Montreux VD: Sicherheitsübung mit Lawine und Zugentgleisung im Alpengebiet
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Am 23. Januar 2026 findet auf der Bahnlinie Montreux–Les Rochers-de-Naye eine grossangelegte Rettungs- und Sicherheitsübung statt.
Simuliert wird ein durch eine Lawine verursachter Eisenbahnunfall in alpinem Gelände.
Die Übung wird seit dem Frühjahr 2025 vorbereitet und dient dazu, die interinstitutionelle Zusammenarbeit der Rettungsdienste und Bahnpartner unter realistischen Bedingungen zu testen.
Das Szenario sieht vor, dass ein Zahnradzug auf der Strecke bei Caux von einer Lawine erfasst und zwischen den Stationen Jaman und Paccot entgleist.
Mehrere Passagiere gelten dabei als verletzt oder im Zug eingeschlossen. Der Lokführer alarmiert die Leitstelle der Transports Montreux–Vevey–Riviera (MOB/MVR), welche die Notfallkette auslöst und die Strecke sichert.
Während erste Einsatzkräfte Verletzte versorgen, werden weitere Rettungskräfte durch eine zweite Lawine gefährdet.
Ziel der Übung ist es, die Koordination der Einsatzdienste, die Sicherung eines Zuges in einer Notlage, die Evakuation von Passagieren sowie die Kommunikation mit dem kantonalen Führungsstab zu trainieren.
Insgesamt sind rund 200 Einsatzkräfte – darunter 20 Statisten – sowie über 50 Einsatzfahrzeuge beteiligt.
Beteiligt sind mehrere Feuerwehrdienste (SDIS Riviera, Lausanne-Epalinges, Ouest-Lavaux), Schutz & Rettung Lausanne, der alpine Rettungsdienst SARO, der Sanitätsdienst, die Kantonspolizei Waadt, die Rega, das kantonale Führungsorgan EMCC sowie weitere Partner.
Der reguläre Bahnverkehr bleibt für die Fahrgäste während der Übung gewährleistet.
Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Kantonspolizei Waadt