Modetrends, die nicht ohne sind

20.10.2014 |  Von  |  Allgemein

Topaktuell, modisch und gefährlich für die Gesundheit … Manche Modetrends oder aktueller Körperschmuck können nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich sein.

Wir quetschen unsere Körper in hautenge Jeans, Wäsche, die den Körper formen soll, oder die todschicken Highheels, um gut auszusehen. In einer Gesellschaft, in der das Model, das kantig ist und nur noch aus Haut und Knochen besteht, das Schönheitsideal darstellt, fällt es dem „Normalo“ schwer mitzuhalten, was die modische Welt angeht. Früher zwängte die Damenwelt sich in enge Korsetts, heute drangsaliert sie sich auf andere Weise.

  1. Tätowierungen: Sie sind ein Phänomen, das nicht aus der Mode kommt, obwohl viele zweifeln, weil der Respekt vor den Nadeln doch gross ist. Dabei ist vor allem die farbige Variante des Tattoos nicht ohne. Bei den Farben handelt es sich häufig um industrielle Restprodukte, die dadurch, dass sie unter Schmerzen und dem Zufügen kleiner Wunden tief in die Haut eindringen, auch im Körper gefährliche Reaktionen auslösen können.
  2. Shape Wear: Körperformende Unterwäsche schummelt kleine Rettungsringe weg und lässt den Körper schlanker erscheinen. Um dieses Ziel zu erreichen quetscht sie allerdings auch Organe wie Magen und Darm ein. Die Folgen davon sind oft Blähungen, Magen- und Bauchschmerzen.
  3. Skinny-Jeans: Diese sehr engen Hosen kommen sexy daher, sind aber gesundheitlich gesehen mehr als nur bedenklich, da sie die Blutzufuhr stören. Besonders die Männer sollte das interessieren, denn das kann auch zu bleibenden Schäden an den Genitalien führen. Aber auch Frauen sollte das nicht kalt lassen, denn bei ihnen steigt das Risiko für Blasenerkrankungen.
  4. Tunnel-Piercing: Geschmack ist bekanntlich keine Streitfrage. Diese riesigen Piercings bergen allerdings das Risiko, dass das Gewebe reissen kann. Das sollten sich diejenigen, die sich für diese Art Piercings interessieren, genau überlegen. Ihre unvermeidlichen Folgen sind Verformungen und Entzündungen. Selbst, wenn das Dehnen keine Probleme bereitet – die Haut, die an diesen Stellen zusehends dünner wird, ist anfällig für schwerwiegende Entzündungen.
  5. String-Tanga: Viel Stoff für wenig Haut: Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gibt es diejenigen, die ausschliesslich String-Tangas tragen. Dabei ist Vorsicht geboten. Bei jeder Bewegung wird die empfindliche Haut des Intimbereichs gereizt. Die Bakterien, die dort von Natur aus vorhanden sind, können so schwere Entzündungen hervorrufen.
  6. High Heels: Das gesamte Körpergewicht verlagert sich beim Tragen der sexy Schuhe auf eine Stelle am grossen Zeh, die Sesambein genannt wird und überaus empfindlich ist. Außerdem werden alle Zehen zusammengedrückt. Wer häufig High Heels trägt, kann akute oder chronische orthopädische Probleme wie Hühneraugen, verformte Zehen oder Wirbelsäulenbeschwerden davontragen.
  7. Spass-Sonnenbrillen: In schrillen und bunten Rahmen und riesengross sind sie wieder da. Der Modespass ist allerdings nur dann unbedenklich, wenn die Qualität stimmt. Bei Billig-Produkten ist allerdings Vorsicht geboten. Dunkle Gläser weisen häufig keinen ausreichenden UV-Schutz auf, sodass es nicht nur zu Augenreizungen, sondern auch zu bleibenden Schäden kommen kann.
  8. Riesen-Handtaschen: Sie sehen praktisch aus, sind schwer bepackt aber eine extreme Belastung für Schultern und Nacken, was zu Rückenschmerzen und Verspannungen führt. Frauen, die auf ihre Handtaschen jedoch nicht verzichten möchten, sollten einfach darauf achten, dass sie diese nicht zu vollpacken.

 

Oberstes Bild: © dean bertoncelj – Shutterstock.com