Nach den intensiven Schneefällen der vergangenen Tage ist in vielen Regionen der Alpen eine heikle Lawinensituation entstanden – und auch wenn der erste Sturm vorbei ist, bleibt die Gefahr noch länger bestehen. Oberhalb von rund 2000 Metern sind lokal bis zu 1,5 Meter Neuschnee gefallen, dazu kam teils starker Wind, der grosse Mengen Schnee in Hänge verfrachtet und gefährliche Triebschneeansammlungen aufgebaut hat.
Es vergeht kaum eine Nacht, ohne dass im Aargau Diebe unterwegs sind. Sie nutzen gezielt Gelegenheiten dort, wo der Zugang einfach ist und Wertgegenstände nicht niet- und nagelfest gesichert sind.
Die Wander AG ruft das Ovomaltine Müesli Plus 420g mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.09.2026 vorsorglich zurück. Dieses könnte Schimmel enthalten. Es wird empfohlen, das Produkt nicht zu konsumieren.
Anfang Januar 2026 führte die Polizei Oberes Fricktal in Sisseln, im Innerortsbereich, während etwas mehr als einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Insgesamt fuhren 367 Fahrzeuglenkende zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 79 km/h – bei erlaubten 50 km/h!
Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Familienbesuch: Im Winter kann Autofahren eine echte Herausforderung sein. Denn glatte Strassen, dichter Schneefall und schlechte Sicht erfordern mehr Aufmerksamkeit und Vorsicht. Peter Schnitzler, Kfz-Experte von ERGO, weiss, wie sich diese Risiken deutlich reduzieren lassen.
Zusammen mit Sicherheitsdirektor Dieter Egli blickte die Kantonspolizei auf das vergangene Jahr zurück und zeigte Erkenntnisse und Tendenzen aus den verschiedenen polizeilichen Handlungsfeldern auf. Strukturkriminalität sowie Cybercrime richteten auch 2025 grossen Schaden an. Hingegen sank die Zahl der Verkehrstoten sowie der Schwerverletzten. Wenn auch in etwas geringerer Zahl waren nächtliche Diebe weiterhin sehr aktiv.
In der Nacht auf Sonntag kollidierte ein Automobilist mit einem Inselschutzpfosten. Der stark alkoholisierte Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Schneefall und tiefe Temperaturen sorgten am Samstag kantonsweit für schwierige Strassenverhältnisse. Auf winterlichen Strassen ereigneten sich zahlreiche Verkehrsunfälle, wobei es mehrheitlich bei Blechschaden blieb.
Am Freitag erfasste eine Autofahrerin einen Mann auf dem Fussgängerstreifen. Dieser wurde dabei leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand kein Sachschaden.
Heute gedenkt die Schweiz der Opfer der Brandkatastrophe vom 1. Januar. Die Rega ist in Gedanken bei den Opfern, deren Angehörigen und allen Betroffenen.
Am Donnerstag, 8. Januar 2026, wurde um 11:23 Uhr in La Chaux-de-Fonds ein Gasleck gemeldet. Die Einsatzkräfte rückten sofort aus und leiteten Sicherheitsmassnahmen ein.
Die Suva-Kliniken sind tief betroffen von der Tragödie in Crans-Montana. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten, ihren Angehörigen sowie bei allen Menschen, die von diesem Ereignis betroffen sind. Nach diesem schweren Unglück steht zunächst die lebensrettende Akutbehandlung von Verbrennungspatienten im Vordergrund. Darauf folgt eine spezialisierte, oft langfristige Rehabilitation, die für die körperliche und psychische Genesung der Betroffenen von entscheidender Bedeutung ist.
