Im Bunker der Kehrichtverbrennungsanlage hat sich heute ein Brand ereignet. Die Feuerwehr ist im Einsatz und hat den Brand unter Kontrolle. Aufgrund des bereiten Brandherds werden die Löscharbeiten voraussichtlich bis Ende Woche andauern. Für die Bevölkerung stellt der Brand jedoch keine Gefahr dar.
Mit dem ersten Advent beginnt in der Schweiz traditionell die Zeit der Lichter, Märkte und winterlichen Aktivitäten. Doch gerade diese Wochen gehören auch jedes Jahr zu den gefährlichsten Perioden im Strassenverkehr. Die früh einsetzende Dunkelheit, Nässe, Schnee und tiefe Temperaturen verschärfen die Unfallrisiken für alle Verkehrsteilnehmer. Besonders gefährdet sind jedoch jene, die am wenigsten geschützt sind: Fussgänger und Velofahrer. Polizei, Verkehrsdienste und die BFU warnen zur Adventszeit regelmässig vor den kombinierten Gefahren aus Dunkelheit, schlechten Sichtverhältnissen und glatten Strassen.
In der Schweiz sind dieses Jahr über 20 Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet worden: meist vom Partner oder Ex-Partner. Damit hat die Zahl der Femizide ein trauriges Rekordhoch erreicht. Fast immer geht solchen Taten häusliche Gewalt voraus. Gabriella Schmid, Professorin für Soziale Arbeit, engagiert sich seit Jahrzehnten für den Schutz von Frauen. Im Interview spricht die Mitgründerin des CAS Traumapädagogik und Traumaberatung an der OST – Ostschweizer Fachhochschule darüber, welches Denkmuster bei den Tätern vorherrscht, warum die Phase der Trennung für Frauen besonders gefährlich ist und was es braucht, damit sie nicht wieder zu ihren gewalttätigen Männern zurückkehren müssen.
Mit verlockenden Jobangeboten ködern Kriminelle ihre Opfer in die Rolle sogenannter Money Mules. Hinter dem harmlos wirkenden Nebenverdienst verbirgt sich in Wahrheit Geldwäscherei mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen für die Betroffenen.
Am Montagabend ist in Lauterbrunnen ein Basejumper als vermisst gemeldet worden. Er konnte am Dienstagvormittag im Rahmen einer Suchaktion nur noch tot geborgen werden. Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Das Nothelferkurszentrum Schweiz gibt ein neues Baby- und Kinder-CPR-Buch mit dem Titel „Aarons Herz“ heraus, das Eltern und Betreuungspersonen die Grundlagen der Reanimation bei Babys und Kindern vermittelt. Das Buch wurde uns kostenlos vom Resuscitation Council UK (RCUK) zur Verfügung gestellt, damit es Familien in der Schweiz leicht zugänglich gemacht werden kann.
In Niederwangen sind in der Nacht auf Montag zwei parkierte Fahrzeuge in Brand geraten. Gestützt auf die bisherigen Ermittlungen und die Spurenlage besteht der Verdacht auf eine Brandstiftung.
Am Montagnachmittag ist es auf der Umfahrungsstrasse in Kirchberg zu einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen. Bei der Kollision wurde eine Person schwer und eine Person leicht verletzt. Der Strassenabschnitt war für mehrere Stunden komplett gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Kerzenlicht, Tannenzweige, Plätzchenduft – die Adventszeit ist für viele die stimmungsvollste Zeit des Jahres. Doch mit dem vorweihnachtlichen Zauber steigt auch die Brandgefahr in Wohnungen und Häusern erheblich. Damit aus Besinnlichkeit keine Katastrophe wird, lohnt es sich, typische Gefahrenquellen zu kennen und einfache Sicherheitsmassnahmen zu treffen.
