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Wochenrückblick: Jobverluste durch das Franken-Hoch, besserer Kündigungsschutz für Ältere

28.07.2015 |  Von  |  News

Der starke Franken und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft sind zwangsläufig ein Dauerthema. Die Folgen des Franken-Hochs auf den Arbeitsmarkt der Schweiz dürften sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich stärker zeigen.

Das Bundesgericht hat in der vergangenen Woche ein Grundsatzurteil verabschiedet, das den Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer verbessern soll, ohne deren Arbeitsmarktchancen durch allzu strikte Auflagen für die Unternehmen zu verkleinern. Die Credit Suisse publizierte eine Studie, in der es darum geht, ob Kapitalverkehrskontrollen den Aufwertungsdruck auf den Franken mindern könnten. In Grossbritannien rückt das Referendum über die EU-Mitgliedschaft der Briten näher, die Abstimmung über den „Brexit“ könnte schon 2016 auf der Tagesordnung stehen.

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Leisure Sickness: Was ist, wenn Freizeit krank macht?

22.07.2015 |  Von  |  Gesundheit

Geht es Ihnen auch so, dass Sie häufig in Ihrer Freizeit krank sind? Das Wochenende oder die Ferien nahen – und statt Entspannung machen sich Erschöpfung, Unwohlsein oder grippale Infekte breit? Seht wahrscheinlich gesteht sich Ihr Körper jetzt erst zu, eine Krankheitspause einzufordern.

Mit solchen Problemen sind Sie keineswegs allein. Viele Berufstätige leiden nicht nur in den Ferien, sondern auch am Wochenende plötzlich unter Schmerzen, Unwohlsein oder Infektionen. Wissenschaftler bezeichnen das Problem als Leisure Sickness oder Freizeiterkrankungen, die oft erst dann wieder verschwinden, wenn auch die freie Zeit vorbei ist. Oft steht eine Stressreaktion dahinter.

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Börsencrash in China – mit grossen Risiken für die Weltwirtschaft

13.07.2015 |  Von  |  Weltgeschehen

Zumindest die Experten hat der Börsencrash in China nicht völlig überrascht. Zwar scheint die chinesische Regierung den Absturz vorläufig im Griff zu haben, trotzdem könnte das Platzen der chinesischen Aktienblase für die Weltwirtschaft fatale Folgen haben.

Über der Griechenland-Debatte und der wachsenden Wahrscheinlichkeit des „Grexits“ hat die Öffentlichkeit die Entwicklungen in China derzeit etwas aus dem Blick verloren. Dabei schwächelt die Konjunktur im „Reich der Mitte“ bereits seit dem Jahreswechsel, Marktbeobachter warnen seit Längerem vor massiv überbewerteten Aktien und einem Börsencrash.

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Altersarbeitslosigkeit ist auch in der Schweiz ein Thema

09.07.2015 |  Von  |  News

Masseneinwanderungsinitiative, demografischer Wandel und der „Kampf um die Talente“ – auf den ersten Blick scheint es, als ob in Schweizer Unternehmen jede Hand gebraucht wird. Trotzdem ist Altersarbeitslosigkeit auch in der Schweiz ein Thema.

Im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern erscheint der Arbeitsmarkt der Schweiz gut aufgestellt. Die offizielle Arbeitslosenquote der Eidgenossenschaft lag im Mai 2015 bei 3,2 %. Auch auf Basis der Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) stand die Schweiz im ersten Quartal 2015 mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 % ausgezeichnet da. Aus volkswirtschaftlicher Sicht werden diese Zahlen als Vollbeschäftigung gewertet.

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Griechenland: Wie geht es nach dem Referendum weiter?

08.07.2015 |  Von  |  News

Die ersten Hochrechnungen machten schon am Sonntagabend klar, dass die griechische Regierung auf die Unterstützung einer soliden Mehrheit bauen kann. Das amtliche Endergebnis des Referendums vom vergangenen Sonntag zeigte schliesslich, dass 61,3 % der Griechen gegen das bisherige Sparprogramm und damit auch für Ministerpräsident Alexis Tsipras stimmten.