Am Mittwochabend kam es in Neuenhof im Dorfkern zu einem Selbstunfall. Eine Seniorin fuhr mit ihrem Auto rückwärts aus dem Parkfeld und kollidierte in der Folge mit drei parkierten Fahrzeugen. Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Ein 17-jähriger Marokkaner wurde in der Nacht auf Donnerstag in Brittnau bei einem Einschleichediebstahl überrascht. Der Tatverdächtige konnte nach kurzer Flucht durch die Kantonspolizei Aargau festgenommen werden.
Cyberkriminelle verschicken gefälschte E-Mails im Namen der AXA Versicherungen AG mit dem Betreff «Rückerstattung». Hierbei wird auf die Login-Daten, persönliche Informationen sowie die Kreditkartendaten abgezielt.
Kurz nach Neujahr ist in Berikon ein Container auf einem Parkplatz neben der Kreisschule Mutschellen vollständig ausgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Augenzeugen.
Aktuell erleben wir eine Kältewelle mit deutlichen Minus-Temperaturen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, vor der Abfahrt die Scheiben ihres Autos komplett vom Eis zu befreien und beschlagene Scheiben auch innen gründlich zu reinigen. (Der Motor muss dazu nicht laufen!)
Aktuell droht Gefahr durch Eisglätte – besonders morgens zwischen 6 und 8 Uhr. Regen, Schnee und überfrierende Nässe verwandeln Gehwege und Strassen in gefährliche Eisbahnen. Jeden Winter verletzten sich tausende Menschen in ihrer Freizeit im Freien bei Sturzunfällen – jede zweite Person so schwer, dass sie mehrere Tage bei der Arbeit fehlt.
Eine 67-jährige Fahrzeuglenkerin geriet gestern Abend in Suhr auf dem Wältimattweg auf die Gegenfahrbahn. In der Folge kollidierte sie mit einem 21-jährigen entgegenkommenden Automobilisten.
Mit Fokus auf gefährliche Eisschollen auf Fahrzeugdächern führte die Kantonspolizei am Montagmorgen eine Kontrollaktion durch. Drei Lenker von Nutzfahrzeugen wurden verzeigt.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) will einen Beitrag für eine taugliche Ladeinfrastruktur für elektrische Lastwagen leisten. Mit einem neuen Projektaufruf lädt es private Anbieter ein, Schnellladestationen (SLS) auf ausgewählten Rastplätzen und Schwerverkehrskontrollzentren entlang der Nationalstrassen zu realisieren.
Zwischen Mumpf und Stein kollidierten zwei Personenwagen frontal. Dabei verletzten sich fünf Personen leicht. Ein Fahrzeug kam auf dem Dach zum Stillstand.
Aufruf zur Zurückhaltung: Seit dem dramatischen Brand in der Silvesternacht in Crans-Montana beobachtet die Kantonspolizei Freiburg eine Vielzahl von Beiträgen in den sozialen Netzwerken zu diesem Ereignis. Einige davon verbreiten Gerüchte oder falsche Informationen.
Die drei Ambulanzjets der Rega stehen seit dem tragischen Unglück in Crans-Montana (VS) im Dauereinsatz. Seit dem 1. Januar verlegen die Rega-Crews nicht nur mit Rettungshelikoptern, sondern auch mit den Ambulanzjets schwer verletzte Patientinnen und Patienten in geeignete Spezialkliniken im In- und Ausland. Bereits wenige Stunden nach dem Ereignis startete am frühen Morgen des Neujahrstags der erste Rega-Jet in Richtung Sion. Noch am selben Tag folgten vier weitere Flüge für mehrere Patientinnen und Patienten, die in geeignete Intensivstationen in der Schweiz oder ins Ausland verlegt wurden.
Auf der Autobahn A1 bei Oftringen ist es am Samstagmorgen zu einer gefährlichen Situation gekommen. Eine Autofahrerin fuhr entgegen der Fahrtrichtung. Dank des besonnenen Handelns eines korrekt fahrenden Lieferwagenlenkers kam es zu keinem Unfall.