Wenn in der Schweiz der Winter einsetzt, beginnt eine der anspruchsvollsten Jahreszeiten für Verkehr, Infrastruktur und Rettungsorganisationen. Schneefall ist in der Schweiz kein Ausnahmeereignis, sondern ein regelmässig wiederkehrender Zustand, der jedoch jedes Jahr enorme logistische, sicherheitstechnische und organisatorische Leistungen erfordert. Hinter scheinbar einfachen Abläufen wie dem Freihalten von Strassen stehen komplexe Prozesse, grosse Maschinen und Menschen, die oft nachts und bei extremen Bedingungen arbeiten. Besonders zentral sind dabei zwei Geräte: Schneepflüge und Schneefräsen. Dieser Hintergrundbericht erklärt detailliert, wie beide funktionieren, warum sie unterschiedlich eingesetzt werden und weshalb sie – häufig unsichtbar – eine der wichtigsten Säulen der öffentlichen Sicherheit während der kalten Jahreszeit sind.
Am Sonntagmorgen ereignete sich in Bern in der Nähe des Bahnhofs ein Verkehrsunfall. Ein Velofahrer und ein Fussgänger kollidierten und wurden beide verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Der Winter ist zurück. Spätestens Ende November, wenn die Temperaturen nachts stabil unter null sinken und die ersten Schneeschauer durch die Schweiz ziehen, denkt fast jeder Autofahrer ans Gleiche: Winterreifen drauf und gut ist. Doch genau hier liegt ein gefährlicher Irrtum. Winterreifen sind ein entscheidender Sicherheitsfaktor – aber sie allein verhindern keine Unfälle. Jahr für Jahr zeigt sich: Viele der typischen Wintercrashs passieren trotz Winterreifen. Und oft sind es dieselben fünf vernachlässigten Punkte, die zum entscheidenden Sicherheitsrisiko werden. Dieser Artikel zeigt auf, warum Winterreifen nur ein Baustein sind – und welche einfachen Handgriffe im Alltag über Sicherheit oder Kontrollverlust entscheiden. Damit Autofahrer auf Schweizer Strassen auch in der bevorstehenden Winterperiode 2025/26 sicher ankommen.
Auf Rettungsmissionen bei Eis, Schnee und schlechtem Wetter bringt der neue Helikopter der Rega spürbare Verbesserungen. In einem Beitrag des SRF-Wissensmagazins „Einstein“ begleitet das Kamerateam die Crew der Rega-Basis Bern-Belp während einer 48-Stunden-Schicht.
Am Freitagabend ist es in Lyss zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Am Freitag sind der Kantonspolizei Bern mehrere Fälle von Einbruch- und Einschleichdiebstählen in Fahrzeuge und Geschäftsräumlichkeiten in Belp gemeldet worden. In diesem Zusammenhang wurden zwei Jugendliche angehalten, die mutmasslich für diese Fälle verantwortlich sind. Weitere Ermittlungen sind am Laufen.
Das Bundesamt für Polizei fedpol hat die Kantonspolizeien und weitere betroffene Partnerbehörden konsultiert, ob sie einen Bedarf sehen, die Erfassungsoptionen für die Beschreibung ausgeschriebener Personen im nationalen Fahndungssystem RIPOL anzupassen. Eine Mehrheit der Befragten sprach sich für die Beibehaltung des bislang kaum genutzten Beschreibungselements „Hautfarbe“ aus, befürwortete aber zugleich Anpassungen bei den inhaltlichen Optionen. Diese sollen praxistauglicher sein. Gleiches gilt für das regelmässiger genutzte Beschreibungselement „Typ“ für die Bestimmung der regionalen Herkunft.
ALDI SUISSE ruft Regenbogenforellenfilets (125g) der Marke ALMARE SEAFOOD mit dem Verbrauchsdatum 30.11.2025 zurück. Grund dafür ist ein Listeriennachweis bei der Charge 4254431. Das Produkt darf keinesfalls konsumiert werden.
Der Alpenraum zeigt sich aktuell von seiner schönsten Seite Frischer Schnee bedeckt Hänge und Wälder, Täler wirken wie verzaubert – ein Bild wie aus einem Wintermärchen.
