Janine El-Saghir

Food Waste - oder: Wie viel Verschwendung wollen wir uns leisten?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein Drittel aller in der Schweiz gekauften Lebensmittel landet nicht auf dem Teller, sondern irgendwann im Müll. Bedenklich ist das in volkswirtschaftlicher, ökologischer und natürlich auch sozialer Hinsicht. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer fragen sich jedoch, ob diese Verschwendung wirklich nötig ist. Eine ganze Reihe von Projekten sorgt dafür, dass bereits „ausgemusterte“ Lebensmittel doch noch ihren Weg zu den Verbrauchern finden. Den Anfang machte 1999 der Verein „Tischlein deck dich“ in Winterthur mit einem karitativen Ansatz. Inzwischen betreibt die Non-Profit-Organisation 98 Ausgabestellen in der gesamten Schweiz, in denen sie Lebensmittelspenden an Armutsbetroffene verteilt. Wie wichtig ihre Arbeit ist, belegen aktuelle Zahlen: 2014 hat der Verein 2’900 Tonnen Lebensmittel ausgegeben – 250 Tonnen mehr als im Jahr zuvor.

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Das Franken-Hoch und seine Folgen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die befürchtete Rezession ist vom Tisch. Trotzdem bleibt die Währungsbelastung für die Schweizer Wirtschaft hoch, so führende Ökonomen. Der Züricher Sozial- und Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner betrachtet die Aufwertung des Franken als ein langfristiges Phänomen, das sich in der Schweizer Wirtschaft seit über 100 Jahren auswirkt. Am vergangenen Montag hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihenkaufprogramm gestartet, was – durch die europäischen Notenbanker durchaus intendiert – eine weitere Schwächung des Euro zur Folge hatte. Der Euro-Wechselkurs zum Franken ist im Lauf der Woche von 1.10 auf 1.05 CHF gefallen. Auch der US-Dollar und der Euro haben mit einem Wechselkurs von knapp 1,05 USD pro Euro derzeit nahezu Parität erreicht. Ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar – die Exportwirtschaft der Euro-Zone dürfte davon in hohem Masse profitieren.

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Der Newsbloggers-Wochenrückblick – die Crux mit dem starken Franken

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Beherrschendes Wirtschaftsthema in der Schweiz war auch in der vergangenen Woche das Franken-Hoch. Inzwischen hat sich auch der Bundesrat eingeschaltet. Am vergangenen Freitag beschäftigten sich die Parlamentarier mit insgesamt sieben dringlichen Interpellationen verschiedener Parteien zu diesem Thema. In der Wirtschaft und seitens der Wirtschaftsforscher spielen Rezessionsbefürchtungen aufgrund der Franken-Stärke derzeit nur eine marginale Rolle. Als Gegengewicht erhält die Schweizer Wirtschaft derzeit positive Impulse durch den ebenfalls starken US-Dollar. Deutlich kritischer bewerten Ökonomen und Politiker die Negativzinsen der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die mittelfristig den Einstieg in eine wirtschaftliche Depression zur Folge haben könnten.

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Volksinitiative will Schweizer Preisniveau wieder erträglicher machen

Die Schweiz gilt als „Hochpreisinsel“. Das bedeutet, dass importierte Waren oft mehr als doppelt so viel kosten wie in ihren Herkunftsländern. Sowohl die Konsumenten als auch die Schweizer Wirtschaft leiden unter der Kaufkraftabschöpfung durch überhöhte Preise. Eine Volksinitiative soll auf beiden Seiten für Entlastung sorgen.  Hinter der geplanten Initiative stehen Verbraucherschutzorganisationen aus allen Landesteilen, der Gastronomieverband GastroSuisse sowie das KMU-Komitee für faire Importpreise. Die Initiatoren wünschen sich, dass auch der Detailhandel und die Industrie das Volksbegehren unterstützen.

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