentralen gingen diverse Meldungen ein.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Es entstand Sachschaden.
Das Gewitter am Sonntagabend hat zu überschwemmten Kellern, Tiefgaragen und Waschküchen sowie umgestürzten Bäumen und Bauabschrankungen geführt.
Angehörige der Feuerwehr und Einsatzkräfte der Zuger Polizei standen im Dauereinsatz.