Am Mittwochabend ist in Biel am Bahnhof ein Mann von einem Unbekannten tätlich angegangen und verletzt worden. Der Täter flüchtete anschliessend zu Fuss. Die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Im November hat die Kantonspolizei Freiburg zwei junge Männer aus dem Seebezirk des Kantons Freiburg angehalten. Sie stehen im Verdacht, zahlreiche Graffitis und Tags an öffentlichen Infrastrukturen angebracht zu haben. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Franken.
Der Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, Bundesrat Beat Jans, hat Patrick Wittwer zum Vizedirektor des Bundesamts für Polizei fedpol ernannt. Er wird ab dem 1. März 2026 den Direktionsbereich Bundessicherheitsdienst leiten.
Der Touring Club Schweiz hat erstmals eine Analyse zum Gesundheitszustand von Hochvoltbatterien in gebrauchten Elektrofahrzeugen durchgeführt. Untersucht wurde der sogenannte State of Health (SoH) im Zusammenhang mit Alter und Laufleistung der Fahrzeuge.
Die Stadt Thun und die Energie Thun AG planen die Neugestaltung der Frutigenstrasse zwischen Mönchplatz und Maulbeerkreisel. Ab Sommer 2026 wird gebaut. Ziel sind sicherere Verkehrswege und der Ausbau des Fernwärmenetzes.
Cyberkriminelle nutzen persönliche Informationen, um Phishing-Mails besonders glaubwürdig erscheinen zu lassen. Namen, Adressen oder andere personenbezogene Daten stammen dabei häufig aus früheren Datenlecks, die durch vergangene Betrugsmaschen oder Sicherheitsvorfälle entstanden sind.
Für viele Kinder in der Schweiz gehört der Schulweg mit Bus, Tram oder Postauto zum Alltag. Gerade zum Schulanfang, aber auch im Verlauf des Jahres, sind Sicherheit und Aufmerksamkeit besonders wichtig. Kinder bewegen sich oft spontan, sind leichter abgelenkt und können Geschwindigkeiten oder Entfernungen noch nicht zuverlässig einschätzen. Gleichzeitig herrscht an Haltestellen häufig Gedränge, Fahrzeuge fahren dicht vorbei, und unterschiedliche Verkehrssituationen können überfordern. Der folgende Artikel zeigt, wie Kinder sicher unterwegs sind und was Eltern, Schulen und Verkehrsbetriebe tun können, Risiken zu minimieren.
In der Nacht auf Mittwoch ist es in Attiswil zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein Mann wurde schwer verletzt und verstarb kurz darauf im Spital. Zwei weitere Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Unfall wird untersucht.
Der Mann, der vor rund zwölf Tagen in Erlenbach im Simmental schwer verletzt in der Nähe der Bahngleise aufgefunden wurde, ist am Samstagabend im Spital verstorben. Am Donnerstag, 13. November 2025, wurde neben den Bahngleisen beim Bahnhof Erlenbach zwischen Oey-Diemtigen und Erlenbach im Simmental ein schwer verletzter Mann aufgefunden (>>Polizei.news berichtete<<).
Nach Biel nimmt TCS Ambulance Services Mittelland im Kanton Bern einen zweiten Stützpunkt in Betrieb. Die auf Krankentransporte spezialisierte Tochtergesellschaft wurde vor etwas mehr als einem Jahr gegründet und operiert nun auch von der Stadt Bern aus. Die TCS-Ambulance-Gruppe ist die grösste nationale terrestrische Organisation im Bereich Notfallrettung und Krankentransport und verfügt neu über 23 Stützpunkte in der Schweiz.
Anfang November ist ein Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Oberbipp in Brand geraten. Ein Kind kam dabei ums Leben. Die Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen. Gemäss diesen ist der Brand auf eine technische Ursache zurückzuführen.
