Kanton Zürich: Ermittlungen erfolgreich – zwei mutmassliche "Falsche Polizisten" gefasst
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Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft II haben zwei mutmassliche «Falsche Polizisten» identifiziert und zusammen mit der Kantonspolizei Freiburg verhaftet.
Die beiden Männer stehen im Verdacht, an Überfällen auf Autohändler auf Zürcher Raststätten beteiligt gewesen zu sein.
Ende April 2025 gaben sich zu diesem Zeitpunkt mehrere unbekannte Personen mitten in der Nacht auf der Raststätte Forrenberg Nord (Gemeindegebiet Seuzach) gegenüber einem bulgarischen Autohändler als Polizisten aus.
Während der vorgetäuschten Polizeikontrolle liessen sich die Täter das mitgeführte Bargeld zeigen und flüchteten anschliessend mit dem Geld.
Anfang Mai 2025 kam es erneut zu einem gleichartigen Vorfall, ebenfalls mitten in der Nacht, auf der Raststätte MyStop Süd (Gemeindegebiet Affoltern am Albis).
Opfer waren diesmal drei ukrainischen Autohändler.
Als die Täter in ihr Fluchtfahrzeug stiegen und davonfuhren, versuchte eines der Opfer, sie festzuhalten.
Die Täter schlugen das Opfer und schleiften es über mehrere Meter mit.
Dadurch erlitt es Verletzungen.
In den darauffolgenden Monaten führten die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich intensive und umfangreiche Ermittlungen durch.
Von den mehreren unbekannten Tätern identifizierten sie im Kanton Freiburg zwei tatverdächtige Männer.
Ende 2025 verhaftete die Kantonspolizei Freiburg in Zusammenarbeit mit den Zürcher Strafverfolgungsbehörden einen 35-jährigen rumänischen Staatsangehörigen sowie einen 42-jährigen Schweizer.
Die beiden Männer stehen unter Verdacht, in unterschiedlicher Zusammensetzung an den beiden Überfällen im Frühling 2025 beteiligt gewesen zu sein.
Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Zürich versetzte die beiden Beschuldigten in Untersuchungshaft.
Quelle: Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich / Kantonspolizei Zürich
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Zürich