Auf einem verschneiten Parkplatz in Spreitenbach verlor ein Junglenker die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem Lichtmast. Verletzt wurde niemand. Der Lenker musste seinen Führerausweis auf Probe abgeben.
Die Kantonspolizei führte gestern Nachmittag eine Geschwindigkeitskontrolle im Ausserortsbereich in Eiken durch. Ein Automobilist war mit 148 km/h unterwegs. Ihm wurde der ausländische Führerausweis aberkannt. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
In der Silvesternacht stürzte ein Automobilist mit seinem Fahrzeug mehrere Meter einen Hang hinunter. Er konnte sich selbst befreien und ging nach Hause. Im Laufe des Neujahrstags wurde die Polizei über den Unfall informiert. Dem Neulenker, welcher mutmasslich unter Alkoholeinfluss stand, wurde der Lernfahrausweis entzogen.
Am Mittwochnachmittag fuhr eine Automobilistin auf der Zürcherstrasse in einer Kurve geradeaus und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital transportiert. An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
In der Silvesternacht musste die Polizei im Kanton Aargau wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen, Unfugs sowie diverser meist kleinerer Brände mehr als 80-mal ausrücken. In Ueken geriet ein Auto in Brand. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Auskunftspersonen.
Am letzten Abend des Jahres 2025 sagen wir von Herzen Danke. Danke an alle Leserinnen und Leser in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein, in Deutschland und in Österreich. Danke für euer Vertrauen und eure Anteilnahme, fürs Mitfiebern und fürs Mithelfen – bei Zeugenaufrufen, Vermisstmeldungen und Fahndungen.
Schnee, Eis oder Nebel führen zu zahlreichen Gefahren. Im Winter gilt es zum einen, das Fahrzeug auf die speziellen Bedingungen vorzubereiten und zum anderen, das Fahrverhalten an die Strassenverhältnisse anzupassen. Die Tipps des TCS helfen, sicher unterwegs zu sein – auch auf zwei Rädern.
Achtung Brandgefahr: Trockene Weihnachtsbäume können nach der Feiertagszeit erhebliche Brandgefahr sein. Natürliche Tannenzweige trocknen aus, verlieren Feuchtigkeit, werden leicht entzündbar und können sich in Sekunden entzünden, wenn offenflammige Wärmequellen oder Funken in der Nähe sind.
In der Nacht von Freitag, 26.12.2025 auf Samstag, 27.12.2025 konnten im Aargau mehrere Einbrecher verhaftet werden. Dank rascher Reaktionen und guter Zusammenarbeit mit der Bevölkerung konnten die Täter in verschiedenen Orten des Kantons gestellt werden.
Wichtiger Unterschied auf der Autobahn: Rechtsvorbeifahren vs. Rechtsüberholen – klingt ähnlich, ist rechtlich aber ein grosser Unterschied. Was erlaubt ist und was nicht, zeigt unser Video.
Ein in Brand geratener Weihnachtsbaum verursachte in Niederlenz in einem Mehrfamilienhaus am Neugrabenweg eine kurzfristige Evakuation. Letztlich konnten aber alle Bewohner in ihre Wohnungen zurück. Verletzt wurde niemand.
In der Weihnachtsnacht verursachte ein 17-jähriger Automobilist mit einem gestohlenen Fahrzeug einen Verkehrsunfall. Der Lenker, welcher lediglich im Besitz eines Lernfahrausweises war und eine unerlaubte Lernfahrt durchführte, prallte mit dem Personenwagen gegen ein parkiertes Auto und in die Hausfassade. Er wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Am selben Abend, kurz vor 23:00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Aargau eine Meldung ein, wonach an der Mattenstrasse in Hendschiken in einem Wohnzimmer ein Weihnachtsbaum brenne. Der Brand konnte durch die Bewohner selbständig gelöscht werden.
Am Weihnachtsabend kam es in Sarmenstorf zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus Eine Person erlitt leichte Verletzungen und wurde zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Das betroffene Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.