Berlin (DE): Nach Brandanschlag sind weiterhin rund 38'000 Haushalte ohne Strom
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Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltow-Kanal in Berlin-Lichterfelde sind weiter viele Haushalte und Gewerbe im Südwesten der Hauptstadt ohne Strom.
Durch Umbauten an anderen Teilen des Netzes konnten heute Nacht gegen 3.30 Uhr (04.01.2026) rund 7.000 Haushalte und 150 Gewerbekunden im Stadtteil Lichterfelde wiederversorgt werden.
Für weitere 3.000 Haushalte in Lichterfelde wird im Laufe des Sonntags wieder Strom verfügbar sein.
Damit sind aktuell (04.01.2026, 10 Uhr) noch rund 38.000 Haushalte und rund 2.000 Gewerbekunden in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde ohne Strom. Stromnetz Berlin arbeitet an der schrittweisen Wiederversorgung weiterer Kunden. Bis der Strom für alle wieder da ist, wird es voraussichtlich noch bis kommenden Donnerstagnachmittag (08.01.2026) dauern.
Ursache des langanhaltenden Stromausfall war ein Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal nahe des Heizkraftwerks Lichterfelde. Dadurch wurden mehrere Hochspannungskabel beschädigt.
Aufgrund der entstandenen erheblichen Schäden wird die Reparatur der beschädigten Kabel sehr lange dauern. Der Aufbau einer zusätzlichen provisorischen Hochspannungsleitung in Berlin-Dahlem zur Wiederversorgung der Kunden – inklusive umfangreichem Tiefbau und Kabelzug – laufen bereits und werden rund um die Uhr weitergehen.
Seit dem späten Sonnabendnachmittag ist auch der Brandort am Teltowkanal von der Polizei für die Reparaturen freigegeben. Auch hier haben die Arbeiten begonnen und werden rund um die Uhr in den kommenden Tagen weitergehen.
Stromnetz Berlin hat in den vergangenen Stunden viele Hilfsangebote aus dem gesamten Bundesgebiet erhalten. Wir sind im Austausch über mögliche Unterstützung zum Beispiel mit Material oder spezialisiertem Montagepersonal, um die Arbeiten weiter zu beschleunigen.
Quelle: Stromnetz Berlin
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