Weiden, BY: Postsendung aus der Schweiz enthält Opiat – Zoll schlägt Alarm

Zöllner des Zollamts Oberpfalz stellten am Dienstort Weiden bei der Abholung einer Postsendung aus der Schweiz eine verdächtige Ware fest.

Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Opiate.

Die Abholerin wollte beim Zollamt Oberpfalz – Dienstort Weiden – eine als Geschenksendung deklarierte Postsendung entgegennehmen. In der Zollinhaltserklärung waren unter anderem „1x Incense Powder“ und „1x Incense Water“ angegeben.

Bei der genaueren Überprüfung erklärte die Frau, dass es sich dabei um Augentropfen sowie ein Tabakpulver handeln solle. Zur weiteren Kontrolle führten die Zöllner einen Drogenschnelltest durch, der positiv auf Opiate reagierte.

Die Waren wurden sichergestellt. Gegen die Abholerin wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Der Vorgang wurde zur weiteren Sachbearbeitung an die Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

„Der Fall zeigt, dass vermeintliche Geschenksendungen aus dem Ausland keineswegs harmlos sein müssen. Zollinhaltserklärungen sind häufig unvollständig oder falsch“, erklärte Sibylle Wohlmann, stellvertretende Leiterin des Zollamts Oberpfalz.

 

Quelle: Hauptzollamt Regensburg
Bildquelle: Hauptzollamt Regensburg

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