Butzbach, Hessen: Verkehrsdienst stoppt mehrere illegale Schwertransporte

Bei Kontrollen im nördlichen Wetteraukreis stellten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes Wetterau mehrere Verstöße fest.

Am 09.12.2025 (Dienstag) nahmen die Verkehrsexperten in Münzenberg einen ausländischen Sattelzug unter die Lupe, auf dessen Anhänger sich ein zwölf Tonnen Linienbus befand.

Die Ordnungshüter stellten fest, dass die zulässige Gesamthöhe überschritten wurde. Da der Fahrer keine gültige Ausnahmegenehmigung für den Transport vorlegen und auch keine weitere Höhenregulierung vornehmen konnte, untersagten die Polizisten die Weiterfahrt bis zur Einholung der entsprechenden Genehmigung.

Wegen des Verstoßes musste der Fahrer zudem eine Sicherheitsleistung in vierstelliger Höhe entrichten.

Zwei Tage später unterzogen die Verkehrsspezialisten in Butzbach den Lkw eines Containerdienstes einer Kontrolle. Neben mangelhafter Ladungssicherung erkannten die Beamten, dass der Fahrer des Gespanns nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die erforderliche Führerscheinklasse war bereits im Jahre 2020 abgelaufen.

Zudem registrierten die Polizisten mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften. Beispielsweise wurde die Auslesefrist des Massenspeichers um 686 Tage überschritten. Gegen den Fahrer fertigten die Ordnungshüter eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, gegen den Halter unter anderem wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.



Ebenfalls am 11.12.2025 und ebenfalls in Butzbach überprüfte der Verkehrsdienst Wetterau einen Schwertransport.

Beladen war dieser mit einem 22 Tonnen Kettenbagger von fast drei Metern Breite. Auch hier stellte die Streife eine mangelhafte Ladungssicherung fest und erkannte, dass die vorgelegte Ausnahmegenehmigung für diesen Transport bereits im Jahr 2020 abgelaufen war.

Eine Folgegenehmigung wurde bis dato nicht beantragt. Die Weiterfahrt untersagten die Beamten daher bis zur Einholung der erforderlichen Ausnahmegenehmigung. Auf Fahrer und Halter kommen nun Ordnungswidrigkeitsverfahren zu.

 

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen
Bildquelle: Polizeipräsidium Mittelhessen

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