Schweiz: Rega verstärkt ab 26. Dezember Helikoptercrews für Wintersport-Einsätze
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Dank gezielter Vorbereitung ist die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bestens für ihre Einsätze im Winter gerüstet.
Dank gezielter Vorbereitung ist die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bestens für ihre Einsätze im Winter gerüstet.
So erhalten verunfallte Schneesportlerinnen und Schneesportler rasch und professionell medizinische Hilfe aus der Luft – auch bei hohem Einsatzaufkommen. Ab dem 26. Dezember verstärken im Berner Oberland sowie in Graubünden zusätzliche Helikoptercrews das Einsatzdispositiv der Rega. Auch die nationale Luftrettungszentrale der Rega wird personell verstärkt.
Die Einsatzzahlen der Helikoptercrews der Rega widerspiegeln die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.
So rechnet die Rega an sonnigen Wintertagen oder bei guten Schneeverhältnissen mit einem hohen Einsatzaufkommen und bereitet sich entsprechend vor.
Damit Patientinnen und Patienten auch an solchen Tagen rasche medizinische Hilfe aus der Luft erhalten, passt die Rega ihr Einsatzdispositiv an. Über die Festtage und den Jahreswechsel steht deshalb ab dem 26. Dezember auf den Rega-Basen in Untervaz (GR) und Wilderswil (BE) je eine zusätzliche Helikoptercrew mit einem Rettungshelikopter bereit.
Auch die nationale Luftrettungszentrale im Rega-Center am Flughafen Zürich wird personell verstärkt. Dort koordinieren die Einsatzleiterinnen und -leiter regionenübergreifend die oft gleichzeitig stattfindenden Einsätze und stellen so sicher, dass mit Blick auf alle laufenden Einsätze jeweils die nächste, geeignete Helikoptercrew aufgeboten wird. Insbesondere bei einem erhöhten Einsatzaufkommen kommt der nationalen Luftrettungszentrale der Rega besondere Bedeutung zu, damit die medizinische Hilfe aus der Luft möglichst rasch bei den Patientinnen und Patienten eintreffen kann.
Wichtige Zusammenarbeit mit den Pistenrettungsdiensten
Bei einem erhöhten Einsatzaufkommen ist ausserdem die reibungslose Zusammenarbeit mit den Einsatzpartnern essenziell. Bei Unfällen auf Skipisten sorgen beispielsweise die Patrouilleure der SOS-Pistenrettungsdienste für eine erste Triage und entscheiden aufgrund der Verletzung, ob es einen Rettungshelikopter braucht oder nicht. Zudem sichern sie den Landeplatz und sorgen dafür, dass die Rega-Crew sicher landen kann.
Im Schnitt fliegt die Rega jährlich zwischen 1’700 und 3’000 verletzte Wintersportlerinnen und Wintersportler ins Spital. Dies entspricht allerdings nur einem Bruchteil der Wintersportler, die jährlich verunfallen: Lediglich bei rund ein bis zwei Prozent aller Wintersportunfälle in der Schweiz ist die Hilfe der Rega gefragt. Die meisten verunfallten Personen suchen selbst einen Arzt auf oder können mit Rettungsschlitten und Ambulanz ins Spital transportiert werden.
Gründliche Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit
Vor dem Auftakt der Wintersaison bereiten sich die Helikoptercrews auf vielfältige Weise auf die kalte Jahreszeit vor. Alle Crewmitglieder absolvieren eine theoretische Auffrischung zu Lawineneinsätzen. Zudem werden das Einsatzmaterial und die persönliche Schutzausrüstung überprüft, und das Wissen über das einsatztaktische Vorgehen sowie die wichtigsten Punkte bei der medizinischen Versorgung von Patienten, die verschüttet waren, wird aufgefrischt.
Zusätzlich durchlaufen die Crewmitglieder ein praktisches Suchtraining mit dem Helikopter, um sich mit dem Material wieder vertraut zu machen. Dabei werden ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) und ein Recco-Reflektor im Schnee versteckt, und der Pilot und der Rettungssanitäter lokalisieren und markieren die Geräte aus der Luft.
Quelle: Rega
Bildquelle: Rega