Wakendorf II, SH: Unfall auf L75 mit zwei Pkw – Fahrer ins Krankenhaus gebracht
Polizei.news Redaktion Deutschland Polizeinews Regionen Schleswig-Holstein
Am Donnerstagabend, den 05. Februar 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Wakendorf II und Nahe um 18:23 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L75 zwischen Wakendorf II und Nahe alarmiert.
Das Einsatzstichwort lautete zunächst „TH G Y“ – Technische Hilfeleistung, größer Standard mit Menschenleben in Gefahr.
Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Personenkraftwagen miteinander kollidiert waren. Ein Krankentransportwagen, der zufällig auf dem Weg zu einem anderen Einsatz war, traf als erstes Rettungsfahrzeug ein.
Die zunächst gemeldete Lage, wonach zwei Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt sein sollten, bestätigte sich nicht. Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen.
Die Besatzung des Krankentransportwagens übernahm die Erstversorgung der Unfallbeteiligten.
Der 50-jährige Fahrer eines BMW wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.
Der Fahrer eines Mercedes-Benz sowie seine 63-jährige Beifahrerin verblieben nach der rettungsdienstlichen Versorgung an der Unfallstelle und wurden anschließend von einem Familienmitglied abgeholt.
Da sich der Unfall weniger schwer darstellte als zunächst angenommen, beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf das Sperren der Straße, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das Beseitigen von Trümmerteilen. Die Freiwillige Feuerwehr Nahe konnte frühzeitig aus dem Einsatz entlassen werden.
Nachdem die Unfallfahrzeuge stromlos geschaltet und alle weiteren Maßnahmen abgeschlossen waren, übergab der Einsatzleiter Jens Berlin, Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Wakendorf II, die Einsatzstelle an die Polizei.
Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte vor Ort.
Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Unfallursache, Schadenshöhe, Personalien oder Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.
Eingesetzte Kräfte:
- Freiwillige Feuerwehr Wakendorf II
- Freiwillige Feuerwehr Nahe
- Rettungsdienstkooperation Schleswig-Holstein: drei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen
- Johanniter-Unfallhilfe Hamburg: Notarzt
- Polizei Segeberg und Pinneberg
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg