Rostock, MV: Bundespolizei stoppt unerlaubte Einreise mit manipulierten Dokumenten
Polizei.news Redaktion Deutschland Mecklenburg-Vorpommern Polizeinews Regionen
Am 3. Januar 2026 kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock im Überseehafen eine 43-jährige nordmazedonische Staatsangehörige, die gemeinsam mit ihrer 13-jährigen Tochter aus Dänemark kommend reiste.
Die beiden Personen wiesen sich mit sogenannten Emergency Passports aus, welche nur in Verbindung mit einem gültigen Visum oder Aufenthaltstitel zur Einreise berechtigen.
Auf Nachfrage legte die Mutter die Reisepässe sowie abgelaufene slowakische Aufenthaltstitel vor. Die Beamten stellten im Reisepass der Mutter manipulierte Ein- und Ausreisestempel fest. Im Reisepass der Tochter fehlten zwei Seiten. Die Veränderung der vorgelegten Dokumente führt zur Ungültigkeit dieser. Die beiden Personen verfügten somit nicht über gültige Papiere, die zur Einreise legitimieren.
Die Bundespolizeiinspektion Rostock ermittelt wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie der unerlaubten Einreise und Aufenthalts. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen erfolgte am 4. Januar die Abschiebung beider Personen nach Nordmazedonien auf dem Luftweg.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Rostock