Lugnez JU: Grosseinsatz bei Polizeiübung – Geiselnahme-Szenario simuliert
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Porrentruy JU: Polizei übt Entführungsfall – Spezialeinheiten trainieren Ernstfall
Die Polizei des Kantons Jura führte am Donnerstag in Porrentruy und Lugnez eine geplante Übung durch. Simuliert wurde eine Entführungs- und Geiselnahmesituation.
Ziel war es, die Koordination mehrerer Spezialeinheiten in einem hypothetischen Szenario zu testen, das aber durchaus in der Realität eintreten könnte.
Die Übung begann um 13:15 Uhr in Porrentruy. Das Szenario simulierte einen Angriff eines ehemaligen Mitarbeiters, der an seinen alten Arbeitsplatz in einer Fabrik zurückkehrte. Nachdem er einen Kollegen verletzt hatte, entführte er zwei Mitglieder der Geschäftsleitung und verbarrikadierte sich in seinem Haus in Lugnez. Diese Simulation ermöglichte es den verschiedenen Polizeiteams, Verfahren für einen so komplexen Vorfall anzuwenden und zu testen: operatives Vorgehen, Einsatzmanagement und Kommunikationsprozesse.
An dieser Übung nahmen rund dreissig Personen teil: der diensthabende Offizier, die Interventionsgruppe, die Verhandlungszelle, das medizinische Team mit zwei Krankenwagen sowie die Scharfschützen der Romand.
Während der gesamten Übung beobachteten die Verantwortlichen eine präzise und effektive Koordination der verschiedenen eingesetzten Ressourcen in einem Szenario, das einer Ausnahmesituation sehr nahe kam. Diese Synergie ermöglichte es, Alarmierungs-, Kommunikations- und Einsatzmechanismen zu testen und gleichzeitig die Zusammenarbeit der mobilisierten Teams zu stärken.
Die Kantonspolizei Jura zieht ein positives Fazit und betont, dass diese Übung eine entscheidende Investition in die Aufrechterhaltung eines hohen Bereitschaftsniveaus, die Verbesserung der Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen und die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung von Jura darstellt.
Quelle: Kantonspolizei Jura
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Jura