Zürich ZH: Feuerwehr wegen Chemieunfall, Brand und Containerbränden im Grosseinsatz

Am Freitagabend haben zwei Ereignisse innert kürzester Zeit für ein Grossaufgebot von Einsatzkräften gesorgt.

Nach einem Chemieunfall wurden drei Personen hospitalisiert. Ein Dachstockbrand sorgte zudem für andauernde Löscharbeiten.

Gegen 18.45 Uhr am Freitagabend rückten die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) und der Stadtpolizei zu einem Chemieereignis im Kreis 6 aus.



Dort kam es in einem Labor zu einer Entzündung einer kleinen Menge weissem Phosphor. Dies verursachte bei einer Person Verätzungen an der Hand, weshalb der Rettungsdienst sie hospitalisieren musste.

Zwei weitere Personen, die den freigesetzten Dämpfen ausgesetzt waren, wurden ebenfalls vorsorglich hospitalisiert.

Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung der Dämpfe verhindern und den Behälter mit Phosphor schliesslich sicher in einem Eimer abtransportieren.

Der Einsatz ist mittlerweile abgeschlossen.

Von Schutz & Rettung Zürich standen die Berufsfeuerwehr mit mehreren Lösch- und Chemiefahrzeugen, dem Einsatzleiter und dem Pikettoffizier Feuerwehr & Zivilschutz, die Sanität mit drei Rettungswagen, dem Notarzt und dem Einsatzleiter Sanität sowie der Chemiefachberater im Einsatz.

Brand im Mehrfamilienhaus

Kurz nach 19.30 Uhr wurde dann die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich wegen eines Brandes im Kreis 10 alarmiert.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf Flammen, die aus dem Dachstock eines Mehrfamilienhauses schlugen. Die Personen, die sich in der betroffenen und den darunterliegenden Wohnungen befanden, konnten sich bereits selbstständig in Sicherheit bringen.

Verletzte Personen gab es keine. Die Berufs- und Milizfeuerwehr starteten über die Autodrehleiter umgehend einen Löschangriff von aussen.



Um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern, deckten die Einsatzkräfte Teile des Daches ab. So konnten sie sich Zugang zu den verbleibenden Glutnestern verschaffen und diese löschen.

Aus Sicherheitsgründen wurde im betroffenen Gebäude die Gas- und Stromzufuhr unterbrochen. Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an. Die Stadtpolizei ist darum besorgt, dass die Bewohnenden vorübergehend untergebracht werden können.

Die Brandursache ist zurzeit noch nicht geklärt und wird durch Spezialisten der Stadt- und Kantonspolizei untersucht.

Im Einsatz standen von SRZ die Berufsfeuerwehr und die Kompanie West der Milizfeuerwehr mit der Autodrehleiter und zwei Tanklöschfahrzeugen, dem Einsatzleiter und dem Pikettoffizier Feuerwehr & Zivilschutz sowie die Sanität mit einem Rettungswagen.

Hinzu kamen an diesem Abend mehrere Containerbrände in der Stadt, die ebenfalls ein Aufgebot der Berufsfeuerwehr erforderten. Sämtliche Mittel wurden durch die Einsatzleitzentrale aufgeboten und koordiniert.

 

Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Bildquelle: Schutz & Rettung Zürich

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