Waadt: Polizeikontrollen decken Mängel auf – 16 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen

Seit Anfang 2025 haben der Automobil- und Schifffahrtsdienst (SAN), die Kantonspolizei Waadt (PCV) und die Gemeindepolizeien die Verkehrskontrollen zur Bekämpfung von lauten, nicht konformen und manipulierten Fahrzeugen verstärkt.

Die administrativen Massnahmen können bis zur sofortigen Sicherstellung des Fahrzeugs und der Zerstörung der nicht homologierten Teile reichen, mit denen ein Fahrzeug ausgerüstet sein könnte.

Im Verlauf des Jahres wurden 18 Verkehrskontrollen durchgeführt, die sich gezielt gegen die Problematik lauter, nicht konformer oder veränderter Fahrzeuge richteten. Unterstützt wurden die Polizeikräfte dabei von Expertinnen und Experten des Automobil- und Schifffahrtsdienstes (SAN). Die Kontrollen fanden an verschiedenen Orten im Kanton statt – in Berggebieten, in Ortschaften und insbesondere in als problematisch eingestuften Zonen.

Insgesamt wurden 492 Fahrzeuge kontrolliert. 269 davon wurden beanstandet und als nicht konform eingestuft (Verstösse gegen die OETV, übermässiger Lärm usw.). Während dieser Kontrollen wurden 16 Fahrzeuge sichergestellt und 31 Kontrollschildpaare entzogen, weil die Fahrzeuge als nicht betriebstauglich galten. Sanktionen können bis zum Entzug des Fahrrechts oder zur Sicherstellung des Fahrzeugs reichen – ebenso kann die Zerstörung nicht homologierter Fahrzeugteile verfügt werden.

Diese seit dem Frühjahr 2021 durchgeführten Operationen verfolgen das gemeinsame Ziel, die Lärmbelastung durch den Verkehr zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstösse sowie unangemessenes Verhalten – etwa unnötige Rundfahrten oder lautstarkes Hochdrehen des Motors – konsequent zu ahnden. Bei solchen Verhaltensweisen schreiten die Polizeikorps des Kantons Waadt ein und sanktionieren die fehlbaren Fahrzeuglenkenden.

Die Polizeikorps des Kantons und der Automobil- und Schifffahrtsdienst werden ihre intensive Zusammenarbeit im Kampf gegen Verkehrslärm auch im Jahr 2026 auf kantonaler Ebene fortsetzen.

 

Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Waadt

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