Stralsund, MV: 73-Jähriger stirbt beim Heizen mit Notstromaggregat
Polizei.news Redaktion Deutschland Mecklenburg-Vorpommern Polizeinews Regionen
Die Stralsunder Polizei wurde am gestrigen Dienstag (17. Februar 2026) um 12 Uhr von der integrierten Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person in Stralsund informiert.
Nach derzeitigem Kenntnisstand betrieb ein 73-jähriger Mann ein Notstromaggregat in einem geschlossenem Schuppen, offenbar um einen anderen Raum zu heizen.
Vermutlich wurde er durch die Abgase des Aggregates vergiftet und starb noch vor Ort. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Die Polizei warnt eindringlich vor der Nutzung von technischen Geräten, die Abgase oder Rauch entwickeln, in geschlossenen Räumen.
Notstromaggregate, Heizgeräte oder ähnliche Geräte dürfen ausschließlich im Freien und mit ausreichendem Abstand zu Gebäuden betrieben werden.
Kohlenmonoxid ist geruchlos und kann bereits nach kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
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