Oldenburg, Niedersachsen: Ersthelfer springt in Fluss und rettet 70-jährigen Autofahrer

Nach dem Verkehrsunfall am Montag nahm der Leiter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, Leitender Polizeidirektor Thomas Weber, die Gelegenheit wahr, sich persönlich bei dem Ersthelfer zu bedanken.

Der 39-Jährige hatte unmittelbar nach dem Unfall eingegriffen und einem verunglückten Autofahrer geholfen.

In einem persönlichen Gespräch ließ sich Weber den Unfallhergang sowie die dramatische Rettungssituation aus Sicht des Ersthelfers schildern.

Bei dem Unfall war ein Auto nach einer Kollision mit einem zweiten Pkw in die Haaren gestürzt. Der 70-jährige Fahrer befand sich noch in dem sinkenden Toyota, als der Ersthelfer in den Fluss sprang und den Mann aus dem Fahrzeug befreite.

Mit seinem schnellen und entschlossenen Eingreifen trug der 39-Jährige maßgeblich zur Rettung des Fahrers bei.

„Die Schilderung hat mich tief beeindruckt. Sie zeigt, wie wichtig Zivilcourage und schnelles Handeln sind“, betonte Thomas Weber. „Der Ersthelfer hat Verantwortung übernommen, nicht weggesehen und gehandelt – genau dieses Handeln kann in einer Not den Unterschied machen.“

Die Polizei hebt hervor, dass jeder auf seine Art und mit seinen Mitteln helfen kann. Oft reichen bereits das Absetzen eines Notrufs und erste Hilfeleistungen, um Betroffene bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu unterstützen.

Gleichzeitig weist die Polizei darauf hin, dass Helfende sich nicht selbst in Gefahr bringen müssen und die eigene Sicherheit stets Vorrang hat. Der 39-jährige Ersthelfer habe in dieser Situation für sich entschieden, helfen zu können, und sei in die Haaren gegangen.

„Jeder kann helfen – und jeder sollte helfen, aber immer mit Blick auf die eigenen Möglichkeiten“, so Weber abschließend.

 

Quelle: Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland
Bildquelle: Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland

MEHR LESEN