Wenn wir an Polizeiarbeit denken, stellen sich viele Blaulichtfahrten, Verfolgungsfahrten und Verhöre vor. Doch es gibt einen entscheidenden Bereich, der oft im Hintergrund bleibt – und ohne den manche Fälle ungelöst bleiben: die Kriminalanalyse. In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen die Kriminalanalyse genauer vor.
Beim Längholz- und Büttenbergtunnel auf dem A5-Ostast werden Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Dafür kommt es zu einer Nachtsperrung der Fahrtrichtung Solothurn.
Ein Blick zurück, der aktueller nicht sein könnte: Der feierliche Eintritt ins Korps – derselbe Schritt, den unsere neuen Kolleginnen und Kollegen letzten Freitag gemacht haben. In unserem Archiv haben wir einen seltenen Filmausschnitt der Beeidigung der damaligen Sanitätspolizei Bern aus den 1960er-Jahren gefunden.
In der Nacht auf Montag wurde in Bern ein mutmasslicher Täter eines Einbruchdiebstahls mittels Hundebiss angehalten. Der Mann wurde für weitere Abklärungen auf eine Wache gebracht. Ermittlungen sind im Gange.
Aus Sicht der Kantonspolizei Bern ist der diesjährige Zibelemärit bisher (Stand 14.00 Uhr) ruhig verlaufen. Die Polizistinnen und Polizisten sind noch bis in die Abendstunden verstärkt in der Berner Innenstadt unterwegs.
Erinnern Sie sich an Maui, den jungen Malinois, den wir Ihnen vorgestellt hatten, als unsere Mitarbeiterin Federica ihn in Empfang nahm? Diesmal haben wir die beiden im Ausbildungszentrum KOSIT in Interlaken begleitet, wo sie an einem Kurs für Junghunde teilnahmen – ein wichtiger Schritt in der Ausbildung eines zukünftigen Diensthundes.
Am Sonntagnachmittag ist es in Bern zu einem schweren Selbstunfall gekommen. Dabei wurde eine Person schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren, ehe sie dort verstarb. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Der Zubringer Steffisburg wird für Belagsarbeiten in Fahrtrichtung Anschluss Thun-Nord tagsüber gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Thun/Steffisburg ist von der Sperrung nicht betroffen.
In Kleinwabern werden entlang der Seftigenstrasse Anfang Dezember 2025 insgesamt zwölf Birken gefällt. Die betroffenen Bäume sind krank oder bereits abgestorben, mutmasslich wegen der warmen und trockenen Sommer der vergangenen Jahre.
Die Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt (BIG) führt diesen Dezember zum zweiten Mal zusammen mit zahlreichen Gemeinden die Plakatkampagne "Nein zu häuslicher Gewalt" durch. Ziel ist es, auf regionale Hilfsangebote aufmerksam zu machen und betroffene Personen sowie ihr Umfeld zu ermutigen, sich Unterstützung zu holen.
Am Samstag, 22. November 2025, kurz nach 9.35 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es an der Thalgutstrasse in Wichtrach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen sei. Gemäss ersten Erkenntnissen kollidierten ein Auto und ein Lieferwagen aus noch ungeklärten Gründen frontal miteinander.
Am Freitagabend ist es in Walliswil bei Wangen zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Zwei Personen wurden verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag wurden im Berner Münster 34 neue Kolleginnen und Kollegen anlässlich ihrer Beeidigung feierlich ins Korps von Schutz und Rettung Bern aufgenommen. Sie verstärken künftig den Rettungsdienst, die Berufsfeuerwehr sowie die Sanitäts- und Feuerwehrnotrufzentrale. Im Rahmen der Feier fanden zudem die Kommandowechsel von Schutz und Rettung Bern und der Feuerwehr Bern statt.
Mitte Juli ist eine Frau am Moossee Opfer eines sexuellen Übergriffs durch einen zunächst unbekannten Mann geworden. Im Rahmen der daraufhin aufgenommenen umfangreichen Ermittlungen konnte ein mutmasslicher Täter identifiziert und in der Folge festgenommen werden.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.