Der Verhandlungsmarathon in Brüssel zur Zukunft Griechenlands dürfte damit kaum zu Ende sein, vermutlich beginnt in absehbarer Zeit die nächste Runde. Fraglich ist allerdings, welche Themen dabei zur Debatte stehen. Möglich sind Diskussionen über ein Hilfsprogramm auf neuer Basis, in dem die Positionen Griechenlands eine grössere Rolle spielen als bisher. Ebenso kann die nächste Verhandlungsrunde jedoch der Beginn des „Grexits“ sein.

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newsbloggers-Wochenrückblick: Griechenland sagt „Ochi“

06.07.2015 |  Von  |  News

Am gestrigen Sonntag hat Griechenland „Ochi“ – Nein – gesagt. Erste Hochrechnungen zeigen, dass eine überraschend grosse Mehrheit die Sparforderungen der Geberländer ablehnt und sich damit hinter die Politik der Syriza-Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras stellt.

Die Zukunft des Landes ist damit völlig offen. Spannend wird, ob sich die EU überhaupt auf weitere Verhandlungen einlässt und wie Griechenland ohne fremde Hilfe zurechtkommt.

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newsbloggers-Wochenrückblick: Schweiz ringt um EU-Verträge, Griechenland mit dem Staatsbankrott

29.06.2015 |  Von  |  News

Die bilateralen EU-Verträge erlitten durch die Masseneinwanderungsinitiative einen herben Schlag. Wirtschaftsvertreter drängen jetzt immer deutlicher darauf, dieser Verträge unbedingt beizubehalten.

Doch auch unter dem Franken-Hoch hat die Schweizer Wirtschaft zu leiden. Am Freitag erschütterten drei „synchrone“ Terroranschläge die Welt.

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Last-Minute-Einigung mit Griechenland – eine verpasste Chance für die EU?

24.06.2015 |  Von  |  News

Das Schulden-Poker um Griechenland befindet sich in seiner – angeblich – allerletzten Runde. Am Montag hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras in Brüssel neue Reformvorschläge vorgelegt, über die die Gremien der Euroländer jetzt im Eiltempo befinden müssen.

Seine Zugeständnisse an die EU – im Klartext: neue massive Sparprogramme – bringen Tsipras innenpolitisch unter Druck. Der Kompromiss mit den Eurostaaten könnte durchaus das Scheitern der Syriza-Regierung nach sich ziehen. Mehr als elf Abgeordnete, die ihre Zustimmung verweigern, kann sich Syriza nicht leisten.

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Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft – in der Schweiz ohne grosse Relevanz

18.06.2015 |  Von  |  News

Zur Schattenwirtschaft zählen illegale Erwerbstätigkeit ebenso wie explizit kriminelle Aktivitäten wie Drogenhandel oder Schmuggel. Der Anteil solcher Bereiche am gesamten Wirtschaftsleben lässt sich naturgemäss schlecht schätzen. Sicher ist jedoch, dass die Schweiz auch in dieser Hinsicht unter den OECD-Staaten ein Musterschüler ist.

Im vergangenen Jahr machte die Schattenwirtschaft in der Schweiz etwa 7 % der Wirtschaftsleistung aus – mit sinkender Tendenz. Der Linzer Ökonom Friedrich Schneider geht davon aus, dass dieser Wert im Laufe dieses Jahres auf 6,5 % fallen wird. Allerdings verbergen sich hinter diesem Wert trotzdem Milliardensummen. Basierend auf der Nachfrage nach Bargeld kommt Schneider auf Umsätze von schätzungsweise 30,7 Milliarden Franken, an denen unter anderem die Sozialkassen und der Fiskus nichts verdienen. Die Bundes- und Kantonsbehörden nehmen aus diesem Grund künftig Schwarzarbeiter stärker ins Visier.

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