Schweiz: Fast 4'000 Rettungen im Jahr 2025 – weniger Tote, aber mehr erschöpfte Berggänger

Der Schweizer Alpen-Club SAC hat die Bergnotfallstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht.

Demnach mussten in den Schweizer Bergen im Zusammenhang mit Bergsport fast 4’000 Menschen gerettet werden – rund 11 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024.

Gleichzeitig ist die Zahl der Todesopfer zurückgegangen: Beim klassischen Bergsport ohne Flugsport und Mountainbiken kamen 2025 insgesamt 98 Personen ums Leben, so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Auffällig ist, dass zunehmend Menschen ohne Verletzungen geborgen werden.

Etwa 1’500 Betroffene wurden im vergangenen Jahr gesund ins Tal gebracht, oft weil sie blockiert oder erschöpft waren. Nahezu die Hälfte aller registrierten Bergnotfälle ereignete sich beim Wandern oder Bergwandern. Skitouren und Hochtouren machten jeweils rund 14 Prozent der Einsätze aus.

Die häufigsten Auslöser von Notlagen blieben Stürze und Abstürze; gleichzeitig nehmen Einsätze zu, bei denen Bergsportlerinnen und Bergsportler wegen Blockierung oder Überforderung Hilfe anfordern – bei Hochtouren und beim Klettern ist dies inzwischen die Hauptursache.

 

Quelle: Schweizer Alpen-Club SAC/SRF News
Bildquelle: KI-generiert

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