Ederswiler JU: Ermittlungen nach tödlichem Schafangriff – kein Wolfsrudel im Kanton

Ein Angriff eines grossen Hundeartigen führte in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar in der Gemeinde Ederswiler zum Tod zweier Schafe.

Die Möglichkeit, dass ein einzelner Wolf dafür verantwortlich war, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Ein kantonaler Jagdaufseher begab sich zum Fundort, um die üblichen Verfahren durchzuführen.

Die Tiere wurden nicht von dem Raubtier gerissen.

Aufgrund der Beobachtungen wird die Beteiligung eines grossen Hundeartigen vermutet, obwohl zum jetzigen Zeitpunkt keine endgültige Schlussfolgerung möglich ist.

Weitere Untersuchungen laufen.

Die Tiere wurden unter Bedingungen gehalten, die nicht den geltenden bundesstaatlichen Anforderungen an den Tierschutz entsprachen.

Daher werden diese Verluste nicht auf die Beutequote angerechnet, die zu einer möglichen Genehmigung zum Abschuss des verantwortlichen Raubtiers führen könnte.

Der kantonale Tierschutzbeauftragte wurde informiert, um die Landwirte in der Region zu sensibilisieren und die Bedeutung verstärkter Schutzmassnahmen zu bekräftigen, die seit der Rückkehr des Wolfes in den Kanton vom Staat unterstützt werden.

Im Kanton Jura gibt es kein Wolfsrudel, aber einzelne, umherstreifende Wölfe durchstreifen regelmässig das Gebiet.

Der letzte registrierte Angriff auf Nutztiere im Kanton ereignete sich im Januar des vergangenen Jahres.

Das Umweltamt wird zu einem späteren Zeitpunkt über die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen informieren.

 

Quelle: Kantonspolizei Jura
Bildquelle: Symbolbild © schame/Shutterstock.com

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