Sainte-Croix VD: Frau zündet Wohnung an – verstümmelte Leiche ihres Vermieters entdeckt

Eine Bewohnerin des Dorfs Sainte-Croix wurde am 2. November 2025 von einer Patrouille der Grenzwache festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.

Sie steht im Verdacht, ihre Wohnung absichtlich in Brand gesetzt und etwas mit dem Verschwinden ihres Vermieters zu tun zu haben.

Die Polizei wurde am 31. Oktober 2025 über das Verschwinden eines 75-jährigen Schweizers aus Sainte-Croix informiert. Zwei Tage später brannte die von einer 39-jährigen französischen Staatsbürgerin gemietete Wohnung. Kurz darauf wurde sie von der Grenzwache festgenommen.

Die Frau wurde vom Staatsanwalt einvernommen und wegen des Brandes in Untersuchungshaft gesetzt. Sie wird zudem verdächtigt, in die Vermisstensache ihres Vermieters verwickelt zu sein. Bislang gilt für sie die Unschuldsvermutung.

Am Samstag, 1. November 2025, wurde in der französischen Gemeinde Fédry eine verstümmelte männliche Leiche am Ufer der Saône entdeckt. Eine formelle Identifikation steht noch aus, doch erste Ermittlungen der Gendarmerie de la Haute-Saône und der Kriminalpolizei Besançon deuten darauf hin, dass es sich um den Vermissten aus Sainte-Croix handeln könnte.

Da der Leichnam in Frankreich gefunden wurde, führt das Strafgericht Vesoul die Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt hat auf Schweizer Seite die Kriminalpolizei mit den Untersuchungen beauftragt. Die Behörden beider Länder arbeiten eng zusammen.

Zum jetzigen Zeitpunkt werden keine weiteren Informationen bekannt gegeben.

Der Vorfall mobilisierte zahlreiche Einheiten: Gendarmeriepatrouillen, das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), die Kriminal- und Spurensicherung der Waadtländer Polizei, das Zentrum für Rechtsmedizin (CURML), das Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit (CCPD), sowie französische Ermittler.

 

Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Waadt

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