Kanton St.Gallen: 1'863 Einsätze im häuslichen Bereich – Kinder mittendrin statt geschützt
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Tag 13 – 1’334 Minderjährige waren 2024 bei insgesamt 1’863 Interventionen im häuslichen Bereich beteiligt.
Diese Zahl zeigt eindrücklich, wie häufig Kinder und Jugendliche im Kontext häuslicher Gewalt eine Rolle spielen.
Dabei kann eine Beteiligung unterschiedlich aussehen:
- Gewaltbetroffenheit: Kinder, die selbst körperliche oder psychische Gewalt erleben.
- Gewaltausübung: Jugendliche, die in Familiensituationen selbst Gewalt anwenden.
- Anwesenheit: Kinder, die miterleben, wie eine Bezugsperson bedroht, verletzt oder gedemütigt wird.
Es ist zu betonen, dass Kinder selbst nicht geschlagen oder bedroht werden müssen, um gefährdet zu sein. Allein das Miterleben von Gewalt gilt bereits als Form der Mitbetroffenheit und ist ein Risikofaktor für ihre emotionale, kognitive und soziale Entwicklung.
Weiter ist zu erwähnen, dass Minderjährige bei wiederholten Einsätzen mehrfach gezählt werden.
Bist du betroffen? Hier findest du Hilfe: https://kaposg.link/m/hilfsangebote
Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen