Rastow, MV: Realitätsnahe Übung simuliert schweren Unfall mit Brand und Baby
Polizei.news Redaktion Deutschland Mecklenburg-Vorpommern Polizeinews Regionen
Gestern wurde die Freiwillige Feuerwehr Rastow um 18:56 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Brandentwicklung alarmiert.
Der angenommene Einsatzort befand sich auf einem Feldweg in der Nachbargemeinde Hoort.
Vor Ort bestätigte sich das Einsatzstichwort: In zwei beteiligten Pkw waren insgesamt drei Personen eingeschlossen, in einem der Fahrzeuge befand sich zusätzlich ein Baby. Eine weitere Person lag leblos außerhalb der Fahrzeuge, zudem war bereits aus der Ferne ein deutlicher Feuerschein erkennbar.
Die Aufgaben der Feuerwehr Rastow umfassten die Brandbekämpfung sowie die Rettung einer eingeschlossenen Person. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät wurde die Person aus dem Fahrzeug befreit und anschließend an den Rettungsdienst übergeben.
Parallel dazu wurde unter Atemschutz die Brandbekämpfung eingeleitet und erfolgreich abgeschlossen.
Die weiteren eingesetzten Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle, betreuten und retteten die Insassen des zweiten Fahrzeugs und übernahmen die Führungsunterstützung.
Glücklicherweise handelte es sich bei dem Szenario um eine Einsatzübung, die durch reales Feuer, Unfallfahrzeuge sowie die Mitwirkung des ASB Hagenow äußerst realitätsnah gestaltet war.
Weitere alarmierte Kräfte:
- Feuerwehr Hoort / Neu Zachun
- Feuerwehr Alt Zachun
- Feuerwehr Bandenitz
Ein besonderer Dank gilt dem Gemeindewehrführer Rüdiger Westphal von der Feuerwehr Hoort/Neu Zachun für die Organisation der Übung, dem ASB Hagenow für die Mitwirkung, der Gemeinde Hoort/Neu Zachun für die Verpflegung sowie dem Autohaus Mazda Schulz aus Hagenow, Ingo Fricke aus Hoort, der Hoorter Brunnenbau GmbH und Hof Karp für die tatkräftige Unterstützung.
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Rastow
Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Rastow